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Reise Tipp 4 Beste Reisezeiten für Indien

Zu welcher Zeit des Jahres wohin in Indien reisen?

Indien ist ein riesiges Land, dass sich über mehrere Landschafts- und Klimazonen erstreckt.

Von dem maritim-tropischen Klima in Südindien über das kontinental-subtropische Klima in Zentralindien bis zu den gemäßigten und sogar arktischen Klima im indischem Himalaya, sind alle Klimazonen vertreten. Daher gibt es immer einen Teil Indiens, der zu einer bestimmten Zeit sehr angenehm zubereisen ist, jedoch ist es wetterbedingt schwierig, in einem kurzen Zeitabschnitt beste Reisebedingungen in ganz Indien vorzufinden.

Generell kann man sagen, dass Indien drei Jahreszeiten hat: Die heiße, die kalte und die Regenzeit!

Die heiße Jahreszeit:

Wandern im Himalaya im Juni

Wandern im Himalaya im Juni

Ab April fängt es an in Indien heiß zuwerden. 45° Celsius und mehr, sind in Zentralindien dann keine Seltenheit mehr und selbst die indische Bevölkerung stöhnt unter der Hitze und flüchtet zu den sogenannten „Hillstations“ kleinere Bergorte, die im Himalaya gelegen sind. Hier, auf 1000 m bis 2000 m Höhe, sind die Temperaturen sehr angenehm und gleichen einem schönen deutschen Sommer in den Alpen. Während es im restlichen Teils Indiens immer heißer, staubiger und humider wird, fangen hier in den Bergen langsam an die Pässe zu öffnen und die Trekkingsaison startet.

Die Regenzeit:

Monsun in Suedindien

Monsun in Südindien

Gegen Anfang Juli ist die Hitze kaum noch auszuhalten und alle warten sehnsüchtig auf den Monsun, der jedes Jahr fast auf den Tag genau um den 1. Juni herum über den Süden Indiens ausbricht. Langsam bewegt er sich Richtung Norden, sodass ab Anfang/Mitte Juli, fast das ganze Land beregnet wird. Nach ein bis zwei Monaten, zieht sich der Monsum von nord nach süd wieder zurück, bis er Ende September/Anfang Oktober verschwindet. Damit ist die Regenzeit im Süden zwar etwas schwächer als im nördlichen Teil, wo sich die Wolken an den Gipfeln des Himalayas stauen, doch deutlich länger. Ladakh und Spiti im nördlichsten Teil Indiens, hoch im Himalaya,werden von dem Monsum übrigens gar nicht erreicht.

Monsunzeit bedeutet nicht, dass es täglich rund um die Uhr regnet. Oft finden die Monsumniederschläge jeden Tag für eine kurze Zeit sehr heftig statt und danach kann es sogar passieren, dass der Himmel aufklart. Manchmal, besonders in Nordindien, regnet es tagelang sogar gar nicht. Trotzdem kommt 90% des Regens während der Monate des Monsuns hinab.

Trotzdem ist Indien zu dieser Zeit durchaus zubereisen. Wie schon erwähnt, schaffen es die Monsunwolken nicht über die hohen Gebirgszüge in den Bergen, sodass weite Teile des Himalayas sich hervorragend zum Trekking eignen, besonders die Regionen Ladakh und Spiti! Auch eine Ayurveda-Kur in der Monsunzeit in Südinden hat etwas besonders Reinigendes an sich!

Die kalte Jahreszeit:

Sonnenuntergang in Goa

Sonnenuntergang in Goa im Februar

Die beste Reisezeit für das Flachland, sowohl im Süden, als auch im Norden, sind die Monate von Oktober bis März. Während es in Südindien immer warm und humid ist. Kann es in Rajasthan in den Wintermonaten von November bis Februar schon auch einmal bis auf 15° Grad herunter kühlen. In der Himalaya Region ist es natürlich kalt.  Besonders die Monate Oktober, November, Februar und März eignen sich für einen Besuch Nordindiens mit Rajasthan, Madya Pradesh und Uttar Pradeh. Von Ende November bis Anfang März ist es ausgezeichnet Südindien zu besuchen und die Sonne an Goas und Keralas Stränden zugenießen!

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