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Reisenummer: 113
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Yoga Reise in Nepal mit Yoga Trekking und Kloster Retreat

16 Tage Himalaya Trekking, Kultur- und Erlebnisreisen, Yoga und Ayurveda

Reiseverlaufskarte zu Yoga Reise in Nepal mit Yoga Trekking und Kloster Retreat

Teilnehmerzahl: ab 4 bis 16 Teilnehmer

Anforderung: 5 von 10

Der Trek ist eine moderate Trekking Tour. Eine gute körperliche Grundkondition für 4 bis 7 Stunden Wandern am Tag mit bergauf und bergab Passagen sollte vorhanden sein. Für die Yoga Stunden ist jedes Level willkommen. Die Yoga Einheiten werden den Bedürfnissen der Gruppe angepasst und sind eine Kombination aus Asana Praxis, Pranayama, Yoga Philosophie, Entspannungstechniken und Meditation.

Nepal ist anders als jedes andere Land. Es ist ein natürliches Mandala inmitten des Himalaya-Gebirges. Bequem eingebettet zwischen China und Indien und Heimat des höchsten Ortes der Welt (Mount Everest) zieht Nepal seit Jahrhunderten spirituelle Suchende an.

Yoga-Übende aus der ganzen Welt kommen nach Nepal, um die lebendige Essenz des Yoga zu erforschen, zu erweitern und zu erfahren.

Die reichen Kulturen des Buddhismus und des Hinduismus sind immer noch das Herzstück des täglichen Lebens. Es ist nicht schwer, eine lebende Yoga-Tradition in Nepal zu sehen, zu fühlen und zu berühren.

Es heißt, wenn du an Orten übst, die mit der Energie des Gebets und der Meditation beladen sind, findest du besser zu die Selbst- solch ein Ort ist Nepal.

In unseren 16 Tagen in Nepal werden wir Yoga an den wundervollsten und energiegeladensten Orten in Nepal praktizieren und dabei nicht nur die landschaftliche Schönheit in uns aufnehmen, sondern auch die interessante nepalesische Kultur und ihre Menschen kennenlernen.

Für 7 Tage wandern wir durch die Umgebung des 5587 m hohen Mardi Himal.

In der südlichen Annapurna Region liegt ein kleines und fast unberührtes Paradies dass erst vor wenigen Jahren für den Tourismus frei gegeben wurde.

Auf dieser Trekking Tour kannst du die ganze Faszination „Himalaya“ abseits der Touristenströme erleben. Die Route führt parallel zu der gut ausgebauten Route zum Annapurna Base Camp und bietet  unberührtere Landschaften, kleine nepalesische Dörfer, blühenden Rhododendron und grandiosen Aussichten auf die Himalaya Bergwelt. Wir werden in kleinen gemütlichen Teehäusern übernachten, wo wir auch verpflegt werden und abends in netter Runde mit anderen Trekkern zusammensitzen. Morgens und Abends werden wir Yoga und Meditation praktizieren und tagsüber uns auf die moderaten Tageswanderungen machen.

Die Tour biete die Möglichkeit in wenigen Tagen bis ins 4.440 Meter hohe Mardi Himal Basislager aufzusteigen und die perfekte Sicht auf die höchsten Berge der Welt zu genießen.

Wir enden den Trek im friedlichen Pokhara. Von hier geht es weiter zu unserem dreitägiges Yoga und Meditation Retreat.

Mitten im Kathmandu Tal, nur 22 km von Kathmandu, liegt unser Kloster Gasthaus gleich neben dem friedlichen Neydo Tashi Choeling Kloster.

Es ist der perfekte Ort zum Entspannen und Meditieren bevor es zurück in unseren normalen Alltag zuhause geht. Außerdem kannst du das Leben der Mönche in einem buddhistischen Kloster kennenlernen und selbst ein Teil davon sein.

Das Kloster ist ganz in der Nähe der Asura Höhle gelegen, wo Padmasmbhava meditierte und Samadhi erreichte. Die gesamte Gegend ist hoch aufgeladen und bietet eine sehr friedliche Atmosphäre. Im Kloster selbst befindet sich die größte Amitabha Buddha Statue in Nepal.

Fast 200 Mönche leben hier. Auch wenn wir unsere eigene Retreat Struktur haben, bist du eingeladen, an ihren Mahlzeiten und Übungen teilzunehmen.

Tag 01 Tag Ankunft in Kathmandu

Du wirst am Flughafen von uns begrüßt und zum Hotel gebracht. Je nach Ankunft bleibt Zeit, das touristische Zentrum Thamel zu erkunden, bevor wir mit einer Willkommens-Yoga Stunde offiziell in unsere Yoga Reise starten.

Für den Abend laden wir zum gemeinsamen Abendessen in Thamel ein.
Bis dahin kann der Tag nach Belieben verbracht werden. Wir empfehlen einfach durch die Altstadt Thamel zu schlendern. Sollten noch Ausrüstungsfragen offen sein, sind diese am besten direkt an dieser Stelle zu klären.

Eine Übernachtung im Hotel, Übernachtung mit Frühstück (ÜF), 3 Sterne

Tag 02 Kathmandu

Kathmandu bietet jede Menge kulturelle Sehenswürdigkeiten und viele kulinarische Highlights.
Nach einer morgendlichen Yoga Stunde werden wir die drei Königsstädte Bhaktapur, Patan und Kathmandu mit ihren mittelalterlich erhaltenen Stadtkernen sowie ihren bedeutendsten hinduistischen und buddhistischen Heiligtümer im Tal von Kathmandu besuchen. Dazu zählen, um nur die wichtigsten zu nennen, das Weltkulturerbe Pashupatinath und Bodnath. Am Abend schließen wir den Tag mit einer Meditation.

Eine Übernachtung im Hotel, Übernachtung mit Frühstück (ÜF), 3 Sterne

Tag 03 Pokhara, Höhe 820 Meter, Bus 7:00 Stunden Fahrzeit

Heute ist es soweit! Früh am Morgen nach dem Frühstück geht es mit einem Bus oder Jeep, zusammen mit den Trägern und Guides vom Hotel nach Pokhara, dem Ausgangspunkt unseres Yoga Treks. Die Busfahrt alleine ist bereits ein Abenteuer für sich. Es gibt auf jeden Fall viel zu sehen!

Diese Nacht verbringen wir im schönen Pokhara. Die kleine Stadt hat jede Menge zu bieten. Den Nachmittag und Abend kannst du nutzen, um die Altstadt zu erkunden. Wer Lust hat, kann auch einfach in einer Hängematte entspannen und sich die Sonne in das Gesicht scheinen lassen. Natürlich bieten wir auch hier eine Yoga Stunde am Nachmittag an.

Eine Übernachtung im Hotel, Übernachtung mit Frühstück (ÜF), 2-3 Sterne

Tag 04 Pothana, Höhe 1.900 Meter, Trekking 5:00 Stunden Gehzeit

Am Morgen beginnt der erste Trekkingtag mit einer ca. 60 minütigen Fahrt nach Kande, zum Ausgangspunkt der Trekkingtour. Hier beginnt die Wanderung nach Pothana. Den Anfang des Mardi Himal Treks teilen wir uns  mit den Wanderern die zum Annapurna Base Camp gehen. Nach Ankunft in Pothana schließen wir den ersten Trekking Tag mit einer wohltuenden Yoga Einheit.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Tag 05 Forest Camp, Höhe 2.500 Meter, Trekking 5:00 Stunden Gehzeit

Bevor wir mit dem heutigen Trek starten, geht es zunächst auf die Matte: Eine ganzheitliche Yoga Stunde mit der Praxis von Asana, Pranayama und Meditation lässt uns ganz Bewusst den Tag beginnen.

Die heutige Etappe führt zunächst durch schönen Rhododendronwald nach Deurali (2.150m).
Deurali ist eine kleine Ansiedlung von Teehäusern mit super Ausblick auf das Annapurna Massiv im Himalaya. Hier trennt sich der Weg von der Route des Annapurna Base Camps und es wird ruhiger. Weiter geht es durch dichten Wald ins Forest Camp, wo wir ein schönes Fleckchen für unsere Yoga Praxis haben werden.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Tag 06 Low Camp, Höhe 3.000 Meter, Trekking 3:00 Stunden Gehzeit

Langsam beginnen wir uns, an die täglichen Routine aus Yoga,Wandern und Yoga zu gewöhnen und spüren, wie die tägliche Yoga Praxis, die Bewegung an frischer Luft, das gesunde Essen und die grandiose Natur ihre Wirkungen zeigen. Die heutige Etappe führt durch dichten Wald mit Orchideen, Moosen, Baumfarnen und Flechten.
Mit zunehmender Höhe wirst du merken, dass Dir die Schritte langsam schwerer fallen. Wenn dein Wandertempo also abnimmt ist das ganz normal.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Tag 07 High Camp, Höhe 3.580 Meter, Trekking 4:00 Stunden Gehzeit

Nach einem kurzen aber steilen Aufstieg ist die Baumgrenze erreicht und du hast freie Sicht auf die vor dir liegenden Berge: Mardi Himal (5.587m), Machapuchare (6.993m), Annapurna Süd (7.219m) und Hiunchuli (6.441m).
Der Nachmittag wird für einen umfangreichen Yoga Workshop genutzt.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Tag 08 Tagesetappe Mardi Himal Basislager Höhe 4.440 Meter, zurück zum High Camp, Trekking 7 Stunden

Heute wird die 4000-Meter-Marke geknackt! Der Aufstieg zum Mardi Himal Basislager ist anspruchsvoller und länger als die bisherigen Etappen. Die Wege sind nicht so gut ausgebaut und teilweise ziemlich steil. Mit einer einigermaßen guten Kondition und etwas Vorsicht ist das aber zu schaffen.
Wir verschieben unsere morgendliche Yoga Stunde zugunsten eines frühen Starts zum View Point, sodass wir den Sonnenaufgang über den Bergen des Himalayas  bestaunen können. Es lohnt sich auf dem Weg, bei gutem Wetter und klarer Sicht, in den Nachthimmel zu schauen. Der Sternenhimmel ist gigantisch.
Du kannst vor Ort entscheiden ob du noch weiter aufsteigen möchtest oder lieber hier eine Yoga Stunde einlegst. Der Aufstieg zum Upper View Point dauert ca. 3 Stunden und der Weg bis ins Mardi Himal Basislager zurück ca. 2 weitere Stunden.

Egal ob du am View Point oder im Mardi Himal Basislager warst, im High Camp warten ein warmer Ofen und ein heißer Tee und Yoga auf dich.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Tag 09 Siding, Höhe 1.900 Meter, Trekking 7:00 Stunden Gehzeit

Um nicht denselben Weg zurück zugehen, machen wir einen kleinen „Schlenker“ über den Ort Sidin. Siding ist ein traditionelles Gurung-Dorf das nur selten von Touristen besucht wird. Am Nachmittag ist genug Zeit sich umzusehen oder einen Dorf-Rundgang zu machen. Natürlich wird auch der heutige Tag wieder von zwei Yoga Stunden eingerahmt.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Tag 10 Lwang, Höhe 1.550 Meter, Trekking 5:00 Stunden Gehzeit

Ein schöner Weg über die kleinen Verbindungswege der hiesigen Dörfer führt über Felder und Reisterrassen bis ins Gurung Dorf Lwang.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Tag 11 Pokhara, Höhe 820 Meter, Trekking 2:00 Stunden Gehzeit

Unsere letzte Yoga Stunde während der trekking Tour. Eine kurze Etappe führt nach Khora Muk. Hier wartet das Auto und bringt uns zurück nach Pokhara. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Nach dem siebentägigen Trek macht die Rückkehr in die Zivilisation richtig Spaß! Genieße dieses Gefühl. Wie wäre es mit einer schönen Massage?

Eine Übernachtung im Hotel, Übernachtung mit Frühstück (ÜF), 2-3 Sterne

Tag 12 Neydo Tashi Choeling Kloster, Bus 7:00 Stunden Fahrzeit

Morgens geht es mit dem Bus zu unserem Kloster, 22 km außerhalb Kathmandus. Am Abend starten wir mit unserem Retreat Programm.

Eine Übernachtung im Retreat, Übernachtung mit Vollpension (VP)

Tag 13 -Tag 15 Yoga Retreat im buddhistischen Neydo Tashi Choeling Kloster

Täglich werden wir einen strukturierten Ablauf bestehend aus zwei Yoga Stunden, Yoga Theorie Unterricht, meditation, sowie drei gesunden und köstlichen Mahlzeiten haben. Dazwischen haben wir Zeit, die Kloster Atmosphäre in uns aufzunehmen, zu entspannen oder kleinere Spaziergänge zu unternehmen. Außerdem werden wir den berühmten Dakshinkali Temple, sowie die Meditationshöhle Padmasambhava’s Cave besuchen.

3 Übernachtungen im Retreat, Übernachtung mit Vollpension (VP)

Tag 16 Tag der Abreise

Es ist an de Zeit uns von Nepal zu verabschieden. Ein Transfer bringt uns  zum Flughafen (2 Stunden)

Allgemeines

  • Ein gemeinsames Abendessen zum Kennenlernen und Vorbereitung der Tour
  • Kathmandu Sightseing Tour
  • Alle Gebühren und Genehmigungen für den Eintritt in die Nationalparks.
  • 7 Tage Yoga Trek mit 2 Yoga Stunden täglich
  • 2 Tage Yoga Retreat im Kloster Gasthaus mit täglich 2 Yoga Stunden, Yoga Theorie und Meditation

Transferleistungen

  • Shuttle-Service vom Flughafen Kathmandu in Dein Hotel und zurück.
  • Alle für diese Tour erforderlichen Fahrten mit Auto, Taxi oder Bus.

Unterbringung/Verpflegung

  • Hotel in Kathmandu, 3 Sterne Standard.
  • Hotel in Pokhara, 2-3 Sterne Standard.
  • Alle Übernachtungen in den Lodges während des Treks mit Frühstück/Mittag/Abendessen „a la Carte“
  • Kloster Gasthaus während des Retreats mit Vollpension

Personal

  • deutschsprachige Reiseleitung und Yoga Lehrerin
  • Min. ein erfahrener englischsprachiger Tourguide
  • Versicherte und gut ausgerüstete Träger.

Nicht enthalten

  • Getränke.
  • Trinkgeld für Deine Crew, wenn es Dir gefallen hat.

Diese Nepal-Yoga Reise ist auch ganzjährig als Privatreise möglich. Dafür bitte eine Anfrage stellen.

Gruppentermine:

02.-17. Mai 2019

10.-25. Oktober 2020

ab 4 Teilnehmern 2249 €

Einzelzimmerzuschlag 350 €

16 Tage Yoga Reise

  • Trekking mittel
  • Lodge Trek:  7 Tage Vollpension
  • Kathmandu: 2 Übernachtungen
  • Pokhara: 2 Übernachtungen/Frühstück
  • Kathamndu Valley 5 Übernachtungen Vollpension
  • Maximale Höhe: 4.440 Meter
  • Beste Reisezeiten: von September bis Mai
  • Hier geht es zur Packliste

Reiseleiterin und Yoga Lehrerin Sarah Appelt

Ihren ersten intensiven Kontakt zu Yoga hatte Sarah während Ihres einjährigen Freiwilligendienstes in Delhi im Jahr 2009/10. Neben ihrer Lehrtätigkeit in einer Schule in einem Slum, hatte sie einen privaten Yoga Lehrer, der sie in die Geheimnisse des traditionellen indischen Yoga einwies. Während dieser Zeit fand Sarah nicht nur zu ihrer eigenen regelmäßigen Praxis, sondern Yoga wurde auch zu einem festen Bestandteil in ihrem Leben.

Als sie 2012 erneut nach Indien reiste fand sie in dem indischen Bergort Manali ihren neuen privaten Yoga Lehrer mit dem sie den schneereichen Winter über ein intensives einmonatiges Yoga Training im Shivananda Yoga absolvierte.

Im folgendem Winter 2013 schloss sie ihr erste 200 Stunden Yoga-Lehrerausbildung in Goa bei dem bekannten Ashthanga und Hatha Yoga Lehrer Vijay von Universal Yoga ab.

Im Herbst 2015 absolvierte Sarah ihre 300 Stunden Yoga Lehrer Ausbildung im Paramand Yoga Institut in Indore, einer Stadt in Zentralindien. Hier bildete sie sich vor allem in Yoga Therapie, Traditionellem Hatha Yoga und Meditation aus.

Sie unterrichtete weiterhin Yoga in Manali und bot zudem Yoga Reisen und Retreats in ganz Indien an. Wenn immer sie wieder einmal nach Deutschland reiste unterrichtete sie als Gastlehrerin an verschiedenen Yoga Schulen.

2016 nahm Sarah an einem zehntägigen buddhistischen Schweige- und Meditationseminar im Tushita Zentrum in Daramshala teil.

Ihre Zertifizierung in Thai yoga Massage absolvierte sie im März 2017 in Dharamshala.

Im Herbst 2017 belegte sie eine weitere 300 Stunden zertifizierte Yoga-Lehrer Ausbildung im Akhanda Yoga Stil in einem Ashram in Rishikesh.

Ihre Ausbildung in Klangschalen Therapie und Mantra Meditation erhielt sie in Goa im März 2019 von Shiva Girish.

Außerdem machte sie 2019 einen Intensiv Kurs im Asthanga Yoga.

Mittlerweile ist Sarah eine sehr erfahrene 800 Stunden zertifizierte Yoga Lehrerin mit einer eigenen tiefen Yoga Praxis. Sie bietet Yoga Reisen und Retreats während des gesamten Jahres in ganz Indien an.

Einreisebestimmungen und Trekking-Genehmigungen

Für die Einreise nach Nepal ist ein noch mindestens ein halbes Jahr gültiger Reisepass sowie ein Touristenvisum erforderlich. Visa können bereits vor der Reise bei der nepalesischen Botschaft beantragt werden, sind aber auch direkt bei der Ankunft am Flughafen in Kathmandu erhältlich. Dazu musst du lediglich ein Antragsformular ausfüllen und eine Gebühr bezahlen. Deren Höhe ist abhängig von der geplanten Dauer des Aufenthalts und der Anzahl der Ein- und Ausreisen ins Land. Außerdem ist es sinnvoll, wenn du eine größere Zahl von Passbildern mitbringst. Zwar können auch im Flughafen Fotos in passender Größe gemacht werden, aber du benötigst sie ohnehin für die Trekking-Genehmigungen. Diese sind in allen Gebieten erforderlich, die nicht in dem Visum selbst aufgeführt sind. Du erhältst die Trekking-Genehmigungen beim Einwanderungsbüro in Kathmandu. Auch bei ihnen ist die Gebühr abhängig von der Aufenthaltsdauer sowie dem jeweiligen Gebiet. Du solltest nicht versuchen, dich ohne die passenden Genehmigungen auf den Weg zu machen, da es in Nepal zahlreiche Kontrollen gibt und die Strafen recht hoch sind.

Reisezeit

Als beste Reisezeiten für Nepal gelten die Monate von März bis Juni und von September bis November. In dieser Zeit ist das Wetter in der Regel trocken und mild. Am schönsten ist es im Herbst nach dem Monsun, da in dieser Zeit die Luft besonders klar ist. Das ist besonders dann wichtig, wenn du nicht nur wandern, sondern auch beeindruckende Fotos schießen willst. Auch im Winter ist der Himmel oft strahlend blau, aber da die Temperaturen in dieser Jahreszeit oft unter dem Gefrierpunkt liegen und viele Pässe geschlossen sind, sollten dann nur sehr erfahrene Reisende das Land erkunden. Die Monsunzeit im Sommer ist wegen der Hitze und Feuchtigkeit für Trekking eher ungeeignet.

Hygiene und Gesundheit

Wie in den meisten asiatischen Ländern ist in Nepal kein europäischer Sauberkeitsstandard zu erwarten. Du solltest dich deshalb an die üblichen Vorsichtsmaßnahmen halten und nur gründlich durchgegarte Speisen zu dir nehmen. Auf rohes Obst solltest du verzichten und vor dem Essen möglichst gründlich die Hände waschen, um Übertragungsrisiken zu verringern. Wasser sollte nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Zähneputzen stets abgekocht werden, da du dich sonst mit Würmern und verschiedenen Darmerkrankungen infizieren kannst. Impfungen sind für Nepal nicht vorgeschrieben, können aber individuell sinnvoll sein. Am besten lässt du dich vor der Reise von deinem Arzt beraten.

Unterkunft

Während des Treks

Auch abseits der Hauptstadt ist das Wegenetz in Nepal sehr gut ausgebaut. In regelmäßigen Abständen befinden sich entlang dieser Wege Teehäuser, die oft über angeschlossene Unterkünfte verfügen. Du musst also beim Trekking nicht unbedingt in der freien Natur nächtigen. Da die Zimmer meist nicht beheizt werden und Bettwäsche in der Regel nicht gestellt wird, ist auch dann ein Schlafsack notwendig, wenn du ausschließlich in Teehäusern unterkommen möchtest. Hotels oder Gästehäuser im eigentlichen Sinn sind allerdings eher selten zu finden. Camping dagegen ist fast im ganzen Land möglich und unterliegt kaum Beschränkungen.

Während des Treks schläfst du meistens in landestypischen Lodges, auch Guesthouse oder Teehouse genannt. Lodges sind in ihrer Funktion vergleichbar mit den Berghütten in den Alpen. Viele Anbieter sprechen oftmals von „streng getestet“ oder von „hohen Qualitätsansprüchen“. Machen wir uns nix vor. Lodges sind einfache Unterkünfte, die von ihren nepalesischen Familien betrieben werden. Viele sind wirklich sehr niedlich, andere haben einen unschlagbaren Ausblick oder kochen evtl. ein gutes Dal Bhat.
Eines haben alle gemeinsam: Eine Lodge bietet dir einen guten Platz zum Essen und Schlafen.

Lodges sind sehr einfach eingerichtet und ihr Aufbau ähnelt sich zumeist. Es gibt immer einen großen Essens/Gemeinschaftsraum, in dessen Mitte zumeist ein Ofen steht. In den kälteren Regionen sind die beliebtesten Plätze natürlich die rings um diesen Ofen. In diesen bunten Ofen-Runden, bestehend aus Nepalis und Trekkern aus aller Welt, kannst du viele Kontakte knüpfen. Lodges haben ihre ganz eigene und wirklich interessante Atmosphäre

An diesem Gemeinschaftsraum liegen immer die einzelen Zimmer. Die Zimmer sind fast immer gleich eingerichtet. Die Einrichtung besteht aus zwei Betten. In den gut zugänglichen bzw. tiefer gelegenen Regionen gibt es zumeist auch Licht im Zimmer. Ein eigenes Bad bzw. eigene Dusche im Zimmer sind eher selten, bzw. nur in den Haupttrekkinggebieten wie z.B. in der Annapurnaregion hin und wieder vorhanden.

Grundsätzlich lässt sich sagen: Je höher oder je weiter abgelegen, desto einfacher die Unterkunft und für die Übernachtung in einer Lodge ist überall ein Schlafsack zu empfehlen.

In Kathmandu

In Kathmandu wohnen wir im ruhigen Rajra Hotel.

Während des Kloster Retreats

Für drei Tage wohnen wir im  Neydo Tashi Choeling Monastery Guest House.

 

Verpflegung

Während des Treks isst du meistens in den Lodges. Es gibt dort sehr einfaches, aber wirklich gutes Essen. Einige Lodges haben einen Ruf für bestimmte Dinge, die dort besonders gut gekocht werden. Frag einfach unsere Guides, wenn du Appetit auf bestimmte Dinge hast.

Viel wird mit Reis, Nudeln und Kartoffeln gekocht. Meistens gibt es dazu alles das, was der eigene Gemüsegarten gerade so hergibt.

Für Allergiker ist das Essen während des Trecks eine wahre Kur!

  • Grundnahrungsmittel einfach gut gekocht.
  • Gluten, Giadin, Laktose armes bzw. freies Essen

Ps.
Solltest du Allergiker sein, weißt du ja selber am besten, was dir gut bekommt. Im Zweifel musst du natürlich vorm Essen nachfragen oder bei Zeltcamps deinen Koch informieren.
Personen, die unter Laktose bzw. Gluten Intolleranzen leiden, berichten uns immer positiv über die Verpflegung und deren Verträglichkeit während des Treks.

Während unseres Klosterretreats gibt es gesunde vegetarische Nepalesische Mahlzeiten.

Verantwortungsbewusstes Trekking

Selbst in Gegenden, die abseits der ausgetretenen Touristenpfade liegen, stellt Umweltverschmutzung inzwischen ein großes Problem dar. Achte deshalb darauf, nach einer Rast deinen Müll wieder einzupacken und mitzunehmen. Entlang aller Routen gibt es immer wieder Möglichkeiten, Abfälle aller Art zu entsorgen. Einwegverpackungen solltest du nach Möglichkeit aber trotzdem meiden, da das Land mit den anfallenden Müllmengen überfordert ist. Außerdem solltest du Nepal nur mit allen notwendigen Genehmigungen und offiziell lizenzierten Führern erkunden, da die Einnahmen direkt dem Erhalt der Nationalparks und der notwendigen Infrastruktur zugute kommen.

Ausrüstung und Vorräte

Welche Ausrüstung du benötigst, ist natürlich abhängig von der Reisezeit und der Gegend, die du erkunden willst. Am wichtigsten ist gutes und passendes Schuhwerk sowie dem Klima angepasste Kleidung in ausreichender Zahl. Auch ein stabiler und geräumiger Rucksack sowie ein warmer Schlafsack gehören zur Grundausrüstung. In Kathmandu kannst du allerdings noch problemlos Ergänzungskäufe tätigen, da sich zahlreiche Geschäfte auf Trekking-Reisende spezialisiert haben. Auch Gegenstände des alltäglichen Bedarfs wie Seife und Toilettenpapier sowie Lebensmittel kannst du vor Ort kaufen. Nur auf abgelegeneren Strecken kann es sinnvoll sein, größere Vorräte mitzunehmen.

Reiseapotheke

Unverzichtbar dagegen ist eine gute Reiseapotheke, die du schon bei der Einreise dabei haben solltest. Zu ihr gehören auf jeden Fall:

  • Desinfektionsmittel
  • Verbandsmaterial
  • Insektenschutzmittel
  • Sonnenschutzmittel
  • Erkältungsmittel
  • Schmerzmittel
  • Breitbandantibiotika
  • Mittel gegen Durchfall
  • Wasserentkeimungstabletten

Weitere Empfehlungen, die auf deine persönliche Konstitution und Krankheitsgeschichte abgestimmt sind, kann dir ebenfalls dein Arzt geben.

Dein Tagesrucksack

In einem typischen Tagesrucksack befinden sich normalerweise folgende Dinge:

  • Trinkflasche(n)
  • Taschentücher (Toilette)
  • Fotoapparat
  • Ladung Kekse für den kleinen Hunger
  • Ein Fleece, falls es kalt wird
  • Wenn Regen abzusehen ist, eine leichte Regenjacke
  • Kleine Erste Hilfe

Immer mitzuführen:

  • Dein Reisepass

Trekkingausrüstung bis 3.500 Metern

  • (*)Rucksack (Tagesrucksack)
  • (*)T-Shirts
  • Unterhosen
  • (*)Zwei Outdoorhosen
  • (*)Kurze Hose
  • Zwei bis drei Paar Treckingsocken
  • (*)Leichte Fleecejacke
  • (*)Dicke Fleecejacke
  • (*)Regenabweisende Jacke mit Kapuze
  • Festes Paar Trekkingschuhe
  • (*)Ein Paar Flipflops / Badelatschen
  • (*)Schirmmütze (Cappy) empfehlenswert
  • Handtuch
  • (*)Teleskopstöcke (wer es mag)
  • Körperpflege/Kulturtasche
  • Lippenpflegestift
  • Sonnencreme Faktor 50
  • Sonnenbrille
  • Waschmittel in der Tube
  • LED Kopflampe
  • Reservebatterien
  • Alu oder Plastik-Trinkflasche (kann Nachts auch als Wärmflasche benutzt werden)
  • Schlafsack Komfortbereich bei +-0 null Grad und Lodgetrekk
  • Isomatte (nur bei Zelttrekk)
  • 2 Meter Schnur + 6 Wäscheklammern
  • Ausreichend Tempotaschentücher (Toilette)
  • Plastiktüten für die Ordnung im Rucksack (Schmutzwäsche)
  • Plastikbeutel mit Zipplock (widerverschließbar)
  • Wer gern sein eigenen Tee trinkt, Teebeutel
  • Apotheke

(*)Kann überall gut in Nepal gekauft werden.

Spare nicht an den Socken
Fluffige und passende Trekkingsocken sind ein sehr wichtiger Ausrüstungsgegenstand. In den meisten Fällen sind falsche Socken Schuld an Blasen und wunden Füßen.
Multifunktions-Wäsche (MFW):
MFW hat den Vorteil, dass sie sehr schnell trocknet und gut Feuchtigkeit ableitet.
Außerdem hat sie ein kleines Packmaß. Du kannst sie nach dem Trek auswaschen und direkt am nächsten Tag wieder anziehen.
Nachteil:
MFW ist teuer und solltest du keine besitzen, reichen normale T-Shirts, U-Hosen völlig aus. Nimm dir einfach ein paar mehr mit.

Spare nicht am Schlafsack!
Wer nachts gut schläft, hat etwas vom nächsten Tag!

Tipp

Sehr nützlich ist ein Multifunktions-Handtuch.

Trekkingausrüstung bis 5.500 Metern

Aufbauend auf Trekking bis 3.500 Metern

  • Lange Unterhosen
  • (*)Warme Mütze
  • (*)Schal
  • (*)Handschuhe
  • Sonnenbrille seitlich blickdicht (Schneeblindheit)
  • Schlafsack Komfortbereich bei -10 Grad Lodgetrekk und mindestens -15 Grad bei Zelttrekk
  • Apotheke inkl. AMS

(*)Kann überall gut in Nepal gekauft werden.

Empfohlene Impfungen

Eine Reise nach Nepal verlangt nach keinen besonderen Impfungen. Du solltest aber rechtzeitig (wie bei jedem Urlaub) ca. drei Monate vorher deinen Hausarzt konsultieren, es sei denn du bist dir über den Zustand deines Impfschutzes sicher.

Folgende Standardimpfungen sollten vorhanden sein:

  • Diphtherie
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B nur Risikogruppen oder Langzeitreisende.
  • Kinderlähmung
  • Tetanus

Die Trekkingapotheke

Auf dem Trek bzw. im Hinterland gibt es keine Apotheken.
Meistens nimmt man alles umsonst mit. Aber – wenn etwas passiert, ist man froh eine gute Apotheke dabei zu haben.
Unsere Bergführer sind ausgestattet mit dem Wichtigsten. Aber bei der eigenen Gesundheit sollte man keine Experimente wagen.

Es reicht, wenn einer aus deiner Gruppe diesen Job übernimmt. Nicht jeder einzelne braucht die komplette Liste.

Unsere Empfehlung:

  • Schmerzmittel
    Ibuprofen 600 mg. Keine Blutverdünner wie Aspirin. Bei Verletzungen stoppt die Blutung schlechter! Weiterhin wirkt Ibuprofen auch entzündungshemmend.
  • Imodium/Kohletabletten
  • Halsschmerztabletten
  • Mittel gegen Bauchschmerzen/Übelkeit
  • Sportsalbe wie Diclofenac, MobilatGel etc. (hoch dosiert)
  • Antibiotika (hilfreich aber kein Muss)
    -Amoxicillin 1000 mg bei Mandel, Lungen, Halsentzündungen oder starker Erkältung
    -Metronidazol bei Margen/Darmtrakt, Amöbenruhr, extremen Durchfallerkrankungen
    -Ciprofloxacin als Breitbandantibiotikum bei allen anderen Entzündungen.
  • Desinfektionsmittel bzw. Jod-salbe
  • Verbände, Heftpflaster, Blasenpflaster
  • Verbandsschere
  • Sterile Einweghandschuhe
  • Erste Hilfedecke (Silberfolie)

Einige der genannten Medikamente sind verschreibungspflichtig und nur nach Anweisung des Arztes einzunehmen. Zu den Anwendungsgebieten sowie zur Dosierung der einzelnen Medikamente konsultiere vorher unbedingt deinen Hausarzt.
Er wird dir genau erklären, was bei der Verabreichung zu beachten ist.

Acute Mountain Sickness, Höhenkrankheit

An „Acute Mountain Sickness“ muss grundsätzlich keiner erkranken.

Mit steigender Höhe sinkt der Luftdruck und somit auch der Sauerstoffgehalt pro Kubikmeter Luft. Auf 5.000 Meter Höhe ist nur noch halb so viel Sauerstoff in der Luft vorhanden, wie auf Meereshöhe.

Die wichtigsten Zonen sind

  • 0 – 3.000 Meter: Im allgemeinen problemfreie Zone.
  • 3.000 – 5.100 Meter: Höhenprobleme können auftreten, vollständige Akklimatisation möglich.
  • 5.100 – 7500 Meter: Nur unvollständige Akklimatisation möglich. Andauernder Kräfteverfall.
  • über 7.500 Meter: Todeszone. Der Körper verzehrt sich selbst. Nur kurzer Aufenthalt möglich.

AMS ist häufig die Folge von Unachtsamkeit und falschem Verhalten. Jeder Körper kann sich auch an sehr große Höhen gewöhnen. Man muss ihm nur genug Zeit und Ruhe geben.

Was ist AMS

Warnschild bei Namche Bazaar

Das Kunde Hospital hat diesen Hinweis in der Nähe von Namche Bazaar aufgestellt.

Acute Mountain Sickness tritt in Folge schlechter Akklimatisation des Körpers an die Höhe auf. Es kann nicht mehr ausreichend Sauerstoff aus der Luft aufgenommen und dem Organismus zugeführt werden.

AMS kann in Höhen ab 3.000 Meter auftreten. Meistens verschlechtert sich der Zustand über Nacht beim Schlafen und am folgenden Tag treten die typischen Symptome auf:

Erschöpfung, starker Kopfschmerz im Nackenbereich, Schwindelgefühl, Halluzinationen, Schlaf- und Appetitlosigkeit, Erbrechen, trockener Husten mit Auswurf, blaue Lippen, verfärbte Nagelbetten

Werden die Symptome ignoriert, kann es lebensbedrohlich werden.

Mögliche Folgen:

  • HAPE
    Vorkommen: 1-3%
    Höhenlungenödem. Wasseransammlung in der Lunge. Wasser wird durch hohen Blutdruck in die Lunge ausgepresst.
  • HACE
    Vorkommen: 1%
    Höhenhirnödem. Schwellung der Hirnmasse durch Ansammlung von Flüssigkeit und abgestorbenen Hirnzellen. Eher relativ selten. In Höhen ab 3.500 Meter möglich, normalerweise erst ab 5.000 Meter.

Wie erkenne ich AMS?

Den Beginn von AMS zu differenzieren, ist nicht einfach.
Es bringt nichts, bei jedem Anzeichen von Kopfschmerz oder Appetitlosigkeit in Panik auszubrechen.
Auch bringt es nichts, permanent mit Angst vor AMS zu trekken.

  • 80 Prozent aller Bergsteiger klagen hin- und wieder über Kopfschmerzen.
  • Es ist normal, sich nach einem harten Tag mit vielen Auf- und Abstiegen erschöpft bzw. unwohl im Magen zu fühlen.
  • Es kann immer mal passieren, dass der Magen durch ungewohntes Ess- und Trinkverhalten rebelliert.
  • Es ist auch normal, dass dein Leistungsvermögen mit zunehmender Höhe nachlässt, dein Ruhepuls steigt und du viel schneller atmest als beim Strandurlaub.

Alles das ist normal.
Aber bei all dem fühlst du dich gut und spätestens am nächsten Morgen kannst du wieder voll loslegen.

AMS bemerkt man selber am besten, da du dich selber am besten kennst. Du solltest es nicht verheimlichen, wenn dein Wohlbefinden sich über ein zwei Tage permanent verschlechtert.

Falscher Ergeiz nach dem Motto: „Ich bin fit, das wird wieder“ kann lebensbedrohlich enden. Teile deine Probleme mit und sprich darüber mit der Gruppe und dem Guide.

Wie vermeide ich AMS?

Es gibt ein paar einfache Regeln.

  • Nicht zu schnell aufsteigen (max. 300-500 Meter pro Tag).
  • Überanstrengung vermeiden. Langsam, langsam ist der Trick
  • Alle 1.000 Höhenmeter einen zusätzlichen Ruhetag.
  • Stets viel trinken (kein Alkohol).
  • Jede ernste Störung ist AMS, solange nicht eindeutig etwas anderes festgestellt wurde.
  • Nur symptomfrei weiter aufsteigen.

Unsere Touren sind streng nach diesen Kriterien geplant.
Unsere Bergführer sind geschult auf das Erkennen und mit den Umgang von AMS.

Was ist zu tun bei AMS?

Es gibt nur eine Antwort

  • Absteigen

Sofort absteigen auf die Höhe, wo es dem Erkrankten das letzte Mal gut ging.
Die Symptome werden dort sofort wieder nachlassen. Auf dieser Höhe erneut übernachten und den Aufstieg langsam nach ein oder zwei Tagen (sofern der Erkrankte sich danach fühlt) erneut versuchen.

Die Fortsetzung des Aufstieges führt i.d.R. spätestens bei der nächsten Übernachtung zur Verschlimmerung das Zustandes.

Diamox als Prophylaxe ?

Diamox (Acetazolamid) verringert den Gefäßinnendruck z.B. zur Behandlung bei zu hohen Augeninnendruck. Die Meinungen der Fach- und Ärztewelt sind teilweise unterschiedlich. Während in den USA alle Ärzte bei Hochgebirgstouren Diamox prophylaktisch verschreiben, wird in Europa darauf verzichtet. Es gibt Langzeitstudien, die in der Everestregion 2008 durchgeführt wurden. Kurzum: Diamox hilft bei der Anpassung an Höhe. Soweit sind sich bisher wohl alle einig.

Unsere Erfahrung und Empfehlung mit Diamox ist folgende:

  • Wenn bisher keine Höhenkrankheit bekannt ist, kein Diamox einnehmen, um die eigenen Grenzen kennenzulernen.
  • Wenn bereits früher Höhenkrankheit aufgetreten ist, prophylaktisch Acetazolamid ab 500 Meter unterhalb des letzten Auftretens einnehmen. 250mg morgens und mittags.
  • Sehr viel trinken

Beim Zusammenstellen deiner Reiseapotheke sprich bitte deinen Hausarzt auf diesen Artikel an.

Basiswissen bei Touren über 6.000 Meter

Bei extremen Hochtouren sollte jeder gut über AMS Informiert sein. Es besteht immerhin die Möglichkeit, dass dein Bergfürer erkrankt. Die nachfolgenden Informationen können nur als Crashkurs AMS bezeichnet werden und du solltest in jedem Fall im Vorfeld ein ausführliches Gespräch mit deinem Arzt führen.

Maßnahmen bei aktuer AMS

Sollte der Abtransport in tiefere Regionen nicht sofort bzw. erst am nächsten Morgen möglich sein und es treten bereits folgende Symptome auf:

  • Extreme Kurzatmigkeit bei geringster Belastung
  • starker Husten oder Husten mit Sekret vermischt, im Extremfall blutig
  • Rasselgeräusche in der Lunge
  • Puls über 120 im Ruhezustand
  • Kopfschmerzen reagieren nicht auf Schmerzmittel, werden beim Liegen schlimmer
  • Schwerer Kopfschmerz aus dem Nackenbereich
  • Übergang in die Bewusstlosigkeit

Achtung Lebensgefahr!

Notfallmedikation Kombination HAPE/HACE:

  • Sofort runter um min. 1.000 Meter.
  • Dexamethason (Fortecortin 4 mg, initial 2 Tabletten, dann alle 6-8 Stunden je 1 Tablette.
  • Nifedipin retard 20 mg sofort und dann bei Bedarf alle 6 Stunden.
  • Acetazolamid 2 x 250 mg initial (oder 1 x 500 mg retard). Dann alle 6-8 Stunden je 250 mg.

Richtiges Verhalten als Helfer:

  • Gegen Panik beim Patienten ankämpfen.
  • Patienten warm halten.
  • Sofort um min. 1.000 Meter tiefer evakuieren.
  • Transport liegend mit leicht erhöhtem Kopf.
  • Sauerstoff verabreichen.

Die Medikation verschafft dir nur die Zeit, den Patienten in tiefere Regionen zu bringen. Sie dient nicht dazu, den Patienten symptomfrei zu machen und zum weiteren Aufstieg oder zum Verbleib in der Höhe zu befähigen.

Sprich die Zusammenstellung deiner Reiseapotheke bitte mit deinem Hausarzt ab.

Wieviel Rupies?

Mit der Kreditkarte lässt sich in Kathmandu und Pokhara sehr gut bezahlen.

Was nehme ich mit ?

Unsere Empfehlung ist folgende:

  • Deine EC-Karte mit Geheimzahl
  • Eine Kreditkarte
  • Ein wenig Euro-Bargeld zur Not (250,00 Euro)

Geld besorgen

Tipp: Nabil-Bank (grün-weißes Logo) – Abhebung bis 30.000,00 Rupies möglich!

In den Großstädten wie Kathmandu bekommst Du überall Geld mit Deiner EC-Karte + Geheimzahl (wie in Deutschland). Zu Beachten ist, viele Banken lassen Abhebungen nur alle 24h bis 100,00 Euro zu. Das ist i.d.R. zu wenig für die Urlaubskasse. Eine Ausnahme stellt die Nabil-Bank, die Abhebungen bis knapp 300,00 Euro zulässt.
Die Kurse an ATM-Automaten i.d.R gut und tagesaktuell. Hebe lieber einmal „ausreichend“ ab, als diverse Male wenig. Meistens berechnen dir die Banken eine Mindestgebühr je Abhebung. Diese liegt bei ca. 5,00 Euro.
Ob der ATM dir Geld mit deiner EC-Karte gibt, erkennst du daran, dass ein MAESTRO Aufkleber angebracht ist.

Wenn du eine Kreditkarte wie z.B. Mastercard, Visa etc. mit Geheimzahl besitzt, kannst du diese auch für Barabhebungen am ATM benutzen. Über die Gebühren bei Barabhebungen mit einer EC-oder Kreditkarte, frage am besten vorher einen Banker deines Vertrauens 🙂

Euro-Bargeld lässt sich immer an diversen Wechselstuben tauschen. Auch hier ist die Gebühr meistens höher als beim ATM mit EC-Karte. Du kannst ja vergleichen, wenn du vor Ort bist.

Hinweis zu Kredit- und Ec-Karten

Wir empfehlen Dir in jedem Fall Dich vor der Abreise bei Deiner Bank zu informieren, ob Deine Karte im Ausland (nicht Europa) freigeschaltet ist und wie hoch das Limit für Barabhebungen ist.

Geld mit zurücknehmen

Das Ausführen von NPR ist nicht gestattet.
Außerdem tauscht es dir keine Bank in Deutschland zurück.
Entweder gibst du alles in Nepal aus oder tauscht es wieder in Nepal zurück in Euro.

Geld beim Trekking

Im Hinterland gibt es kaum ja eigentlich keine Möglichkeit sich frisches Geld zu besorgen. Du solltest dir im Vorwege genug Geld mitnehmen z.B. aus Kathmandu. Bargeld wie Euros lassen sich zwar auch in den Bergen tauschen, aber der Kurs ist meistens nicht so prickelnd.

Unsere Erfahrung ist die, dass du auf den Trekk so gut wie kein Geld ausgibst. Unsere Touren sind inkl. drei Mahlzeiten am Tag + Übernachtung frei. Du brauchst nur Geld für:

  • Cola, Wasser, Fanta etc.
  • Süßigkeiten
  • Evtl. mal eine kleine Besorgung (Briefmarken und der Gleichen)

Als Richtwert kannst du sagen, dass 15,00 bis 20,00 Euro pro Tag und Nase auf unseren Touren reichen. Sollte hinterher etwas übrig sein, lässt sich das wunderbar in z.B. in Kathmandu oder Pokhara ausgeben.

Eine Reserve als Notgeld in Euro solltest du auch mitnehmen.

Verhandeln

Einkaufen in Lukla

Beim Einkaufen in Nepal sollte immer vorher gut verhandelt werden.

Wie in fast allen Ländern sind in Nepal die Preise nicht fixed.
Es empfiehlt sich niemals den ersten Preis zu akzeptieren. Die Ausnahme sind: Supermärkte, Restaurants und alles behördliche.

Bei allen anderen Angeboten solltest Du stets verhandeln.

Nepal ist ein Land der Extreme

Lukla

Der Flughafen Lukla auf 2.850 Meter. Wird auf Sicht angeflogen.

Jede Reise in Nepal ist ein kleines Abenteuer. Aus diesem Grund stellen wir einige Anforderungen an euch. Bitte lest euch den folgenden Text zuerst durch.

Tourprogramme

Es kann durch widrige Umstände – z.B. bei Schließungen von Besichtigungsobjekten, Feiertagen, schlechtem Wetter, Gesundheit der Teilnehmer oder ungünstige Verhältnisse beim Trekking etc. zu Routenänderungen, Programmumstellungen oder Verzögerungen kommen.

Selbstverständlich werden wir und eurer Reiseleiter stets darum bemüht sein, sämtliche Programmpunkte zu eurer vollsten Zufriedenheit zu erreichen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung unserer Ausschreibungen können wir jedoch nicht übernehmen. Wir bitten um euer Verständnis.

Baumaßnahmen

In Kathmandu, besonders im Stadtteil Thamel, wird stets gebaut. Baustellenlärm und Beeinträchtigungen im Stadtbild sind an der Tagesordnung. Da die Stadtplanung vor Ort recht spontan erfolgt, können wir nicht garantieren, dass die von uns gebuchten Hotels davon nicht beeinträchtigt werden.

Bitte informiert euch vor der Reise über euer Reiseziel und was euch vor Ort erwartet.

Beim Trekking

Beim Trekking in Nepal sollte immer eine gewisse körperliche Fitness und ein guter Gesundheitszustand Voraussetzung sein. Außerdem erwarten wir:

  • Selbständiges und eigenverantwortliches Handeln auch in extremen Situationen.
  • Kameradschaftliches Verhalten.
  • Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber der Gruppe und der nepalesischen Mannschaft.

Ihr solltet in der Lage sein selbstständig und sicher über schwieriges Gelände, z.B. Geröllhalden, Moränenschutt, mit Geröll und Eis bedeckten Gletschern gehen zu können und das auch bei schlechtem Wetter.

Darüber hinaus ist die Reiseleitung ermächtigt, Teilnehmer/-innen zurückzuschicken, wenn sie durch ihr Verhalten die Gemeinschaft oder gar das Unternehmen selbst zu gefährden beginnen oder den Anforderungen psychisch oder physisch nicht gewachsen sind.