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Trekking in Nepal: Everest Base Camp Trek mit Option Island Peak

18 Tage + 4 Bergsteigen und Klettertouren, Himalaya Trekking

Reiseverlaufskarte zu Trekking in Nepal: Everest Base Camp Trek mit Option Island Peak

Teilnehmerzahl: ab 1 Teilnehmer

Anforderung: 9 von 10

Der Everest Basecamp Trek ist eine anspruchsvolle Tour in hoher Höhe (bis auf 5500 m) und extremen Wetter und Temperatur Bedingungen. Allerdings sind die Etappen mit Akklimatisierungstagen so konzipiert, dass ein körperlich Fitter Trekker den Trek gut meistern und genießen kann.
Bei der Besteigung des 6189 m hohen Island Peak sind sehr gute körperliche Fitness und mentale Stärke Voraussetzung.

Trekking zum Kala Patthar und Mount Everst Base Camp mit Option den Island Peak zu besteigen Wenn Du den Mount Everest einmal aus der Nähe sehen magst, bist Du hier genau richtig! Der Trek zum berühmtesten Basislager der Welt – das Mount Everest Basecamp (EBC) – gehört zu den Klassikern in Nepal. Einer der Höhepunkte auf diesem Trek ist die Besteigung des Kala Patthars. Der Kala Patthar Schwarzer Stein mit seinen 5.545 Metern ist ein Vorgipfel des Pumo Ri. Von hier aus – inmitten des Gipfelpantheons vom Mount Everest, Mount Lothse, Mount Pumori, Mount Nuptse und vielen anderen 7.000ern Gipfeln – ist die Aussicht einfach unbeschreiblich – inclusive bester Sicht auf den Mount Everest. Der Trek beginnt mit einem abenteuerlichen Flug in einer kleinen Fokker oder Twin Otter zum legendären Tenzing-Hillary Airport in Lukla. Von dort aus geht es weiter nach Namche Bazaar, der Hauptstadt der Sherpas, bis in die abgelegene Hochgebirgsregion des Khumbu-Gletschers. Nicht nur die schneebedeckten Eisriesen oder die atemberaubenden Landschaften machen diesen Trek so außergewöhnlich. Hier triffst Du auf eine spannende Kultur, Gastfreundschaft der Sherpas, geheimnisvolle Religionen, mystische Rituale, Klöster, Stupas, heilige Männer und eine vielfältige Flora und Fauna. Option Island Peak Der Island-Peak Imja Tse mit seinen 6.189 Metern ist ein beliebter Aussichtsgipfel in der Khumburegion. Er liegt zwischen der Lhotse-Südwand und der Ama Dablam. Nicht zu vergessen der Mount Everest, der in direkter Nachbarschaft in den Himmel ragt. Der Island-Peak ist technisch nicht sehr schwierig, ist aber auch kein Wandergipfel. Ein 6.000er im Himalaya erfordert allein auf Grund der Höhe eine gewisse bergsteigerische Vorbereitung.

Tag 0 Abflug aus Deutschland

Tag 1 Ankunft in Kathmandu, Höhe 1.300 Meter

Nach der Ankunft am Kathmandu Tribhuvan Flughafen, geht die Fahrt erst einmal zum Hotel.

Für den Abend laden wir zum gemeinsamen Abendessen in Thamel ein. Bis dahin kann der Tag nach Belieben verbracht werden. Wir empfehlen einfach durch die Altstadt Thamel zu schlendern. Bei dem gemeinsamen Abendessen werden alle eventuell noch offenen Fragen geklärt. Der Tourguide erläutert an dieser Stelle den morgigen Tourbeginn und den Tourablauf.

Eine Übernachtung im Hotel, Übernachtung mit Frühstück (ÜF), 3 Sterne

Tag 2 Flug nach Lukla,  Höhe 2.860 Meter, anschließend Trek nach Phakding,  Höhe 2.640 Meter, 4 Stunden

Heute ist es soweit! Der Trek beginnt. Der Tag beginnt mit der Fahrt zum Inlandsflughafen in Kathmandu. Von dort aus geht es mit einer kleinen Twin Otter nach Lukla auf 2.840 Metern. Die Flugzeit beträgt ca. 45 Minuten.

Der Flug nach Lukla ist bereits ein Abenteuer für sich. Wir empfehlen einen Platz auf der linken Seite der Maschine zu nehmen. Von dort aus hat man während des Fluges eine optimale Sicht auf die Berge.

Nach der Landung beginnt die Tour mit einem Frühstück in Lukla. Gemütlich beginnt der Trek mit einem kurzen Abstieg zum Kusumkosi, ein Seitenarm des Dudhkosi , dann entlang des Dudhkosi („Milch Fluss“ oder „Weißer Fluss“) gemächlich bis Phakding oder weiter bis Monjo (2 Stunden).

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Bergauf 150 Meter
Bergab 300 Meter
Distanz 8 Kilometer

Tag 3 Trek nach Namche Bazaar, Höhe 3.447 Meter, 6 Stunden

Der Weg überquert zweimal den Fluss Dudh Koshi und führt durch einige kleine Dörfer nach Jorsale. Hier beginnt der Sagarmatha National Park.
Nach dem Mittag heißt es: „Berg hoch“. Es liegen ca. 650 Höhenmeter auf dem Weg nach Namche vor uns. Bei guter Sicht, ist der erste Blick (kurz nach der Hillarybrigde) auf den Mount Everest bereits möglich! Der Weg rauf nach Namche Bazaar ist einer der härteren Abschnitte dieses Treks, aber mit vielen kleinen Pausen gut zu schaffen.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Bergauf 1150 Meter
Bergab 300 Meter
Distanz 12 Kilometer

Tag 4 Akklimatisierung Namche Bazaar, 3.437 Meter, 4 Stunden Wanderung

Ab heute heißt es erst einmal pausieren von den letzten Aufstiegen. Wir empfehlen ein Stück warmen Apfelstrudel in der Bäckerei.
Aber auch sonst bekommt man in Namche eigentlich alles, was einem unterwegs noch so eingefallen ist. Mützen, Handschuhe, Pullover, Ausrüstung, um nur einiges zu nennen. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Höhenanpassung. Nach dem Frühstück ist ein Abstecher in das Everest View Hotel angesagt. Das auf 3.850 m gelegene Hotel hat eine wunderschöne Terrasse, von der sich eine perfekte Aussicht auf die Khumburange bietet. Der Blick auf viele 7-und 8.000er wie der Mount Everest, Lhotse, Nuptse, Ama Dablam und viele mehr, lässt sich wunderbar bei Kaffee und Kuchen genießen!
Zurück nach Namche geht es dann nach Lust und Laune.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Bergauf 550 Meter
Bergab 550 Meter
Distanz 8 Kilometer

Tag 5 Trek nach Tengboche,  3.770 Meter, 6 Stunden

Der Trek beginnt heute mit dem Aufstieg nach Syangboche. Dort geht es über die Landebahn des Syangboche Airports. Hier wurde noch bis Ende der 90er versucht einen regulären Flughafen zu etablieren (ähnlich wie in Lukla). Durch das häufige Auftreten von Höhenkrankheit bei den Passagieren wurde der Betrieb wieder eingestellt. Jetzt landen dort nur noch Versorgungs- und Krankentransporte.
Der Weg führt uns durch das Dorf Sangnasa und weiter nach Teshinga, von dort aus runter zum Dudh Koshi Fluss nach Phunki Drengka (3250 m). Nach einer Pause geht es weiter in Richtung Tengboche. Tengboche liegt auf einem Bergrücken, umgeben von den hohen Himalaya-Gipfeln.
In Tengboche angekommen, fällt gleich das große Kloster ins Auge, das den Kern dieses kleinen Dorfes darstellt.
Das Kloster Tengboche hat eine bewegte Vergangenheit. Es wurde erst sehr spät im Jahre 1916 unter Lama Guru errichtet. Bei einem Erdbeben 1934 wurde es fast völlig zerstört aber direkt wieder aufgebaut. Im Jahre 1989 brannte es dann bis auf die Grundmauern nieder, doch schon zwei Jahre später war es mit deutscher Hilfe wieder hergerichtet.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Bergauf 900 Meter
Bergab 500 Meter
Distanz 15 Kilometer

Tag 6 Trek nach Pheriche,  4.243 Meter, 5 Stunden

Wenn die Mönche des Klosters morgens bei Sonnenaufgang ins Horn blasen ist es Zeit aufzustehen. Bei Interesse können Besucher an der morgendlichen Zeremonie im Kloster teilnehmen. Selbst bei wenig Interesse gehen die meisten Besucher morgens ins Kloster, die geheimnisvollen Trompeten und Trommelklänge machen neugierig und lassen wegen ihrer Lautstärke selbst den hartgesottensten Langschläfer aus dem warmen Schlafsack kriechen.
Die traumhafte Kulisse der Himalaya Riesen begleitet uns heute auf dem Weg.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Bergauf 700 Meter
Bergab 300 Meter
Distanz 15 Kilometer

Tag 7 Akklimatisierung in Pheriche, 4.243 Meter, 4 Stunden

Um eine gute Akklimatisierung zu gewährleisten, werden am heutigen Tage ein paar Ausflüge unternommen. Es geht hoch Richtung 4.700 Meter.
Es gibt ein paar wunderschöne Aussichtspunkte, von denen du die Bergwelt des Khumbu genießen kannst.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Bergauf 500 Meter
Bergab 500 Meter
Distanz 6 Kilometer

Tag 8 Trek nach Lobuche, 4.930 Meter, 6 Stunden

Das heutige Ziel heißt Lobuche. Lobuche ist eigentlich nur eine Ansammlung von ein paar Lodges. Ab heute gibt es aber grandiose Sonnenauf und-Untergänge vor den Bergriesen zu bestaunen. Die Aussicht auf die schneebedeckten Bergriesen ist grandios. Lobuche liegt vier Kilometer von dem nächsten Ziel Gorak Shep entfernt.

Am Nachmittag empfiehlt es sich, die Umgebung zu erlaufen. Dabei ruhig ein paar Meter weiter aufsteigen, bevor es ins Bett geht.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Bergauf 700 Meter
Distanz 12 Kilometer

Tag 9 Tagesetappe Mount Everest Base Camp, 5.350 Meter, 6 Stunden und zurück  nach Gorak Shep, 5179 m, 2 Stunden

Das heutige Ziel heißt Everest Base Camp auf 5.350 m. Zunächst geht es aber nach Gorak Shep, die höchst gelegene und permanent bewohnte Siedlung im Himalaya. Sie liegt genau am Rande der für den Menschen dauerhaft verträglichen Höhe.
Am Morgen beginnt der Aufstieg, der Weg folgt dem Khumbu-Gletscher in Richtung Gorak Shep und überquert ihn schließlich. Nach ca. 2.5 Stunden ist Gorak Shep erreicht. Nach dem Mittagessen geht es weiter zum legendären Everest Base Camp, von dort aus starten die Everest-Expeditionen zum Gipfel und zum Khumbu-Icefall.

Nach einer Pause geht es zurück nach Gorak Shep.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Bergauf 650 Meter                                                                                                                                          Bergab 400 Meter
Distanz 12 Kilometer

Tag 10 Tagesetappe Kala Patthar,  5.545 Meter, 4 Stunden und weiter bis nach Lobuche, 4.930 Meter, 4 Stunden

Die Nacht in Gorak Shep wird kurz. Bereits vor Sonnenaufgang, gegen 3:30 Uhr, sollte man sich auf den Weg zum Kala Patthar machen. Das Lichtspiel der aufgehenden Sonne im Khumbu, solltest du dir nicht entgehen lassen. Wer keine Lust hat so früh aufzustehen, kann sich auch den Sonnenuntergang vom Kala Patthar aus anschauen. Vom Gipfel des Kala Patthar (schwarzer Stein) hast du den perfekten Überblick auf die höchsten Berge dieser Erde. Der Mt. Everest, Lhotse, Nupse, Ama Dablam, Changste. Alle stehen vor dir und ragen in den Himmel.
Zurück vom Kala Patthar, mit 1000 Impressionen im Gepäck, wird in Lobuche übernachtet. Die Freude auf einen warmen Ofen und das Erlebte auszutauschen wird groß sein.

Bergauf 400 Meter                                                                                                                                         Bergab 650 Meter
Distanz 16 Kilometer

Tag 11-14 Extra: Tagesetappe Island Peak Summit, Höhe 6.189 Meter

Option Island Peak:
Wer Lust und Zeit hat kann auf dieser Tour den 6.189 Meter hohen Island Peak besteigen. Der Abstecher würde drei zusätzliche Tage in Anspruch nehmen.
Tag 11: Am Vormittag ist ein gemütlicher Trek zurück nach Dingboche geplant. Hier kann eine Mittagspause eingelegt werden, bevor es in knapp drei Stunden weiter nach Chhukung geht.
Tag 12: Das Basislager des Island Peaks ist nur ca. drei Stunden von Chhukung entfernt, der Tag kann locker angegangen werden und wer Lust hat, kann noch kleine Ausflüge machen (Imja Tse oder Chhukung Ri). Die Mannschaft baut das Zeltlager am Base Camp auf und bereitet das Essen im Camp vor.
Tag 13: Heute wird die 6.000 Marke geknackt, der 6.198 Meter hohe Island Peak wartet auf dich. Du musst früh aufbrechen um die Tagesetappe zu schaffen.
Zunächst führt der Weg über Schroffes Gelände bis zum Beginn des spaltigen Gletschers. Über diesen gelangst du mit einigen Aufschwüngen zu einer steilen Firnflanke. Der Schlussanstieg über kurze, fixseilversicherte Steilaufschwünge zum Gipfel (6.189 m), bietet fantastische Ausblicke auf Lhotse-Südwand und Makalu (8.485 m). Abstieg bis Chhukung.
Tag 14: Reservetag für schlechtes Wetter oder andere Verzögerungen.

Übernachtungen in der Lodge/Teahouse (Chhukung)/Zeltcamp (Basecamp), Vollpension (VP)

Tag 11/15 Trek nach Thengboche, 3.770 Meter, 5 Stunden

Der Weg nach Thengboche ist nicht mehr als ein langer Spaziergang. Es geht anfangs den gleichen Weg zurück zu den Endmoränen nach Dughla, von wo aus man dann wahlweise auf andere Wege nach Tengboche ausweichen kann. Nachmittags ist Tengboche erreicht.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Bergauf 150 Meter
Bergab 1300 Meter
Distanz 14 Kilometer

Tag 12/16 Trek nach Namche Bazaar, 3.447 Meter, 6 Stunden

Bergab sollte Namche Bazaar bequem gegen Mittag erreicht sein und der Weg kann heute noch bis Monjo fortgesetzt werden (je nach Kondition und Laune). Der Weg nach Namche ist einfach! Es geht fast nur bergab am Fluss entlang. In Namche angekommen gibt es wieder alles was das Herz begehrt, die warme Dusche, Pizza, Kuchen und alles was man unterwegs so vermisst hat. Du wirst einen anderen Blick für diese Dinge haben. Genieße die Zeit.

Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)

Bergauf 200 Meter
Bergab 680 Meter
Distanz 15 Kilometer

Tag 13/17 Trek nach Lukla, 2.860 Meter, 7 Stunden

Heute ist der Rückweg nach Lukla geplant, nach dem Mittag ist der quirlige Ort mit dem legendären Flughafen erreicht.
Das war der letzte Trekking-Tag dieser Reise. Morgen geht es, wohl mit etwas Wehmut, zurück in die Zivilisation – nach Kathmandu.
Eine Übernachtung in der Lodge/Teahouse, Vollpension (VP)
Bergauf 600 Meter
Bergab 1300 Meter
Distanz 20 Kilometer

Tag 14-17/18-21 Flug nach Kathmandu und Tage in Kathmandu, 1300 m

Wenn die Flüge von Lukla nach Kathmandu pünktlich stattfinden, stehen die nächsten Tage zur freien Verfügung. Wer Lust hat, kann in Kathmandu jede Menge kulturelles und viel Sightseeing erleben.
Die drei Königsstädte Bhaktapur, Patan und Kathmandu mit ihren mittelalterlich erhaltenen Stadtkernen sowie die bedeutendsten hinduistischen und buddhistischen Heiligtümer im Tal von Kathmandu: Pashupatinath und Bodnath um nur einige zu nennen.

Drei Übernachtungen im Hotel, Übernachtung mit Frühstück (ÜF), 3 Sterne

Tag 17/21 Tag der Abreise

Auto/Taxi 1:00 Stunden Fahrzeit im privaten Auto oder Taxi

Abholung an Deinem Hotel und Fahrt zum Flughafen

Allgemeines

  • Ein gemeinsames Abendessen zum Kennenlernen und Vorbereitung der Tour.
  • Alle Gebühren und Genehmigungen für den Eintritt in die Nationalparks.

Transferleistungen

  • Flug von Kathmandu nach Lukla.
  • Flug von Lukla nach Kathmandu

Unterbringung/Verpflegung

  • Alle Übernachtungen in den Lodges/Camps während des Treks mit Frühstück/Mittag/Abendessen „a la Carte“
  • Hotel in Kathmandu

Personal

  • Min. ein erfahrener englischsprachiger Bergführer.
  • Träger während des Treks

Nicht enthalten

  • Getränke
  • Visum
  • Internationaler Flug
  • Ausflugsprogramm Kathmandu (Wir unterstützen dich gern bei der Organisation)
  • Trinkgeld für Deine Crew, wenn es Dir gefallen hat
  • technische Kletterausrüstung für die Island Peak Besteigung- Kann für ca 100 € im Chhukung ausgeliehen werden

 

Pers Everest Basecamp Trek Zuschlag Island Peak Zuschlag deutschsprachige Begleitung
1 € 2.099,00 € 1099,00 € 999,00
2 € 1.599,00 € 949,00 € 499,00
3 € 1.549,00 € 899,00 € 399,00
4+ € 1.499,00 €849,00 € 299,00
  • Einzelzimmerzuschlag € 90 für vier Nächte in Kathmandu
  • Privattour, Trekking schwer
  • Mount Everest Base Camp:
  • Trekking: 12 Tage Vollpension
  • Kathmandu: 4 Übernachtungen
  • Maximale Höhe: 5.545 Meter
  • Beste Reisezeiten: März – Mai und Sept.- Nov.
  • Option Island Peak:
  • Lodge /Camping Trek: 16 Tage Vollpension (22 Tage mit An- und Abreise)
  • Kathmandu: 4 Übernachtungen
  • Maximale Höhe: 6.189 Meter
  • Beste Reisezeiten: März – Mai und Sept.- Nov.
  • Hier geht es zur Packliste

Einreisebestimmungen und Trekking-Genehmigungen

Für die Einreise nach Nepal ist ein noch mindestens ein halbes Jahr gültiger Reisepass sowie ein Touristenvisum erforderlich. Visa können bereits vor der Reise bei der nepalesischen Botschaft beantragt werden, sind aber auch direkt bei der Ankunft am Flughafen in Kathmandu erhältlich. Dazu musst du lediglich ein Antragsformular ausfüllen und eine Gebühr bezahlen. Deren Höhe ist abhängig von der geplanten Dauer des Aufenthalts und der Anzahl der Ein- und Ausreisen ins Land. Außerdem ist es sinnvoll, wenn du eine größere Zahl von Passbildern mitbringst. Zwar können auch im Flughafen Fotos in passender Größe gemacht werden, aber du benötigst sie ohnehin für die Trekking-Genehmigungen. Diese sind in allen Gebieten erforderlich, die nicht in dem Visum selbst aufgeführt sind. Du erhältst die Trekking-Genehmigungen beim Einwanderungsbüro in Kathmandu. Auch bei ihnen ist die Gebühr abhängig von der Aufenthaltsdauer sowie dem jeweiligen Gebiet. Du solltest nicht versuchen, dich ohne die passenden Genehmigungen auf den Weg zu machen, da es in Nepal zahlreiche Kontrollen gibt und die Strafen recht hoch sind.

Reisezeit

Als beste Reisezeiten für Nepal gelten die Monate von März bis Juni und von September bis November. In dieser Zeit ist das Wetter in der Regel trocken und mild. Am schönsten ist es im Herbst nach dem Monsun, da in dieser Zeit die Luft besonders klar ist. Das ist besonders dann wichtig, wenn du nicht nur wandern, sondern auch beeindruckende Fotos schießen willst. Auch im Winter ist der Himmel oft strahlend blau, aber da die Temperaturen in dieser Jahreszeit oft unter dem Gefrierpunkt liegen und viele Pässe geschlossen sind, sollten dann nur sehr erfahrene Reisende das Land erkunden. Die Monsunzeit im Sommer ist wegen der Hitze und Feuchtigkeit für Trekking eher ungeeignet.

Hygiene und Gesundheit

Wie in den meisten asiatischen Ländern ist in Nepal kein europäischer Sauberkeitsstandard zu erwarten. Du solltest dich deshalb an die üblichen Vorsichtsmaßnahmen halten und nur gründlich durchgegarte Speisen zu dir nehmen. Auf rohes Obst solltest du verzichten und vor dem Essen möglichst gründlich die Hände waschen, um Übertragungsrisiken zu verringern. Wasser sollte nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Zähneputzen stets abgekocht werden, da du dich sonst mit Würmern und verschiedenen Darmerkrankungen infizieren kannst. Impfungen sind für Nepal nicht vorgeschrieben, können aber individuell sinnvoll sein. Am besten lässt du dich vor der Reise von deinem Arzt beraten.

Unterkunft

Auch abseits der Hauptstadt ist das Wegenetz in Nepal sehr gut ausgebaut. In regelmäßigen Abständen befinden sich entlang dieser Wege Teehäuser, die oft über angeschlossene Unterkünfte verfügen. Du musst also beim Trekking nicht unbedingt in der freien Natur nächtigen. Da die Zimmer meist nicht beheizt werden und Bettwäsche in der Regel nicht gestellt wird, ist auch dann ein Schlafsack notwendig, wenn du ausschließlich in Teehäusern unterkommen möchtest. Hotels oder Gästehäuser im eigentlichen Sinn sind allerdings eher selten zu finden. Camping dagegen ist fast im ganzen Land möglich und unterliegt kaum Beschränkungen.

Während des Treks schläfst du meistens in landestypischen Lodges, auch Guesthouse oder Teehouse genannt. Lodges sind in ihrer Funktion vergleichbar mit den Berghütten in den Alpen. Viele Anbieter sprechen oftmals von „streng getestet“ oder von „hohen Qualitätsansprüchen“. Machen wir uns nix vor. Lodges sind einfache Unterkünfte, die von ihren nepalesischen Familien betrieben werden. Viele sind wirklich sehr niedlich, andere haben einen unschlagbaren Ausblick oder kochen evtl. ein gutes Dal Bhat.
Eines haben alle gemeinsam: Eine Lodge bietet dir einen guten Platz zum Essen und Schlafen.

Lodges sind sehr einfach eingerichtet und ihr Aufbau ähnelt sich zumeist. Es gibt immer einen großen Essens/Gemeinschaftsraum, in dessen Mitte zumeist ein Ofen steht. In den kälteren Regionen sind die beliebtesten Plätze natürlich die rings um diesen Ofen. In diesen bunten Ofen-Runden, bestehend aus Nepalis und Trekkern aus aller Welt, kannst du viele Kontakte knüpfen. Lodges haben ihre ganz eigene und wirklich interessante Atmosphäre

An diesem Gemeinschaftsraum liegen immer die einzelen Zimmer. Die Zimmer sind fast immer gleich eingerichtet. Die Einrichtung besteht aus zwei Betten. In den gut zugänglichen bzw. tiefer gelegenen Regionen gibt es zumeist auch Licht im Zimmer. Ein eigenes Bad bzw. eigene Dusche im Zimmer sind eher selten, bzw. nur in den Haupttrekkinggebieten wie z.B. in der Annapurnaregion hin und wieder vorhanden.

Grundsätzlich lässt sich sagen: Je höher oder je weiter abgelegen, desto einfacher die Unterkunft und für die Übernachtung in einer Lodge ist überall ein Schlafsack zu empfehlen.

Verpflegung

Während des Treks isst du meistens in den Lodges. Es gibt dort sehr einfaches, aber wirklich gutes Essen. Einige Lodges haben einen Ruf für bestimmte Dinge, die dort besonders gut gekocht werden. Frag einfach unsere Guides, wenn du Appetit auf bestimmte Dinge hast.

Viel wird mit Reis, Nudeln und Kartoffeln gekocht. Meistens gibt es dazu alles das, was der eigene Gemüsegarten gerade so hergibt.

Für Allergiker ist das Essen während des Trecks eine wahre Kur!

  • Grundnahrungsmittel einfach gut gekocht.
  • Gluten, Giadin, Laktose armes bzw. freies Essen

Ps.
Solltest du Allergiker sein, weißt du ja selber am besten, was dir gut bekommt. Im Zweifel musst du natürlich vorm Essen nachfragen oder bei Zeltcamps deinen Koch informieren.
Personen, die unter Laktose bzw. Gluten Intolleranzen leiden, berichten uns immer positiv über die Verpflegung und deren Verträglichkeit während des Treks.

Verantwortungsbewusstes Trekking

Selbst in Gegenden, die abseits der ausgetretenen Touristenpfade liegen, stellt Umweltverschmutzung inzwischen ein großes Problem dar. Achte deshalb darauf, nach einer Rast deinen Müll wieder einzupacken und mitzunehmen. Entlang aller Routen gibt es immer wieder Möglichkeiten, Abfälle aller Art zu entsorgen. Einwegverpackungen solltest du nach Möglichkeit aber trotzdem meiden, da das Land mit den anfallenden Müllmengen überfordert ist. Außerdem solltest du Nepal nur mit allen notwendigen Genehmigungen und offiziell lizenzierten Führern erkunden, da die Einnahmen direkt dem Erhalt der Nationalparks und der notwendigen Infrastruktur zugute kommen.

Ausrüstung und Vorräte

Welche Ausrüstung du benötigst, ist natürlich abhängig von der Reisezeit und der Gegend, die du erkunden willst. Am wichtigsten ist gutes und passendes Schuhwerk sowie dem Klima angepasste Kleidung in ausreichender Zahl. Auch ein stabiler und geräumiger Rucksack sowie ein warmer Schlafsack gehören zur Grundausrüstung. In Kathmandu kannst du allerdings noch problemlos Ergänzungskäufe tätigen, da sich zahlreiche Geschäfte auf Trekking-Reisende spezialisiert haben. Auch Gegenstände des alltäglichen Bedarfs wie Seife und Toilettenpapier sowie Lebensmittel kannst du vor Ort kaufen. Nur auf abgelegeneren Strecken kann es sinnvoll sein, größere Vorräte mitzunehmen.

Reiseapotheke

Unverzichtbar dagegen ist eine gute Reiseapotheke, die du schon bei der Einreise dabei haben solltest. Zu ihr gehören auf jeden Fall:

  • Desinfektionsmittel
  • Verbandsmaterial
  • Insektenschutzmittel
  • Sonnenschutzmittel
  • Erkältungsmittel
  • Schmerzmittel
  • Breitbandantibiotika
  • Mittel gegen Durchfall
  • Wasserentkeimungstabletten

Weitere Empfehlungen, die auf deine persönliche Konstitution und Krankheitsgeschichte abgestimmt sind, kann dir ebenfalls dein Arzt geben.

Dein Tagesrucksack

In einem typischen Tagesrucksack befinden sich normalerweise folgende Dinge:

  • Trinkflasche(n)
  • Taschentücher (Toilette)
  • Fotoapparat
  • Ladung Kekse für den kleinen Hunger
  • Ein Fleece, falls es kalt wird
  • Wenn Regen abzusehen ist, eine leichte Regenjacke
  • Kleine Erste Hilfe

Immer mitzuführen:

  • Dein Reisepass

Trekkingausrüstung bis 3.500 Metern

  • (*)Rucksack (Tagesrucksack)
  • (*)T-Shirts
  • Unterhosen
  • (*)Zwei Outdoorhosen
  • (*)Kurze Hose
  • Zwei bis drei Paar Treckingsocken
  • (*)Leichte Fleecejacke
  • (*)Dicke Fleecejacke
  • (*)Regenabweisende Jacke mit Kapuze
  • Festes Paar Trekkingschuhe
  • (*)Ein Paar Flipflops / Badelatschen
  • (*)Schirmmütze (Cappy) empfehlenswert
  • Handtuch
  • (*)Teleskopstöcke (wer es mag)
  • Körperpflege/Kulturtasche
  • Lippenpflegestift
  • Sonnencreme Faktor 50
  • Sonnenbrille
  • Waschmittel in der Tube
  • LED Kopflampe
  • Reservebatterien
  • Alu oder Plastik-Trinkflasche (kann Nachts auch als Wärmflasche benutzt werden)
  • Schlafsack Komfortbereich bei +-0 null Grad und Lodgetrekk
  • Isomatte (nur bei Zelttrekk)
  • 2 Meter Schnur + 6 Wäscheklammern
  • Ausreichend Tempotaschentücher (Toilette)
  • Plastiktüten für die Ordnung im Rucksack (Schmutzwäsche)
  • Plastikbeutel mit Zipplock (widerverschließbar)
  • Wer gern sein eigenen Tee trinkt, Teebeutel
  • Apotheke

(*)Kann überall gut in Nepal gekauft werden.

Spare nicht an den Socken
Fluffige und passende Trekkingsocken sind ein sehr wichtiger Ausrüstungsgegenstand. In den meisten Fällen sind falsche Socken Schuld an Blasen und wunden Füßen.
Multifunktions-Wäsche (MFW):
MFW hat den Vorteil, dass sie sehr schnell trocknet und gut Feuchtigkeit ableitet.
Außerdem hat sie ein kleines Packmaß. Du kannst sie nach dem Trek auswaschen und direkt am nächsten Tag wieder anziehen.
Nachteil:
MFW ist teuer und solltest du keine besitzen, reichen normale T-Shirts, U-Hosen völlig aus. Nimm dir einfach ein paar mehr mit.

Spare nicht am Schlafsack!
Wer nachts gut schläft, hat etwas vom nächsten Tag!

Tipp

Sehr nützlich ist ein Multifunktions-Handtuch.

Trekkingausrüstung bis 5.500 Metern

Aufbauend auf Trekking bis 3.500 Metern

  • Lange Unterhosen
  • (*)Warme Mütze
  • (*)Schal
  • (*)Handschuhe
  • Sonnenbrille seitlich blickdicht (Schneeblindheit)
  • Schlafsack Komfortbereich bei -10 Grad Lodgetrekk und mindestens -15 Grad bei Zelttrekk
  • Apotheke inkl. AMS

(*)Kann überall gut in Nepal gekauft werden.

Alpineausrüstung allgemein ab 5.500 Meter

Am Mt. Chulu-West

Aufstieg zum Mount Chulu-West-Highcamp.

Aufbauend auf Trekking bis 5.500 Metern

Die Bergausrüstung ist je nach Route und Berg unterschiedlich. Die nachfolgende Liste ist eher allgemeingültig und als Grundausrüstung zu verstehen. Welche Ausrüstung für deinen Berg im speziellen benötigt wird, teilen wir dir im Vorfeld mit.

Unsere Bergführer führen vor dem Start der Tour immer einen Ausrüstungscheck mit dir durch. Sollte etwas fehlen oder nicht optimal sein, kannst du dieses in Kathmandu mit uns ergänzen bzw. austauschen.

Für die Bergausrüstung gilt nicht die oben genannte 15 Kilo Gewichtsangabe. Sie wird separat transportiert. Achte auf Gewichtsbeschränkungen deiner Fluggesellschaft.

Ab 5.500 Metern trägst du deine Ausrüstung selber.

  • Gut passender Rucksack
  • (*)Gefütterte, windabweisene Trekkinghose (Thermohose)
  • (**)Dicke Daunenjacke
  • Gamaschen
  • (**)Steigeisenfeste Bergschuhe
  • (**)Steigeisen
  • (**)Eispickel
  • (**)Helm
  • Deinen Klettergurt
  • (**)Satz Karabiner (2Wege-Schraub), HMS
  • (**)Seilklemme
  • (**)Achter
  • Paar Schlaufen, ein paar Prusiks
  • (**)Schlafsack Komfortbereich bei -20 Grad
  • (*)PowerRiegel, powerGels, Isotopen, Astronautenfutter
  • Apotheke inkl. AMS

(*)Kann überall gut in Nepal gekauft werden.
(**)Kann mit uns geliehen werden.

Empfohlene Impfungen

Eine Reise nach Nepal verlangt nach keinen besonderen Impfungen. Du solltest aber rechtzeitig (wie bei jedem Urlaub) ca. drei Monate vorher deinen Hausarzt konsultieren, es sei denn du bist dir über den Zustand deines Impfschutzes sicher.

Folgende Standardimpfungen sollten vorhanden sein:

  • Diphtherie
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B nur Risikogruppen oder Langzeitreisende.
  • Kinderlähmung
  • Tetanus

Die Trekkingapotheke

Auf dem Trek bzw. im Hinterland gibt es keine Apotheken.
Meistens nimmt man alles umsonst mit. Aber – wenn etwas passiert, ist man froh eine gute Apotheke dabei zu haben.
Unsere Bergführer sind ausgestattet mit dem Wichtigsten. Aber bei der eigenen Gesundheit sollte man keine Experimente wagen.

Es reicht, wenn einer aus deiner Gruppe diesen Job übernimmt. Nicht jeder einzelne braucht die komplette Liste.

Unsere Empfehlung:

  • Schmerzmittel
    Ibuprofen 600 mg. Keine Blutverdünner wie Aspirin. Bei Verletzungen stoppt die Blutung schlechter! Weiterhin wirkt Ibuprofen auch entzündungshemmend.
  • Imodium/Kohletabletten
  • Halsschmerztabletten
  • Mittel gegen Bauchschmerzen/Übelkeit
  • Sportsalbe wie Diclofenac, MobilatGel etc. (hoch dosiert)
  • Antibiotika (hilfreich aber kein Muss)
    -Amoxicillin 1000 mg bei Mandel, Lungen, Halsentzündungen oder starker Erkältung
    -Metronidazol bei Margen/Darmtrakt, Amöbenruhr, extremen Durchfallerkrankungen
    -Ciprofloxacin als Breitbandantibiotikum bei allen anderen Entzündungen.
  • Desinfektionsmittel bzw. Jod-salbe
  • Verbände, Heftpflaster, Blasenpflaster
  • Verbandsschere
  • Sterile Einweghandschuhe
  • Erste Hilfedecke (Silberfolie)

Einige der genannten Medikamente sind verschreibungspflichtig und nur nach Anweisung des Arztes einzunehmen. Zu den Anwendungsgebieten sowie zur Dosierung der einzelnen Medikamente konsultiere vorher unbedingt deinen Hausarzt.
Er wird dir genau erklären, was bei der Verabreichung zu beachten ist.

Acute Mountain Sickness, Höhenkrankheit

An „Acute Mountain Sickness“ muss grundsätzlich keiner erkranken.

Mit steigender Höhe sinkt der Luftdruck und somit auch der Sauerstoffgehalt pro Kubikmeter Luft. Auf 5.000 Meter Höhe ist nur noch halb so viel Sauerstoff in der Luft vorhanden, wie auf Meereshöhe.

Die wichtigsten Zonen sind

  • 0 – 3.000 Meter: Im allgemeinen problemfreie Zone.
  • 3.000 – 5.100 Meter: Höhenprobleme können auftreten, vollständige Akklimatisation möglich.
  • 5.100 – 7500 Meter: Nur unvollständige Akklimatisation möglich. Andauernder Kräfteverfall.
  • über 7.500 Meter: Todeszone. Der Körper verzehrt sich selbst. Nur kurzer Aufenthalt möglich.

AMS ist häufig die Folge von Unachtsamkeit und falschem Verhalten. Jeder Körper kann sich auch an sehr große Höhen gewöhnen. Man muss ihm nur genug Zeit und Ruhe geben.

Was ist AMS

Warnschild bei Namche Bazaar

Das Kunde Hospital hat diesen Hinweis in der Nähe von Namche Bazaar aufgestellt.

Acute Mountain Sickness tritt in Folge schlechter Akklimatisation des Körpers an die Höhe auf. Es kann nicht mehr ausreichend Sauerstoff aus der Luft aufgenommen und dem Organismus zugeführt werden.

AMS kann in Höhen ab 3.000 Meter auftreten. Meistens verschlechtert sich der Zustand über Nacht beim Schlafen und am folgenden Tag treten die typischen Symptome auf:

Erschöpfung, starker Kopfschmerz im Nackenbereich, Schwindelgefühl, Halluzinationen, Schlaf- und Appetitlosigkeit, Erbrechen, trockener Husten mit Auswurf, blaue Lippen, verfärbte Nagelbetten

Werden die Symptome ignoriert, kann es lebensbedrohlich werden.

Mögliche Folgen:

  • HAPE
    Vorkommen: 1-3%
    Höhenlungenödem. Wasseransammlung in der Lunge. Wasser wird durch hohen Blutdruck in die Lunge ausgepresst.
  • HACE
    Vorkommen: 1%
    Höhenhirnödem. Schwellung der Hirnmasse durch Ansammlung von Flüssigkeit und abgestorbenen Hirnzellen. Eher relativ selten. In Höhen ab 3.500 Meter möglich, normalerweise erst ab 5.000 Meter.

Wie erkenne ich AMS?

Den Beginn von AMS zu differenzieren, ist nicht einfach.
Es bringt nichts, bei jedem Anzeichen von Kopfschmerz oder Appetitlosigkeit in Panik auszubrechen.
Auch bringt es nichts, permanent mit Angst vor AMS zu trekken.

  • 80 Prozent aller Bergsteiger klagen hin- und wieder über Kopfschmerzen.
  • Es ist normal, sich nach einem harten Tag mit vielen Auf- und Abstiegen erschöpft bzw. unwohl im Magen zu fühlen.
  • Es kann immer mal passieren, dass der Magen durch ungewohntes Ess- und Trinkverhalten rebelliert.
  • Es ist auch normal, dass dein Leistungsvermögen mit zunehmender Höhe nachlässt, dein Ruhepuls steigt und du viel schneller atmest als beim Strandurlaub.

Alles das ist normal.
Aber bei all dem fühlst du dich gut und spätestens am nächsten Morgen kannst du wieder voll loslegen.

AMS bemerkt man selber am besten, da du dich selber am besten kennst. Du solltest es nicht verheimlichen, wenn dein Wohlbefinden sich über ein zwei Tage permanent verschlechtert.

Falscher Ergeiz nach dem Motto: „Ich bin fit, das wird wieder“ kann lebensbedrohlich enden. Teile deine Probleme mit und sprich darüber mit der Gruppe und dem Guide.

Wie vermeide ich AMS?

Es gibt ein paar einfache Regeln.

  • Nicht zu schnell aufsteigen (max. 300-500 Meter pro Tag).
  • Überanstrengung vermeiden. Langsam, langsam ist der Trick
  • Alle 1.000 Höhenmeter einen zusätzlichen Ruhetag.
  • Stets viel trinken (kein Alkohol).
  • Jede ernste Störung ist AMS, solange nicht eindeutig etwas anderes festgestellt wurde.
  • Nur symptomfrei weiter aufsteigen.

Unsere Touren sind streng nach diesen Kriterien geplant.
Unsere Bergführer sind geschult auf das Erkennen und mit den Umgang von AMS.

Was ist zu tun bei AMS?

Es gibt nur eine Antwort

  • Absteigen

Sofort absteigen auf die Höhe, wo es dem Erkrankten das letzte Mal gut ging.
Die Symptome werden dort sofort wieder nachlassen. Auf dieser Höhe erneut übernachten und den Aufstieg langsam nach ein oder zwei Tagen (sofern der Erkrankte sich danach fühlt) erneut versuchen.

Die Fortsetzung des Aufstieges führt i.d.R. spätestens bei der nächsten Übernachtung zur Verschlimmerung das Zustandes.

Diamox als Prophylaxe ?

Diamox (Acetazolamid) verringert den Gefäßinnendruck z.B. zur Behandlung bei zu hohen Augeninnendruck. Die Meinungen der Fach- und Ärztewelt sind teilweise unterschiedlich. Während in den USA alle Ärzte bei Hochgebirgstouren Diamox prophylaktisch verschreiben, wird in Europa darauf verzichtet. Es gibt Langzeitstudien, die in der Everestregion 2008 durchgeführt wurden. Kurzum: Diamox hilft bei der Anpassung an Höhe. Soweit sind sich bisher wohl alle einig.

Unsere Erfahrung und Empfehlung mit Diamox ist folgende:

  • Wenn bisher keine Höhenkrankheit bekannt ist, kein Diamox einnehmen, um die eigenen Grenzen kennenzulernen.
  • Wenn bereits früher Höhenkrankheit aufgetreten ist, prophylaktisch Acetazolamid ab 500 Meter unterhalb des letzten Auftretens einnehmen. 250mg morgens und mittags.
  • Sehr viel trinken

Beim Zusammenstellen deiner Reiseapotheke sprich bitte deinen Hausarzt auf diesen Artikel an.

Basiswissen bei Touren über 6.000 Meter

Bei extremen Hochtouren sollte jeder gut über AMS Informiert sein. Es besteht immerhin die Möglichkeit, dass dein Bergfürer erkrankt. Die nachfolgenden Informationen können nur als Crashkurs AMS bezeichnet werden und du solltest in jedem Fall im Vorfeld ein ausführliches Gespräch mit deinem Arzt führen.

Maßnahmen bei aktuer AMS

Sollte der Abtransport in tiefere Regionen nicht sofort bzw. erst am nächsten Morgen möglich sein und es treten bereits folgende Symptome auf:

  • Extreme Kurzatmigkeit bei geringster Belastung
  • starker Husten oder Husten mit Sekret vermischt, im Extremfall blutig
  • Rasselgeräusche in der Lunge
  • Puls über 120 im Ruhezustand
  • Kopfschmerzen reagieren nicht auf Schmerzmittel, werden beim Liegen schlimmer
  • Schwerer Kopfschmerz aus dem Nackenbereich
  • Übergang in die Bewusstlosigkeit

Achtung Lebensgefahr!

Notfallmedikation Kombination HAPE/HACE:

  • Sofort runter um min. 1.000 Meter.
  • Dexamethason (Fortecortin 4 mg, initial 2 Tabletten, dann alle 6-8 Stunden je 1 Tablette.
  • Nifedipin retard 20 mg sofort und dann bei Bedarf alle 6 Stunden.
  • Acetazolamid 2 x 250 mg initial (oder 1 x 500 mg retard). Dann alle 6-8 Stunden je 250 mg.

Richtiges Verhalten als Helfer:

  • Gegen Panik beim Patienten ankämpfen.
  • Patienten warm halten.
  • Sofort um min. 1.000 Meter tiefer evakuieren.
  • Transport liegend mit leicht erhöhtem Kopf.
  • Sauerstoff verabreichen.

Die Medikation verschafft dir nur die Zeit, den Patienten in tiefere Regionen zu bringen. Sie dient nicht dazu, den Patienten symptomfrei zu machen und zum weiteren Aufstieg oder zum Verbleib in der Höhe zu befähigen.

Sprich die Zusammenstellung deiner Reiseapotheke bitte mit deinem Hausarzt ab.

Wieviel Rupies?

Mit der Kreditkarte lässt sich in Kathmandu und Pokhara sehr gut bezahlen.

Was nehme ich mit ?

Unsere Empfehlung ist folgende:

  • Deine EC-Karte mit Geheimzahl
  • Eine Kreditkarte
  • Ein wenig Euro-Bargeld zur Not (250,00 Euro)

Geld besorgen

Tipp: Nabil-Bank (grün-weißes Logo) – Abhebung bis 30.000,00 Rupies möglich!

In den Großstädten wie Kathmandu bekommst Du überall Geld mit Deiner EC-Karte + Geheimzahl (wie in Deutschland). Zu Beachten ist, viele Banken lassen Abhebungen nur alle 24h bis 100,00 Euro zu. Das ist i.d.R. zu wenig für die Urlaubskasse. Eine Ausnahme stellt die Nabil-Bank, die Abhebungen bis knapp 300,00 Euro zulässt.
Die Kurse an ATM-Automaten i.d.R gut und tagesaktuell. Hebe lieber einmal „ausreichend“ ab, als diverse Male wenig. Meistens berechnen dir die Banken eine Mindestgebühr je Abhebung. Diese liegt bei ca. 5,00 Euro.
Ob der ATM dir Geld mit deiner EC-Karte gibt, erkennst du daran, dass ein MAESTRO Aufkleber angebracht ist.

Wenn du eine Kreditkarte wie z.B. Mastercard, Visa etc. mit Geheimzahl besitzt, kannst du diese auch für Barabhebungen am ATM benutzen. Über die Gebühren bei Barabhebungen mit einer EC-oder Kreditkarte, frage am besten vorher einen Banker deines Vertrauens 🙂

Euro-Bargeld lässt sich immer an diversen Wechselstuben tauschen. Auch hier ist die Gebühr meistens höher als beim ATM mit EC-Karte. Du kannst ja vergleichen, wenn du vor Ort bist.

Hinweis zu Kredit- und Ec-Karten

Wir empfehlen Dir in jedem Fall Dich vor der Abreise bei Deiner Bank zu informieren, ob Deine Karte im Ausland (nicht Europa) freigeschaltet ist und wie hoch das Limit für Barabhebungen ist.

Geld mit zurücknehmen

Das Ausführen von NPR ist nicht gestattet.
Außerdem tauscht es dir keine Bank in Deutschland zurück.
Entweder gibst du alles in Nepal aus oder tauscht es wieder in Nepal zurück in Euro.

Geld beim Trekking

Im Hinterland gibt es kaum ja eigentlich keine Möglichkeit sich frisches Geld zu besorgen. Du solltest dir im Vorwege genug Geld mitnehmen z.B. aus Kathmandu. Bargeld wie Euros lassen sich zwar auch in den Bergen tauschen, aber der Kurs ist meistens nicht so prickelnd.

Unsere Erfahrung ist die, dass du auf den Trekk so gut wie kein Geld ausgibst. Unsere Touren sind inkl. drei Mahlzeiten am Tag + Übernachtung frei. Du brauchst nur Geld für:

  • Cola, Wasser, Fanta etc.
  • Süßigkeiten
  • Evtl. mal eine kleine Besorgung (Briefmarken und der Gleichen)

Als Richtwert kannst du sagen, dass 15,00 bis 20,00 Euro pro Tag und Nase auf unseren Touren reichen. Sollte hinterher etwas übrig sein, lässt sich das wunderbar in z.B. in Kathmandu oder Pokhara ausgeben.

Eine Reserve als Notgeld in Euro solltest du auch mitnehmen.

Verhandeln

Einkaufen in Lukla

Beim Einkaufen in Nepal sollte immer vorher gut verhandelt werden.

Wie in fast allen Ländern sind in Nepal die Preise nicht fixed.
Es empfiehlt sich niemals den ersten Preis zu akzeptieren. Die Ausnahme sind: Supermärkte, Restaurants und alles behördliche.

Bei allen anderen Angeboten solltest Du stets verhandeln.

Nepal ist ein Land der Extreme

Lukla

Der Flughafen Lukla auf 2.850 Meter. Wird auf Sicht angeflogen.

Jede Reise in Nepal ist ein kleines Abenteuer. Aus diesem Grund stellen wir einige Anforderungen an euch. Bitte lest euch den folgenden Text zuerst durch.

Tourprogramme

Es kann durch widrige Umstände – z.B. bei Schließungen von Besichtigungsobjekten, Feiertagen, schlechtem Wetter, Gesundheit der Teilnehmer oder ungünstige Verhältnisse beim Trekking etc. zu Routenänderungen, Programmumstellungen oder Verzögerungen kommen.

Selbstverständlich werden wir und eurer Reiseleiter stets darum bemüht sein, sämtliche Programmpunkte zu eurer vollsten Zufriedenheit zu erreichen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung unserer Ausschreibungen können wir jedoch nicht übernehmen. Wir bitten um euer Verständnis.

Baumaßnahmen

In Kathmandu, besonders im Stadtteil Thamel, wird stets gebaut. Baustellenlärm und Beeinträchtigungen im Stadtbild sind an der Tagesordnung. Da die Stadtplanung vor Ort recht spontan erfolgt, können wir nicht garantieren, dass die von uns gebuchten Hotels davon nicht beeinträchtigt werden.

Bitte informiert euch vor der Reise über euer Reiseziel und was euch vor Ort erwartet.

Fliegen in Nepal

Die von uns gebuchten Inlandsflüge werden mit folgenden Airlines vorgenommen:

  • Yeti, Tara Air
  • Agni Air
  • Sita Air
  • Nepal Air
  • Simrik Air
  • Goma Air
  • Buddha Air

Inlandsflüge in Nepal können aufgrund begrenzter Flugraumkapazität, witterungsbedingt, aus technischen oder sonstigen Gründen unter Umständen um Tage verschoben werden. In der Vergangenheit ist es vorgekommen, dass einige Inlandsflughäfen in Nepal über mehrere Tage geschlossen wurden. In diesen Ausnahmefällen werden wir versuchen, mit eurer Zusammenarbeit, die Tour auf andere Regionen zu verlegen oder die Beförderung über den Landweg zu organisieren. Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge geht zu Lasten aller Teilnehmer.

Bei mehrtägigen Verspätungen sind alle Teilnehmer selbst dafür Verantwortlich ihren Rückflug in die Heimat mindestens 48 Stunden vorher umzubuchen. Natürlich stehen wir euch dabei mit unserer Hilfe zur Verfügung.

Beim Trekking

Beim Trekking in Nepal sollte immer eine gewisse körperliche Fitness und ein guter Gesundheitszustand Voraussetzung sein. Außerdem erwarten wir:

  • Selbständiges und eigenverantwortliches Handeln auch in extremen Situationen.
  • Kameradschaftliches Verhalten.
  • Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber der Gruppe und der nepalesischen Mannschaft.

Ihr solltet in der Lage sein selbstständig und sicher über schwieriges Gelände, z.B. Geröllhalden, Moränenschutt, mit Geröll und Eis bedeckten Gletschern gehen zu können und das auch bei schlechtem Wetter.

Darüber hinaus ist die Reiseleitung ermächtigt, Teilnehmer/-innen zurückzuschicken, wenn sie durch ihr Verhalten die Gemeinschaft oder gar das Unternehmen selbst zu gefährden beginnen oder den Anforderungen psychisch oder physisch nicht gewachsen sind.

Beim Bergsteigen, auf Expeditionen

Beim Bergsteigen (Peakclimbing, Expeditionen) solltet Ihr zusätzlich in der Lage sein, selbstständig und eigenverantwortlich in einer Seilschafft zu gehen. Alpin technisches Können ist unabdingbar. Gletscher- und Eiserfahrung sollte vorhanden sein. Neben einer sehr guten Kondition bzw. Gesundheit sollten Ihr auch über eine gewisse psychische Stärke verfügen.

Das Entrichten des Reisepreises beinhaltet kein Recht auf einen Gipfelversuch/Erfolg.

Jeder Teilnehmer sollte sich bewusst sein, dass das trekken in Nepal mit unvorhersehbaren subjektiven und objektiven Gefahren verbunden ist und das die Rettungsmöglichkeiten in großen Höhen sehr beschränkt sind.

Jeder Teilnehmer nimmt selbstständig und auf eigene Gefahr an unseren Touren teil.