Goldenes Dreieck und Trekkingtour im Himalaya

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Übersicht

Diese Reise ist eine wunderbare Kombination aus Trekking und kulturellem Sightseeing.

Zunächst geht es hinauf in die Himalaya Region. Hier unternehmen wir eine einwöchige Trekkingtour zum Fuße des 6001 Meter hohen Deo Tibba und über den 4270 Meter hohen Hamta Pass. Im Anschluss an den Trek fährt uns ein Jeep weiter durch die Hochgebirgswüste zu einem der schönsten Seen in der Region: Dem Mond See Chandratal.

Nach dem aktiven Teil der Reise im Hochgebirge, geht es wieder zurück nach Delhi. Hier wartet ein Taxi auf uns und in den nächsten drei Tagen werden wir die rajasthanische Hauptstadt Jaipur und das Taj Mahal in Agra besuchen.

Diese Reise dient als Beispiel für eine Kombination verschiedener Reise Bausteine (hier Trekking und Kultur). Alle unsere Reisen sind veränderbar und können miteinander kombiniert werden. Setzt euch  mit uns in Verbindung, damit wir eine auf euch zugeschnittene Reise planen können!

Programm

Tag 1 Ankunft in Delhi, am Abend Fahrt nach Manali mit klimatisiertem Volvo Bus  14 Stunden über Nacht

Sie werden vom Flughafen zum Hotel gebracht. Nach einem Frühstück und etwas Rast, können wir gemeinsam Delhi per Rikschah und Metro erkunden. Am Abend machen wir uns auf die vierzehnstündige Fahrt nach Manali. (Übernachtung im Bus) F/-/-

Tag 2 Manali Erholungstag und örtliche Besichtigungstour 2050 m

Am Morgen erreichen wir Manali und checken in unser Hotel ein. Heute steht erst einmal Erholung auf dem Programm. Wir genießen die grüne Berglandschaft Manalis und machen uns später auf eine kleine Besichtigungstour. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 3 Start des Hamta Pass Treks

          Fahrt nach Jagatsukh (2015 m) 7 km entfernt von Manali

          Jagatsukh nach Tilgan (2430 m) 5 bis 6 Stunden Trek

Es geht beständig bergauf. Erst durch das Dorf Jagathsukh. Wir erreichen einen alten Tempel. Von hier aus geht es durch einen tiefen Wald weiter bis wir unser Camp einrichten. Wir haben einen einmaligen Blick auf Manali. (Übernachtung im Zelt) -/M/A

Tag 4 Tilgan nach Sarotu (3380 m) 6 bis 7 Stunden 

Heute ist unser Weg nicht ganz so steil. Es geht weiter durch Wälder und wir müssen einen Fluss überqueren. Wir wandern auf grünen Weiden, wo wir auf Schäfer mit ihren Schafen treffen. Es geht hinauf bis knapp über die Baumgrenze. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 5 Sarotu zum Deo Tibba Basecamp (4300 m) 5-6 Stunden

Heute haben wir eine ganz besondere Etappe vor uns: Es geht zum Base Camp des Deo Tibbas, der mit 6001 Meter einer der höchsten Gipfel der Region ist. Stolz ragt er über unser Lager auf, dass am sprudelnden Alien Fluss gelegen ist! (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 6 nach Chikka (3300 m) 6 Stunden

Es geht abwärts und dann hinein ins Hamta Tal. Wir erreichen einen Staudamm und treffen auf Siedler, die hier den Sommer mit ihren Kühen verbringen. Es geht tiefer in das Tal hinein und wir müssen über eine wacklige Brücke einen Fluss überqueren. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 7 Chikka nach Balu-Ka-Gera (3770 m) 5 Stunden

Heute haben wir die abenteuerliche Herausforderung, einen weiteren Fluss zu überqueren, dieses Mal ohne Brücke! Unser Camp haben wir nahe eines kleinen Sees. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 8 Balu Ghera nach Shia Gauru (über den Hamta Pass) (4268 m) 6 Stunden

Wir überqueren heute den berühmten Hamta Pass. Über Felsen geht es höher und höher und die Luft wird merklich dünn. Oben angekommen, sind wir umgeben von Gletschern und schneebedeckten Gipfeln. Wir steigen hinab in ein Seitental des Lahaul Tals. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 9 Shia Gauru nach Chatru (3560 m) 4 Stunden und Jeep Fahrt zum Chandra Tal See

Heute haben wir einen leichten Tag. Gemütlich steigen wir hinab nach Chatru, einem winzigen Ort mit ein paar kleinen Hütten neben dem reißenden Chandra Fluss. Von hier machen wir uns mit dem Jeep auf den Weg zum berüchtigten Chandra Tal See. Er liegt weit in der Hochgebirgswüste des Lahaul Tals und für etwa 2-3 Stunden geht es auf einer Sandpiste immer tiefer in die Bergwelt. Der auf 4200 Meter hoch gelegene See hat die Form eines Halbmondes (Chandra=Mond) und ist von allen Seiten von hohen Bergen umgeben. (Übernachtung im Zelt) F/M/-

Tag 10 Rückfahrt nach Manali 6 Stunden

Eine lange, aber beeindruckende Fahrt, die uns über den 3980 Meter hohen Rothang Pass zurück in das grüne Kullu Tal führt. Hier wartet ein Zimmer mit einem Bett und einer heißen Dusche auf uns. (Übernachtung im Hotel) F/M/-

Tag 11 Ruhetag in Manali und abends Rückfahrt nach Delhi über Nacht 14 Stunden

Wir genießen den beschaulichen Tag in Manali, bis es am Abend zurück nach Delhi geht. (Übernachtung im Bus) F/-/-

Tag 12 Ankunft in Delhi und  Fahrt mit dem Auto nach Jaipur

Wir machen uns auf den Weg nach Jaipur. Nach 3- 4 Stunden Fahrt erreichen wir die “Pinke Stadt” und Hauptstadt Rajasthans. Auf dem Weg stoppen wir am Amber Fort, einer gewaltigen Palastanlage.

Den restlichen Tag nutzen wir zur Besichtigung des Stadtpalastes und des Observatoriums Jantar Mantar. Wir können uns im Rajmandir Kino einen originalen Bollywood Film ansehen und den Sonnenuntergang vom Tiger Fort aus bewundern. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 13 Sightseeing in Jaipur mit dem Fahrrad und Fahrt nach Agra

Heute besichtigen wir Jaipur auf eine ganz besondere Art und Weise: Mit dem Fahrrad! So sehen wir Winkel der Stadt kennen, in die ansonsten kein Tourist kommt und lernen das Stadtleben ganz authentisch kennen. Dann geht es weiter mit dem Auto nach Agra.

Auf der vierstündigen Fahrt nach Agra können wir im Keoladeo Nationalpark in Barathpur stoppen. Der Vogelpark, mit über 364 verschiedenen Vogelarten, lädt zu einer Besichtigung mit der Auto Rikschah ein. Wasservögel aus Afghanistan, Turkmenistan, China und Sibirien überwintern in der Sumpflandschaft. Ursprünglich wurde dieses Gebiet als Jagdrevier des Maharadschas von Bharatpur genutzt. Danach halten wir noch einmal in Fathepur Sikri, einer prachtvollen, schon lange verlassenen, Palastanlage. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 14 Besichtigung des Taj Mahals und Fahrt nach Delhi

Früh am Morgen bei Sonnenaufgang besichtigen wir das berühmte Taj Mahal. Das Grabmal ließ der Mogulfürst Shah Jahan als Zeichen seiner Liebe für seine, bei der Geburt des 14. Kindes verstorbene, Frau Mumtaz Mahal im 17 Jahrhundert errichten.

Wir fahren nach Delhi zurück (3 Stunden). Von hier aus geht es zum Flughafen oder für eine weitere Nacht in das Hotel. F/-/-

Inkludierte Leistungen

  • 1 Übernachtung in Delhi mit Frühstück
  • 2 Übernachtungen in Manali mit Frühstück
  • 1 Übernachtung in Agra mit Frühstück
  • 1 Übernachtung in Jaipur mit Frühstück
  • Volvo Bus Delhi-Manali/Manali-Delhi
  • 7 Tage Trekking Tour mit Vollverpflegung, kompletter Ausrüstung und Personal
  • 2 Tage Jeep Safari mit Übernachtung im Zelt und Vollverpflegung
  • 3 Tage Auto mit Fahrer für die Tour „Goldenes Dreieck“
  • Fahrradtour Jaipur
  • Taj Mahal, Amber Fort Eintritt
  • Internationaler Flug
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten/Getränke
  • Nicht erwähnte Aktivitäten /Eintritte
  • Trinkgelder
  • Visum
  • Tour Guide (kann gebucht werden)

Highlights

Preise und Termine

Als Privatreise zu einem beliebigen Zeitpunkt möglich

2 Teilnehmer ab 1299 € pro Person

3-4 Teilnehmer ab 1099 € pro Person

5-6 Teilnehmer ab 1049 € pro Person

300 € Einzelzimmerzuschlag für Zimmer/Zelt

Reise Info

Anforderungen

Ein moderater Himalaya Trek über 4264 m. Die Etappen sind zwischen 5-6 Stunden lang. Er eignet sich als Yoga Trek, Familien Trek oder zum aktiven Erholen.
Ein gewisses Maß an Fitness sollte vorhanden sein.

Informationen zum Trekken im indischen Himalaya mit Chalo! Reisen

Bergführer und Trekkingteam

Auf allen unseren Treks haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) ausgebildete(n) einheimischen Bergführer mit dabei. Unsere Bergführer haben alle mindestens die indische Bergsteigerausbildung absolviert, viele von ihnen haben auch an den Aufbaukursen teilgenommen.

Sie sind mit den Trekkingrouten vertraut und kennen das Gelände ausgezeichnet. Unsere Bergführer sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch (falls die Gruppe aus nur zwei Teilnehmern besteht übernimmt der Bergführer auch die Aufgaben des Koches), Helfer, Pferdemännern mit Pferden oder nepalesischen Trägern, je nach Art des Treks.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Trekkingerlebnis zu bereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

Trekkingrouten

Die Trekkingrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Pfade sind teilweise gut ausgebaut, manchmal jedoch auch so gut wie nicht vorhanden. Auf unseren Trekkingrouten gibt es kaum, bis keine Dörfer zwischendurch, sodass wir genügend Verpflegung für die gesamte Tour mitnehmen werden.

Auf unseren Treks  können Pässe, Schnee oder Gletscher überquert werden. Bei steilen Abhängen haben wir Sicherungsausrüstung mit dabei.

Tagesroutine (Je nach Länge und Intensität des Treks, können die Zeiten abweichen)

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Trek

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

Höhe und Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Trekkingtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Treks vorzubereiten, werden wir entweder vor dem Trek einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während des Treks aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Team absteigt/zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür lässt man ich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten. Für bestimmte Treks werden wir zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

Gepäck

Für seine eigene Kleidung und persönliche Gegenstände ist jeder Trekkingteilnehmer selbst verantwortlich. Je nach Trek, sind wir entweder mit Pferden oder Trägern unterwegs. Falls wir Lastpferde haben, kann eine Tasche pro Teilnehmer auf das Pferd verladen werden. Bei Treks mit Trägern muss das gesamte persönliche Gepäck selbstständig getragen werden. Zelte, Schlafsäcke, Matratzen und Verpflegung werden von unseren Trägern getragen.

Bei Trekkingtouren mit Pferden, sollte ein Tagesrucksack mit Platz für die Lunchbox, eine Wasserflasche und warmer Überziehkleidung mitgenommen werden. Hier zur vollständigen Packliste für unsere Trekkingtouren.

Packliste für die Trekkingtouren

  • Schlafsack mindestens -10°C
  • großer Rucksack oder weiche Tragetasche, damit die Lasttiere das Gepäck tragen können
  • Kleiner Tragerucksack für den Tag ca 30-40 l mit Regenschutz
  • Taschenlampe/Stirnlampe
  • 2 Auffüllbare Wasserflaschen
  • Wanderstöcke
  • Reisepass und Reisepasskopie
  • Kamera mit Ersatz Batterien und Speicherkarte
  • Kopfbedeckung als Sonnenschutz
  • Gute Sonnenbrille
  • Mütze
  • Schal, Buff
  • Handschuhe
  • Windhose
  • Trekkinghose
  • Funktionsunterwäsche Lang
  • Wanderschuhe
  • Socken dick und dünn
  • Turnschuhe, Sandalen und/oder Latschen
  • Windjacke
  • Warme Jacke
  • Fleece pullover/Jacke
  • Tshirts
  • Sonnencreme, Lippenbalsam min. Schutz 40
  • Fettcreme
  • Wasserreinigungstabletten
    (abgekochtes und gefiltertes Wasser wird zur Verfügung gestellt)
  • eigene Medikamente für Kopfschmerzen, Übelkeit, Verdauungsprobleme, Erkältungen)
  • Blasenpflaster und Verbandsmaterial
  • eigene Hygiene Artikel
  • Toiletten Papier
  • Handdesinfektion

Verpflegung

Während des Treks wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot (je nach Länge des Treks Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert

Unterkunft und Camp

Wir verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind praktisch aber einfach, falls Probleme mit Schlafen auf hartem Untergrund bestehen, bitte eigene Matratze mitnehmen oder bei uns bestellen. Unsere Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C/Extremzone bis -20° C. Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team und ein Toilettenzelt. Bei Treks bis 4 Personen kann das Küchenzelt auch gleichzeitig als Speisezelt fungieren.

Bei Trekkingtouren mit Trägern werden wir unsere kleineren, leichteren Zelte mitnehmen und auf ein Toilettenzelt verzichten.

Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend, sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein Muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minus-grade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen.

  • 5

    Goldenes Dreieck & Hamta Pass Trek & Leh

    Am 05.09.2016 von Anja

    Ich war bereits schon einige Male in Indien und wollte nun meine Begeisterung einmal mit den Eltern teilen. Es sollte ein Aktivurlaub werden, mit etwas Kultur um Land und Leute kennen zu lernen. Sarah hat die gesamte Reise top organisiert. In den ersten Tagen stand Sightseeing auf dem Programm mit deutsch-sprachiger Reiseleitung in Delhi, Jaipur und Agra inkl. Taj Mahal. Mit dem Bus ging es dann über Nacht in die Berge – Endstation Manali. Den Tag haben wir in der Gegend verbracht. Unbedingt zu empfehlen sind die heißen Quellen und das leckere tibetische Essen in Vashisht. Nun begann das Highlight des Trips: Der Hamta Pass Trek mit anschließender Jeep-Tour nach Leh in Ladakh. Der Hamta Pass Trek ist wahrscheinlich einer der schönsten und abwechslungsreichsten Treks in der Gegend. Unsere deutsch- und englischsprachigen Guides waren spitze! Persönliches Highlight war unser kleiner Momo-Kochkurs mit dem Team am Abend nach dem Trek. Nach dem Trek sind wir mit Jeeps übers Chandratal bis nach Leh gefahren. Leh ist wunderschön und mit seinen vielzähligen kulturellen Angeboten unbedingt eine Reise wert. Wir hatten eine tolle Zeit dank der exzellenten Organisation von Sarah. Die Eltern waren begeistert; und ich habe bereits meine nächste Reise nach Indien geplant – organisiert natürlich von Chalo!Reisen.

  • 5

    Unser „Incredible (North) India“ Trip

    Am 24.09.2015 von Manu und Anke

    Im August 2014 durften wir das unbeschreibliche Indien kennenlernen. Es kam uns wie eine kleine Weltreise vor. Unser 15-Tage-Programm führte uns über Delhi, Agra, Manali, den Hampta Pass und den Chandra Taal See schließlich nach Leh. Die Reise wurde für uns individuell von Chalo-Reisen zusammengestellt und vorab bestens organisiert. Unsere Reise begann in Berlin, und nach unserem Flug durch die Zeitzonen konnten wir uns um 3.00 Uhr nachts im heißen Delhi schlafen legen. Am ersten Morgen stand eine Taxi-Sightseeingtour auf dem Plan. Leider kann man Delhi nicht an einem Tag kennenlernen . Jedoch haben wir das Sehenswerteste besuchen können, wie z. B. das India Gate, Raj Ghat, Qutub Minar und Birla Mandir. Ein gutes Mittagessen und eine kleine Einkauftour rundeten den unglaublich eindrucksvollen Tag ab. Am nächsten Tag hatten wir ein straffes Programm vor uns. Bei Sonnenaufgang fuhren wir 3,5h nach Agra um für ca. eine Stunde den Taj Mahal besuchen zu können. Leider war die Zeit so knapp, weil wir abends unseren Bus von Delhi nach Manali bekommen mussten. Aber was tut man nicht alles, um solch ein bekanntes und traumhaftes Gebäude zu besuchen. Gleich im Anschluss erwartete uns eine 16-stündige Busfahrt durch die Nacht. Die Fahrt war verträglich – wir hatten sie uns schlimmer vorgestellt. In Manali angekommen, bezogen wir unser Quartier, um anschließend gleich die Gegend zu erkunden. Besonders der Wald zwischen Old und New Manali hat uns sehr beeindruckt. Am zweiten Tag haben wir uns bei grauem Wetter auf die Fahrräder geschwungen um die Gegend in Richtung Solang Valley zu entdecken. Es war eine, wenn man es nicht gewohnt ist, recht anstrengende Radtour von zwei Stunden. Der dritte Tag ließ uns nicht viele Möglichkeiten offen, da das Wetter sehr wechselhaft war und wir dann am Nachmittag schließlich einen starken Monsunregen kennen lernten. Wir sind über den Hadimba-Tempel nach New Manali gelaufen und wollten eigentlich weiter zum Vaschisht-Wasserfall gehen. Leider hat uns der „Monsun-Wasserfall“, der die Straßen in einen Fluss verwandelte, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ein Friseur war aber so nett und hat uns Unterschlupf gewährt, bevor wir dann „durchgeweicht“ den Heimweg in einer Motor-Rikshah antraten. Zum Glück war das der einzige „Schlecht-Wetter-Tag“ der gesamten Reise. Unseren letzten Tag in Manali haben wir bei strahlendem Sonnenschein zum Klettern, genutzt. Dort haben wir bereits unsere zwei neuen indischen Freunde und unseren freundlichen Guide vom Hampta Pass Trek kennengelernt. Nach vier Stunden haben wir erschöpft das Klettern beendet. In Manali fanden wir einige schöne „Inseln“, wo wir uns gern aufhielten und sehr gut essen konnten. Viel Zeit haben wir vor allem im gemeinsamen Büro von Chalo-Reisen und Himalayan Trails verbracht – zum Quatschen, Tee trinken und einfach Genießen. Nach den erlebnis- und abwechslungsreichen Tagen in Manali standen vier Tage Trekking und eine Jeep-Fahrt zum Chandra Taal See auf dem Plan. Also machten wir und mit unseren drei „Bekannten“ vom Klettern auf den Weg. Der Trek war die perfekte Mischung aus Anstrengung, Spaß, unbeschreiblichen Natureindrücken, stets frischem und abwechslungsreichem Essen und interessanten Gesprächen über unsere unterschiedlichen Kulturen. Auf dem Weg zum ersten Camp war die Landschaft, entlang der Flüsse, bereits sehr schön. Diese Schönheit steigerte sich von Tag zu Tag. Durch das Schmelzwasser hatten wir auch immer ausreichend zu trinken. In Chhatru, dem Ziel des Treks angekommen, stiegen wir zu acht in den Jeep, der uns in 3 Stunden bei schlechtesten Straßenverhältnissen zu dem ca. 40km entfernten Chandra Taal-See brachte. Lange konnten wir die Schönheit des Sees vor Sonnenuntergang genießen, bevor es dann am Abend leider das letzte Mal das „Camp-Essen“ gab. Und wenn man schon mal an so einem schönen See ist: Ich (Manu) war abends auf die spontane Idee gekommen, bei Sonnenaufgang im See zu baden. Unser Guide begleitete mich auf diesem Abenteuer und dem einstündigen Fußmarsch am folgenden Morgen dorthin. Zum Camp zurückgekommen, wartete man bereits auf uns, damit wir die Jeepfahrt nach Leh antreten konnten. Auf dem Weg nach Gramphu legten wir eine Zwangspause ein, da Felsbrocken die Straße blockierten und diese weggesprengt werden mussten. In Gramphu dann verabschiedeten wir uns von unseren neuen Freunden und setzten nun alleine den Weg mit unserem Fahrer nach Leh fort. Ungefähr 8 Stunden fuhren wir, von indischer Musik begleitet, zu unserem Zwischenstopp Sarchu. Am nächsten Morgen ging es dann für etwa 8 Stunden weiter nach Leh. Die Landschaften des Vortages wurden erneut getoppt. Es ist erstaunlich wie sich diese innerhalb kurzer Zeit grundlegend ändern können: ausgewaschene Täler, dann rote Berge, später graue Schluchten, rotbräunliche Gesteinsschichten der Erdkruste, wieder ausgespülte Gegend wie im Grand Canyon und plötzlich Wüste mit einer sehr guten Straße. Über den Taglang La, den zweithöchsten befahrbaren Pass der Welt in 5.317 Metern Höhe, erreichten wir schließlich rasant Leh Ladakh. Die 2,5 Tage in Leh ließen wir ruhig angehen. Außer einem Stadtbummel stiegen wir auf zum Leh Palace, zum Tsemo Castle und auch die vielen Stufen zum Shanti Stupa. Die Abende ließen wir immer in einem gemütlichen Restaurant ausklingen. Per Flugzeug ging es morgens von Leh zurück nach Delhi. Bei wolkenlosem Himmel konnten wir noch einmal die tollen Aussichten genießen und uns schließlich vom Himalaya verabschieden. Wie schließen wir hier am besten ab? Alles in allem war es eine unglaubliche Indien-Reise! – Eine Reise voller Kontraste, vor allem in Bezug auf die verschiedensten Kulturkreise (Hinduismus, Islam, Sikhismus und Buddhismus) und die Landschaften (Stadtleben, das grüne Himalaya bis hin zur Wüstenlandschaft). Nur wer selbst nach Indien reist, kann nachvollziehen, was und wie viel man in so kurzer Zeit erleben kann! Von dem leckeren Essen schwärmen wir immer noch, sodass wir bereits angefangen haben, einige Gerichte nachzukochen. Vielen Dank an Chalo-Reisen für diese vorbildliche, flexible und reibungslose Planung!

Goldenes Dreieck und Trekkingtour im Himalaya

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