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Happy Shivatri

„Om Namo Shivaya“. Dieses Mantra wird heute überall in Indien zu ehren des Gottes Shiva gesungen werden. Denn heute ist Maha Shivatri, die Nacht des Shivas. Nach dem Hindu-Mond-Kalender liegt dieser hinduistische Festtag immer am 14 Tag des Neumondes.

Über den genauen Anlass des Feiertages, ist man sich uneinig. Manche feiern die Hochzeit von Shiva mit seiner Frau Parvati, andere ehren den Tag an dem Shiva in tiefe Meditation  am Berg Kailash versunken ist, wieder andere glauben, dass Shiva an diesem Tag den Tanz Tandava getanzt hat, ein wilder kosmischer Tanz, der die Quelle des Zyklus aus Schöpfung, Erhaltung und Auflösung darstellt.

Shiva ist einer der drei Hauptgottheiten Brahma-Vishnu-Shiva, die eben für diese drei Energien der Erschaffung, Erhaltung und Zerstörung stehen. Dabei gilt Shiva nicht nur als der Gott der Zerstörung, sondern vor allem als der Gott des universellen Bewusstseins, dass bei uns im dritten Auge sitzt.

Shiva ist einer der Lieblings-Gottheiten der Hindus. Als mächtigster Gott wird er als Oberhaupt der hinduistischen Götterwelt angesehen. Außerdem gilt er als Gott des Yoga und als erster Yogi überhaupt. Zusammen mit Parvati, der Muttergöttin und seinen beiden Söhnen Ganesha und Kartik bildet er die göttliche Familie.

Heute, an Maha Shivatri, ehren die Anhänger ihn den ganzen Tag und die ganze Nacht mit Fasten, nehmen ein heiliges Bad im Ganges, singen in Shiva Tempeln, meditieren, trinken Bang Lassi (ein Marijuana Yogurt Gemisch) und die Priester in Shiva Tempeln gießen alle drei Stunden unter anderem Wasser, Milch, Ghee, Zucker und Honig über den Fallus Shiva- dem Shiva Lingam, einem Stein der für die Schöpferkraft des Shivas steht.

Besonders Frauen beten an diesem Tag für ihren Ehemann und noch nicht verheiratete für einen guten Ehemann, da Shiva als perfekter Lebensgefährte gilt.

Wer Shiva an Maha Shivatri ehrt, so sagt man, reinigt sich von allen Sünden und kommt der Unsterblichkeit näher.

Insgesamt gilt Maha Shivatri als ganz besonders energiereich, stehen die Planeten doch in einem sehr energetisierenden Verhältnis.