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Von schwimmenden Casinos in Goa: Glückspiel in Indien

Indien ist wohl eines der interessantesten Reiseziele für den klassischen Individualurlauber, der auch bereit ist, sich auf eine ganz neue Kultur einzulassen. Führt die Reise beispielsweise nach Goa, also in den Süden des Landes, so darf man sich einerseits auf eine unbeschreibliche Naturlandschaft freuen, andererseits auch auf eines der schönsten Casinos der Welt. Goa gehört nämlich zu den wenigen Bundesstaaten in Indien, in dem man legal dem Glücksspiel nachgehen kann.

Wer gegen das Gesetz verstößt, der muss mitunter für drei Monate ins Gefängnis

Auch die Inder versuchen sich gerne an den Spieltischen und hoffen, dass sie am Ende einen Gewinn einfahren können. So spielt man in Südasien etwa gerne Paplu (Rommé), Andar Bahar, American Roulette, Texas Hold‘em, 3 Card Poker, 5 Card Poker und auch Pontoon (Blackjack). Wer als Tourist nach Indien reist, der darf aber nicht glauben, dass das Glücksspiel im gesamten Land erlaubt ist. In Indien gibt es nämlich 36 Bundesstaaten und somit auch 36 unterschiedliche Gesetze, wobei das nicht zu 100 Prozent der Richtigkeit entspricht. Denn beim Glücksspiel scheinen sich die Verantwortlich einig gewesen zu sein, da es kaum einen Ort gibt, an dem man legal sein Glück auf die Probe stellen darf. Schon im Jahr 1867 wurde das Gesetz erlassen, das auch heute noch in fast ganz Indien gilt und regelt, dass der Betrieb von Spielbanken verboten ist. Wer trotzdem dem Glücksspiel nachgeht, der muss entweder 2.000 Rupien (25 Euro) bezahlen oder für maximal drei Monate ins Gefängnis. Wer in Indien also sein Glück auf die Probe stellen will, der sollte unbedingt nach Goa – einerseits deshalb, weil hier das Glücksspiel legal ist, andererseits auch, weil es hier wohl eines der schönsten Casinos der Welt gibt.

Goa – ein Paradies für Spieler

Es mag schon für Außenstehende merkwürdig erscheinen, dass es in einem Land 36 Bundesstaaten gibt und in jedem dieser Staaten ein eigenes Gesetz gilt. Das heißt, wer nach Indien reist und gerne einmal Blackjack oder Poker spielen möchte, der sollte im Vorfeld überprüfen, ob das Glücksspiel in dem jeweiligen Bundesstaat auch legal ist. Genau deswegen reisen auch viele Touristen (und auch Inder) nach Goa – das Paradies für Spieler. Aktuell gibt es im Süden des Landes 14 legale Casinos – die Hälfte der Spielbanken sind schwimmende Casinos. Schon alleine das ist eine Attraktion, die sich viele Touristen nicht entgehen lassen wollen, ganz egal, ob sie am Glücksspiel interessiert sind oder nicht. Aber nicht nur Goa ist eine Reise wert – auch Sikkim und die Sonderverwaltungszone  Visakhapatnam können durchaus empfohlen werden, wenn man sein Urlaubsbudget mit Blackjack oder Roulette aufbessern möchte.

Das schönste Casino Indiens

Zurück nach Goa: Hier gibt es mit dem Casino Royal das wohl mit Abstand schönste Casino des Landes, das sich auf dem Fluss Mandovi befindet, nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Sechs Decks, drei Spiel-Etagen – zur Verfügung stehen über 45 Brettspiele, Tischspiele, ein paar Spielautomaten und auch zahlreiche VIP-Räume. Zudem befinden sich in dem Casino noch eine Bar, ein Amphitheater und eine Helikopter-Plattform für die richtig reichen Gäste. Wer in Indien ist, der kann aber auch online spielen – einfach registrieren, Konto aufladen und Spiel wählen. Während die Auszahlung in Rupien durchgeführt werden kann, ist die Währung in dem Online Casino aber immer US Dollar, zudem ist die Sprache Englisch. Anzumerken ist, dass das Online Gambling in Indien natürlich ebenfalls verboten ist. Die Betreiber derartiger Angebote müssen mit hohen Strafen rechnen – im schlimmsten Fall mit einer fünfjährigen Haftstrafe.

Bilder:

https://pixabay.com/de/goa-kasino-flusses-mandovi-indien-2113293/

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