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Blog

  • Sarah goes to the Bike Transalp

    Mein erstes Mountain Bike Rennen außerhalb Indiens und dann ist es gleich die Bike Transalp! Wahnsinn. Ich kann es immer noch kaum glauben, dass mein lang gehegter Wunsch nun im Juli 2018 in Erfüllung gehen soll und das Dank eines Gewinnspiels bei Facebook! Hier habe ich doch tatsächlich einen Teamstartplatz  durch eine Aktion von Stageraces.com gewonnen.

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  • Chalo Reisen Newsletter Juni 2018 : Vorbereitung auf eure Indienreise

    Dieser schöne Chalo!Reisen Newsletter wurde diesen Monat von Gracy, unserer neuen Praktikantin, verfasst und da dachte ich, ich veröffentliche ihn doch gleich auf unseren Blog. Viel Spaß beim Lesen, eure Sarah

    Ein fröhliches Hallo in die Runde der Indienbegeisterten,

    ich heiße Gacy, komme aus dem lebhaften Berlin und lebe nun für ein halbes Jahr in Indien und unterstütze ich Sarah mit Chalo! Reisen. Warum ich das mache?  Mein Beruf erlaubt es mir als digitale Nomadin weltweit ansässig zu sein. Nach über zehn Jahren Berlin brauche ich einen Tapetenwechsel. Ich wollte etwas komplett anderes; eine fremde Kultur, eine neue Umgebung und gleichzeitig eine schwierige und große Herausforderung.  Da ich leidenschaftlicher Trekker und ein Naturfanatiker bin und ich es immer gern etwas spezieller habe, bot sich Indien spontan an. Außerdem habe ich mich vor zwei Jahren während meines ersten Indienbesuchs mit Sarah in das Land verguckt.  Nun bin ich also hier und kann euch in diesem Newsletter von meinen Gedanken berichten.

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  • Chalo! Reisen bekommt Zuwachs

    Nein, wir erwarten kein Baby, sondern Gracy aus Deutschland. Gracy – lebenslustig, reisefreudig und kulturinteressiert – wird ab den 15. Mai für sechs Monate als „Workawayer“ mit uns in Indien/Manali leben, reisen und arbeiten. Gracy hat Indien mit Chalo! Reisen schon selbst bereist und bringt durch ihre Arbeit bei einem grüßen deutschen Reiseveranstalter und ihr Geografie-Studium viel Erfahrung im Reisebusiness mit. Wir freuen uns auf ihre Unterstützung!

    Wer selbst Lust hat für eine Zeit in Indien zu leben und Erfahrung in der Tourismusbranche zu sammeln, kann  sich gern per Mail (info@chalo-reisen.de) bewerben. Gesucht werden offene, kulturinteressierte und flexible Reiselustige mit Erfahrung im/in:

    • Reisegewerbe
    • Social Media (Facebook)
    • Photos/Videos/Grafik Design
    • Journalismus/kreativem Schreiben
    • Webdesign

    Oder hast du andere Talente oder Interessen, die für uns wertvoll sein können? Dann schreib uns! Wir bieten dir Unterkunft und Verpflegung in Manali mit der Möglichkeit an unseren Reisen und Ausflügen teilzunehmen und selbstständig und kreativ in einem Reiseunternehmen arbeiten zu können.

  • Der indische Tante Emma Laden

    Ja! In Indien gibt es sie noch, die Tante Emma Läden. Erledigt man in Indien seine Alltagseinkäufe, geht man dafür noch auf den sogenannten Bazaar, dem indischen Markt. Hier gibt es Gemüsestände, Milchwarengeschäfte, Bäckereien, Läden für Drogerieartikel, Süßigkeitenläden und eben die Tante Emma Läden wo es einfach ALLES gibt.

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  • Meine Reise nach Indien und zu mir selbst

    „Ein Gastbeitrag von Lisa, die ihre Indienreise mit einen Trek im Himalaya mit Chalo-Reisen gestartet hat. Lisa hat eine Yoga-Lehrerausbildung im Shri Jasnath Ashram gemacht, ein kleines Ashram in Rajasthan, in dem Chalo- Reisen selbst Yoga und Ayurveda Retreats anbietet und Sarah als Yoga Lehrerin Yoga Lehrer in den Trainings ausbildet. Außerdem hat Sarah Lisa während des zehntägigen Einführungskurses in den Buddhismus im Tushita Zentrum in Dharamshala wieder getroffen.“

    In diesem Artikel möchte ich euch von meiner Langzeitreise berichten, die in Indien ihren Anfang nahm und mich bis heute immer wieder in dieses faszinierende Land zurückführt. Ich möchte andere Reisende und spirituell Suchende motivieren, die Reise nach Indien und in die unendlich weite Welt des Yoga anzutreten. Zweiflern möchte ich Mut zusprechen, dieses Abenteuer anzugehen, das so viel Bereicherung auf allen Ebenen des Lebens bereithält. Wer mit dem Gedanken spielt, in Indien mehr über Yoga, Meditation und somit auch über sich selbst zu lernen, möchte ich einige Orte vorstellen, die einen Reiseeinstieg leicht machen und eine super Grundlage für die weitere Reise und spirituelle Praxis bilden.

    Wie alles anfing…

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  • Allein unter Indern – mein Leben als Frau in Indien

    Das Leben in der indischen Stadt

    Zugegeben, ich lebe aktuell nicht in einer der indischen Metropolen, Delhi, Mumbai oder Bangalore. Diese Erfahrung durfte ich schon während meines Freiwilligenjahres in Delhi machen und obwohl mir das Jahr in Delhi und meine Arbeit mit einer gemeinnützigen Organisation in einem der Elendsviertel viele Erfahrungen und auch Freude gebracht hat und ich viel dabei sowohl über das Land, als auch mich selbst lernen konnte, würde ich wohl nicht noch einmal in einer indischen Stadt leben wollen.

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  • Woche Vier: Yoga Lehrer Ausbildung in Rishikesh

    Oooooohhhhmmmmmmmm, war das eine Woche!

    Am Montag ging es direkt mit „leerem Magen“ um 5:20 zur Meditation und anschließendend zur Yoga Stunde. Zum Frühstück gab es dann ein letztes Mal den berüchtigten Kichidi mit einer extra Banane. Damit  ist die Darmreinigung cum Fastenkur vom letzten Wochenende beendet. Die folgenden Mahlzeiten haben sich dann während der Woche Schritt für Schritt der ursprünglichen Ashram-Verpflegung angepasst 🙂

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  • Ein Ashram, ein Guru und die heiße Sonne Rajasthans

     

    Puja mit Guru ji

    Schon mehr als 2 Stunden fährt der Bus über die fast schnurgerade Straße durch die flimmernde Hitze der rajasthanischen Sonne. Ich sitze eingeklemmt zwischen einem älteren Herrn mit einer Ziege auf dem Schoß und einer jungen Frau im pinkfarbenen rajasthanischen Gewand und einem langen dunklen Pferdeschwanz, der ebenso wie ihr Gesicht von einem dünnen Tuch bedeckt ist. Meine Füße stehen auf Säcken gefüllt mit Getreide. Wenigstens habe ich einen Sitzplatz. Der Schweiß läuft mir den Rücken hinab und immer wieder wische ich mir mit meinem Schal über das Gesicht. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich nichts als Sand, ab und zu einmal ein paar Sträucher, dann Ziegenherden, ein Kamel.

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  • Skyrunning im indischen Himalaya

    Ein „Höllen Rennen“, dieses Mal auf den Beinen

    Leser, die sich nicht für meine persönliche Vorgeschichte interessieren, sondern direkt über den Skyrun lesen wollen, können einfach den bunt eingefärbten Texte überspringen :). Ich habe dieses Mal wohl ein bisschen sehr weit ausgeholt…

    Ich und das Laufen

    Wer mich kennt, der weiß, dass ich als junger Teenager relativ viel gelaufen bin. Drei bis vier Laufeinheiten in der Woche zwischen je 5 bis 15 km waren nichts Ungewöhnliches für mich. An kleineren Rennen nahm ich aus Spaß teil. Ich mochte schon immer die besondere Atmosphäre bei einem organisierten Lauf, bei dem man mit Gleichgesinnten spannende Strecken bewältigt, gute Stimmung herrscht und dann tatsächlich auch der Ehrgeiz hervorkommt und man sein bestes gibt. Den einen oder anderen Volkslauf konnte ich tatsächlich auch mit einer Platzierung auf den Treppchen abschließen.

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  • Indische Schulbildung

    Oktober Kalenderblatt Geschichte Nr. 10

    Auch für indische Kinder gilt seit einigen Jahren  die Schulpflicht. Der Premierminister Modi setzt sich seit den letzten Jahren besonders stark dafür ein, dass vor allem auch Kinder aus den ländlichen Gebieten und auch die Mädchen eine Chance auf Bildung haben und ihren 10. Klasse Abschluss fertig machen.

    Um besonders die, in einigen ländlichen Regionen immer noch etwas benachteiligten, Mädchen auf ihren Bildungsweg zu unterstützen, ist der Besuch der staatlichen Schule für sie, inklusive Schulmaterial und Verpflegung, völlig kostenlos.

    eine Bergschule

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  • Das Dorf Karzok am Tsomoriri See

    September Kalenderblatt Geschichte Nr. 9

    Das erste Dorf in Ladakh: Karzok

    Das 1200 Meter hohe Dorf Karzok ist auf 4500 Meter gelegen und damit eines der höchsten Dörfer der Welt. Einst lag das beschauliche Dorf am Tsomoriri See auf der zentral-asiatischen Handelsroute zwischen China und Indien. Heute ist diese Route ein anspruchsvoller Trek, der von der Region Ladakh über den 5600 Meter hohen Parang La Trek in das Spiti Tal nach Himachals Pradesh führt (oder umgekehrt).

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  • 6 Gründe, warum es cool ist in Indien zu leben (zumindest für eine gewisse Zeit)

    Seit acht Jahren lebe ich in Indien, zugegeben nicht in einer der großen, überbevölkerten und verschmutzen Großstädte, sondern auf dem Land, mitten in den Bergen im indischen Himalaya. Das indische Landleben ist nicht nur wunderbar entspannend, sondern die Menschen sind auch überdurchschnittlich freundlich hier. Die folgenden Punkte treffen überwiegend auf das Leben auf dem Land und nicht in der indischen Stadt zu.

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  • Und Action!

    … heißt es bei uns seit einigen Wochen, denn die niederländische Filmemacherin Maureen Birney ist bei uns in Manali zu Gast und mit ihr sind wir fleißig am Filmen unserer Reiseangebote rund um Manali.

    Ob Felsklettern, Paragliding, Mountainbiking, einheimische Feste oder Fischen – Maureen und ihre Kamera sind immer dabei! Dabei stürzt sich Maureen in so manches Abenteuer um besondere Momente einzufangen: Beim Klettern hängt sie selbst am Seil, die Mountainbiking-Touren begleitet sie auf der Royal Enfield und für das Paragliding hat sie sich in die Lüfte begeben!

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  • In einem Ashram im heiligen Rishikesh

    Mit Mediation in den Tag starten

    Es ist noch stockduster, als ich mich um 5:20 Uhr aus meinem Zimmer schleiche und mich in die eine Etage höher gelegene Yogahalle begebe. Die Halle ist schon gut gefüllt. Doch es herrscht konzentrierte Stille-alle schweigen. Ich finde einen leeren Platz in der hinteren Ecke und rolle meine Yogamatte auf dem Holzfußboden aus. Dann finde ich einen stabilen Sitz auf meinem Yogablock, schließe meine Augen und fange an zu atmen. Nach wenigen Minuten erklingt eine angenehme Frauenstimme, die uns durch die nächste zwanzigminütige Meditation führt. Wir sollen innerlich das Mantra „Soham“ chanten und dabei mit unserer Mala zählen.

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  • Thai Yoga Massage- Sie ist indischer als der Name vermuten lässt

    Sie ist bekannt als Thai Yoga Massage, Traditionelle Thai Massage oder auch als “ Yoga für Faule“. Gemeint  ist eine mehr als 2500 Jahre alte Massage-Heilkunst, die auf Ayurvedische Heilmethoden, und Yogische Dehn- und Streckelemente beruht.

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  • Meine liebsten Reise-, Abenteuer-, Indien- und Yogazitate

    Reisen ist mein Lebensinhalt und mit meinen Reisen durch Indien bereichere ich nicht nur mein Leben, sondern habe das Reisen auch zu meinem beruflichen Lebensmittelpunkt gemacht.

    Vielen Schriftstellern, Abenteurern, Sportlern, Philosophen und anderen Berühmtheiten ging und geht es mit der Leidenschaft für das Reisen ebenso wie mir, nur das sie auch die passenden Worte dafür gefunden haben.

    Im folgenden Stelle ich euch meine liebsten Reise-, Indien-, Yoga- und Abenteuerzitate vor. Diese Liste wird übrigens immer wieder erweitert. 🙂

    „Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben“ Kurt Tucholsky

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  • Im Land, wo der Pfeffer wächst

    Ich freue mich immer wieder sehr über eine Reise in das grüne Kerala am südlichsten Zipfel Indiens. Hier, im sogenannten Land der Kokosnüsse und von den Indern als “ Gottes eigenes Land“ getauft, reist es sich nicht nur vergleichbar entspannt, sondern es gibt auch unglaublich viel auf relativ kleiner Fläche zu erleben und zu bestaunen. Seien es wilde Elefanten in den Nationalparks, das Kanalsystem der Backwaters, weiße Sandstrände, portugiesisch geprägte Hafenstädte oder die Tee- und Gewürzplantagen in den Westghats.

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  • Im Hausboot durch das Kanalsystem der Backwaters in Kerala

    März Kalenderblatt Geschichte Nr. 3

    Bequem sitzen wir in unseren Stühlen auf dem „Balkon“ unseres kleinen schwimmenden Zuhauses für die nächsten 24 Stunden und genießen entspannt den frischen Kokosnusssaft, während wir friedlich durch die kleinen Kanäle der Backwaters fahren.

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  • Ländliches Indien

    Ein Einblick in das rajasthanische Dorfleben

    Indien ist laut, verschmutzt, überfüllt mit viel Verkehr, unerträglicher Armut und zu vielen Männern.

    Reist man von indischer Großstadt zu indischer Großstadt kann Indien schnell anstrengen und nicht wirklich Lust auf mehr machen. Doch die Reize Indiens liegen vielweniger in den überfüllten indischen Großstädten, als in seinen ländlichen Regionen. Indien ist eigentlich ein einziges großes Dorf mit vielen Feldern, kleinen Siedlungen und wunderschöner Landschaft.

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  • Trainingslager Indischer Himalaya

    Achter Januar. Caputh. Neujahreslauf. Erste Runde.

    Ich laufe die leicht abschüssige Straße Richtung Zielmarkierung entgegen. Auf der rechten Seite motivieren Trommler mit rhythmischen Schlägen, gleich ist die erste 5 Kilometer-Runde geschafft. Soweit lief es sich ganz gut. Ich hatte einen guten Start und musste am Anfang des Caputher-Seelaufs gleich ziemlich viele Läufer überholen, nun ist es besser, jetzt laufe ich mit Teilnehmern mit einem ähnlichen Tempo zusammen und es ist deutlich mehr Platz. Nur etwa 100 Meter vor mir leuchtet rot die bisherige Laufzeit auf.

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  • Kurzurlaub auf Indisch- Mit dem Motorrad zum Chandratal See

    Februar Kalenderblatt Geschichte Nr.2

    Zugegeben, das Bergdorf Manali im grünen Kullu Tal ist  ein schöner Ort, aber irgendwie hatte ich das dringende Bedürfnis einmal weg zu müssen, mittlerweile war ich schon seit drei Monaten ununterbrochen hier  – einfach einmal raus, das würde mir gut tun!

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  • Yoga World München

    Einige Eindrücke und Gedanken zur Yoga World 2017 in München

    Barbara Noh, Patrick Broome, Dr.Ronald Steiner, Christine May.

    Sie alle begleiten mich als Yogalehrer durch online Yogastunden oder Zeitungsartikel schon seit einigen Jahren auf meinem eigenem Yoga Weg.

    Nun war ich ganz besonders darauf gespannt, auf der Yogworld Messe in München, diesen Yogalehrern zu begegnen und an ihren Yogastunden und Vorträgen teilzunehmen und nebenbei mir einmal anzuschauen, was in der westlichen Yoga Welt so vor sich geht.

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  • Rekha und Rishi

    Eine Liebe, die die ungeschriebenen Gesetze des Kastensystems trotzt

    indisches Kastensystem

    Rekha und Rishi scheinen ein ganz normales indisches Pärchen, in einem ganz normalen indischen zuhause in Jodhpur zu sein.

    Als wir von Rishi mit der Auto-Rikschah von unserem Hotel abgeholt werden, um an einem Kochkurs mit seiner Frau Rekha teilzunehmen, lernen wir einen freundlichen Rikschafahrer kennen, mit passablen Englisch.

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  • Das Chalo!Reisen Jahr 2016

    Bara Banghal trek

    Auch das Jahr 2016 ist von interessanten Reisen, wundervollen Begegnungen und vielen Höhepunkten geprägt worden.

     

    Dabei führten uns unsere Reisen einmal quer durch Indien- vom südlichsten Staat Kerala, über Karnataka und Mumbai weiter durch Rajasthan nach Rishikesh und bis zum äußersten Norden in die Hochgebirgsebene Ladakhs. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder auf der Matte- ganz getreu unseres Mottos, waren die „Chalo!“- Reisen ein interessanter Mix aus vielfältigen Aktivitäten und Erlebnissen.

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  • Mit unserem Fahrer unterwegs durch Rajasthan

    Eine Rajasthan-Rundreise mit eigenem Fahrer

    Kundan, unser freundlicher Fahrer

    Kundan, unser freundlicher Fahrer

    Es ist August. Trotz Monsunzeit ist es heiß. Hier mitten im nirgendwo in der Wüste Tharr zwischen Jaisalmer und Jodhpur in Rajasthan. Doch von den 35°C  bekommen wir in unserem Innova Toyota  nichts mit. Gemütlichen sitzen wir im Fahrzeug, lassen die Wüstenlandschaft an uns vorbei ziehen und lauschen dabei Kundans Geschichten von indischen Pilgern, Tempeln und Königen. Denn soeben sind wir durch den kleinen Pilgerort Ramdevra gefahren und Kundan hat uns zu diesem Ort viel zuerzählen.

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  • Bargeldlos in Indien

    Indische Rupie

    Zwei Wochen ist es nun hier, seitdem die alten 500 und 1000 Rupien Scheine in Indien ihren Wert verloren haben und die neuen 500 und 2000 Rupien Scheine eingeführt wurden. Erst gestern bin ich von meiner zehntägigen Reise in Malaysia wieder nach Delhi zurück gekehrt und ein wenig hatte ich gehofft, dass sich in dieser Zeit die Geld-Situation in Indien  beruhigen würde und ich wieder problemlos am Bankautomaten neues Geld abheben und meine alten Noten umtauschen könnte.

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  • Durch den Monsun

    Wenn Kinder vor Freude juchzen, Frauen anfangen die Wäsche zuwaschen und die Männer sich beginnen auf der Straße einzuseifen- dann ist Monsun in Rajasthan!

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    Monsun in Jaipur

    Mir ist der Monsunregen nach 6 Jahren Indien natürlich nicht fremd, dennoch überrascht mich seine Heftigkeit und Intensität immer wieder auf’s Neue!

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  • Ein Dorf auf 4200 Metern-Kibber

    Das Dorf Kibber- im Hintergrund der Kanamo Gipfel

    Das Dorf Kibber- im Hintergrund der Kanamo Gipfel

    Im Spiti Tal ist alles hoch. Der niedrigste Punkt liegt auf 3000 Meter, alles andere ist höher: Dörfer,  Pässe, Berge, Klöster…

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  • Indischer Aberglaube

    Aberglaube

    Heute Morgen habe ich meinen Spiegel zerbrochen! Einen von indischer Hand angefertigten Spiegel, den ich nun schon einige Jahre mit mir habe. Nun ist das Glas zerbrochen und nicht nur, dass ich mich nicht mehr sehen kann, sondern nun habe ich wohl auch Sieben Jahre Pech, oder?

    Wie auch immer, das wird sich wohl zeigen.

    Vielleicht muss ich mich nun bemühen und ein paar vierblättrige Kleeblätter finden oder ein paar Wimpern wegwünschen???

    Aberglauben gibt es nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt und ist ganz besonders stark- wär hätte es gedacht- in Indien verbreitet.

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  • Hanuman Tibba

    -Eine Bergbesteigung die zeichnet

    Hanuman Tibba

    Seit langer Zeit schon stand der Hanuman Tibba auf unserer Wunschliste und es hat fast 2 Jahre gedauert, bis wir dann tatsächlich auf seinem Gipfel stehen durften.

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  • Indische Süßigkeiten- jetzt gibts Zucker!!!

    indische Süßigkeiten

    über 100 verschiedene Süßigkeiten Sorten werden hier verkauft

    Der Vater eines gutes Freundes von mir führt den bekanntesten Süßigkeitenladen im Kullu Tal. Wer indische Süßigkeiten schon einmal probiert hat, weiß, dass sie sehr süß, aber auch sehr lecker sind. Der Laden wurde von Ajus(der Name meines Freundes) Großvater 1945 in Kullu eröffnet. Damals musste er mit seiner Familie aus dem heutigen Pakistan fliehen. Zunächst startete er in der neuen Heimat im Himalaya als Gemüseträger, dann begann er mit dem Süßigkeiten Geschäft und wurde sehr erfolgreich. Nun wird der Laden von Generation zu Generation weitergeführt. Die Rezepte der Süßigkeiten der Rezepte sind die gleichen gewesen, nur die Einrichtung und das Personal hat sich verändert und ist der heutigen Zeit angepasst. Weiterlesen »

  • Eine rajasthanische Hochzeit

    rajasthanische Hochzeit

     

    Vor einem Monat habe ich eine Einladung zu einer Hochzeit- nein Moment!- Eine Einladung zu vier Hochzeiten bekommen.

    Ein Junge meines Yoga Kinder Camps und deren Familie hatte mich zu den Hochzeiten seiner zwei Schwestern und zwei Cousinen eingeladen, die alle am gleichen Tag und im gleichen Haus getraut werden sollten.

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  • Existenzgründerin des Landes Brandenburg 2016

    Im Rahmen des 10. Unternehmerinnen- und Gründerinnentages 2016 habe ich mit Chalo! Reisen am Wettberwerb “ Existenzgründerin des Landes Brandenburg 2016″ teilgenommen. Gestern, am 04. Mai.2016 hat die Preisverleihung stattgefunden. Zum Gewinn hatte es nicht ganz gereicht, aber immerhin bin ich unter die drei Nominierten gekommen! Ein schöner Erfolg nach 2 Jahren Chalo! Reisen.

    Meine Urkunde

    Meine Urkunde

    Angefangen hatte alles mit einem sehr hilfreichen Gründercoaching durch die Gründerwerkstatt Enterprise in Potsdam. Danach ging es ab nach Indien und die ersten schönen Reisen folgten: Studenten Reisen durch Rajasthan mit Trekking Tour im Himalaya, Fahrradtouren von Manali nach Leh und durch Kerala, Ayurveda- Yoga Retreats. kulturelle Indien Reisen mit Strandtagen in Kerala, Yoga Trekking….

    Zipplining in Jodhpur

    Zipplining in Jodhpur

    Ich bin gespannt auf das was noch kommt und freue mich auf die diesjährigen Touren. Drei spannende Reisen stehen ja schon für dieses Jahr fest:

    19. Juni-03. Juli Bergsteigerexpedition auf den Hanuman Tibba

    07.Juli- 23. Juli Fahrradtour von Manali nach Leh

    14. August- 29. August Trekkingtour von Kibber zum Tsomoriri See

    Manali Leh

    Jeder ist zu diesen touren natürlich willkommen!

  • Erster Tag in Indien- was alles schief gehen kann, aber nicht muss…

    Heute veröffentliche ich für euch den Tagebucheintrag meiner Schwester, die letzten Sommer mit ihrem Freund nach Indien gekommen ist, um etwas zu reisen und mich zu besuchen.

    Aufgrund einer meiner Touren, konnte ich die beiden nicht in Delhi im Empfang nehmen, buchte jedoch schon ihr Hotel und eine Fahrrad-Sightseeing Tour durch Old Delhi und versorgte die beiden mit ausreichend Tipps, für ihren ersten Tag in der großen Stadt (bzw. der ersten Stunden am Flughafen).

    Es war nicht die erste Reise  in Indien für meine Schwester, so dass wir  zuversichtlich waren, dass alles klappen würde. Doch lest selbst was passierte… Unterhalb ihres Tagebucheintrages findet ihr dann noch einmal gesammelt einige Tipps und Hinweise für den ersten Tag in Delhi.

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  • Drei Wochen als Famulant im Hinterland Tamil Nadus (Indien)

    Gastbeitrag von Lea Kübler (ehemalige Reiseteilnehmerin)

    Sarah und Lea auf ihrer Reise durch Kerala

    Sarah und Lea auf ihrer Reise durch Kerala

    Seit fünf Jahren studiere ich nun Medizin. Meine bisherigen praktischen Erfahrungen habe ich in ungarischen und deutschen Krankenhäusern gesammelt, in Gesundheitssystemen, die im internationalen Vergleich einem hohen Standard entsprechen. CT und MRT Geräte gehören bei uns in Europa inzwischen zur Grundausstattung. Effizienz und Wirtschaftlichkeit werden großgeschrieben. Die Krankenversicherung ist Pflicht. Doch wie wird die medizinische Grundversorgung in Ländern gewährleistet, die sich diese, unsere Norm nicht leisten können? Auf der Suche nach einem Praktikumsort, an dem Ressourcen beschränkt sind, Ärzte nur mit einfachen, grundlegenden Mitteln auskommen müssen und der Stellenwert des Zuhörens und Mitfühlens eines Arztes noch ein höherer ist als seine Effizienz, bin ich auf das Projekt der Tribal Health Initiative in Sittilingi, Indien, gestoßen.

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  • Chalo! Reisen im Friedrich

    Bei der Reihe „80 Potsdamer um die Welt“ des Potsdamer und Berliner Magazins „Friedrich“ bin ich die Nr 72. und stelle mein Leben im Kullu Tal in Indien vor!

    Hier zur kompletten Ausgabe: Friedrich 02

  • Happy in Hampi!

    Hampi

    Hampi ist die Nummer 1 im Lonelyplanet 2015 (ein populärer Reiseführer) und meine ganz klare Nummer 2 (Meine Nummer 1 ist und bleibt natürlich Manali!)

    Schon das vierte Mal bin ich nun an diesem zauberhaften Ort und mit jedem weiteren Besuch genieße ich es mehr hier zu sein und bleibe länger und länger!

    Allein schon Hampis Schönheit lohnt einen Besuch: Palmen, grüne Reisfelder, Tempel, Ruinen und vor allem Felsen soweit das Auge reicht. Ist man nicht in Hampi gewesen, mag man gar nicht glauben, dass so ein Ort überhaupt exisitiert!

    Hampi

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  • Mein Jahresrückblick 2015

    – beruflich und auch ganz persönlich!

    Das Team

    Highlights des Jahres 2015

    Nun, dass Jahr 2015 hat für mich persönlich schon relativ ereignisreich begonnen: ich kellnerte zum ersten Mal in meinem Leben und dann auch noch zu Silvester!  Recht erfolgreich und etwas stolz, startet ich so in das neue Jahr.

    Nach ein paar ruhigeren Wochen zuhause in Deutschland ging es dann zum Skifahren mit der ganzen Familie ins Klein Walsertal. Für mich das erste Mal „richtig“ Urlaub nach einer gefühlten Ewigkeit!

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  • Fischen im arabischen Meer mit einem keralischen Fischermann

    Kerala Strand

    Kerala Strand

    Der Marari Strand in Kerala zwischen Allepey und Kochi ist wohl noch einer der unberührtesten und schönsten Strände Keralas. Nur wenige exklusive Strandresorts und einige kleine Homestays stehen hier den Touristen zur Verfügung, sodass der Strand noch den Einheimischen und die Umgebung vor allem von kleinen Fischerdörfern geprägt ist. Restaurants und Strandaktivitäten sucht man hier vergeblich, kann dafür aber einen ganz authentischen Einblick in das einfache Leben der Fischer und seiner Familien bekommen!

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  • Wintereinbruch in Manali

    Blick aus meinem Fenster

    Blick aus meinem Fenster

    Alle Jahre wieder schaffe ich es irgendwie den ersten Schnee in Manali mitzubekommen! Anders als im letzten Jahr, hielt sich der Schneefall gluecklicherweise in Grenzen, sodass ich nun nicht mit tagelangen Stromausfall und zugefrorenen Leitungen zu kaempfen habe. Doch wenige Stunden reichten aus, um Manali in ein sanften Weiss zu tauchen! Ein heisses Bad in Vaschisht ist nun natuerlich besonders angenehm, zumahl der Strom momentan kommt und geht.

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  • Das „ Hell Race“ (Höllen Rennen) in Bir

    Nun, für mich war das sogenannte Mountainbike-Höllen Rennen, eher ein himmlisches Rennen: Tolle Strecke, wunderschöne Natur, keinen Sturz, nette Menschen und dazu der erste Platz in der Frauenkategorie! Was kann man mehr wollen?

    Das MTB Höllen rennen in Bir

    Das MTB Höllenrennen in Bir

    Das eintägige Rennen fand in der Dhauladhar Gebirgskette zwischen den beiden Touristen Orten Manali und Mcleod Ganj in Bir statt. Bir ist weltweit berühmt für Paragliden und erst im letzten Monat haben hier die Weltmeisterschaften im Paragliding stattgefunden!

    Während die Paraglider vom 2400 m hohen Billing hinab nach Bir fliegen, sind wir Mountainbiker die 18 km auf gut ausgebauter Straße hinaufgeradelt. Weiter ging es dann teils auf einer Jeep-Piste, teils auf Waldwegen zunächst 8 weitere Kilometer bergauf und dann 16 km hinab durch wunderschöne, kleine Dörfer.

    Viele lose Steine, enge Pfade und umgestürzte Bäume machten diesen Abschnitt zu einem wahren Abenteuer und ich war nicht die einzige, die hin und wieder schieben musste!

    Der letzte Abschnitt war für alle Teilnehmer eine wahre Belohnung: Es ging 14 km auf guter Straße hinab in das beschauliche Örtchen Barot, berühmt für seine Forellen aus dem Uhl Fluss!

    Ich habe die 55 km genossen und profitierte von meinen Erfahrungen aus den MTB Himalaya Rennen!

    Endlich gab es auch einmal eine Frauen Kategorie bei diesem Rennen. Zwar gab es insgesamt nur 4 Teilnehmerinnen, aber das sind schon einmal 4 mehr, als bei anderen Rennen. Ein gutes Zeichen für den Radsport im Allgemeinen und für indische Frauen im besonderen!

  • 10 Tage schweigen, meditieren und Selbsterkenntnis gewinnen

    Der Tushita Einführungskurs in den Buddhismus in Mcleod Ganj Indien

    Meditation- SelbstTherapie

    Meditation- SelbstTherapie

    Es war so weit. Ich hatte das Gefühl, dass  es wieder an der Zeit war, etwas für mich und mein Inneres zutun.

    Schon vor Indien begannen für mich die Phasenweisen Bedürfnisse, mich besser kennen zulernen, Innere Ruhe und wahres Glück für mich und andere zu finden. Seit dem nehme ich regelmäßig an mehr oder weniger intensiven Yoga- und Meditation- Seminaren und Lehrerausbildungen teil oder besuche wenigsten für ein paar Tage an ein Ashram in dem ich meine Erkenntnisse wieder auffrischen und meine Spiritualität leben kann.

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  • Wanderung zu den heißen Quellen in Khir Ganga

    Blick auf Khir Ganga mit den heißen Schwefel-Quellen

    Blick auf Khir Ganga mit den heißen Schwefel-Quellen

    Verlässt man das Kullu Tal und biegt in das engere und wildere Parvati Tal gelangt man mit dem Auto nicht weiter als bis nach Barsheni, dem letzten Dorf, das noch per Fahrzeug erreichbar ist. Barsheni selbst ist nicht besonders schön. Seit einigen Jahren herrscht hier aufgrund eines geplanten Wasserkraftwerkes Baustelle und es ist hier eher staubig als landschaftlich reizvoll. Doch sobald man Barsheni auf einen kleinen, gut erkennbaren Pfad verlassen hat, zeigt sich der Himalaya hier von seiner schönsten Seite: Der sprudelnde Parvati Fluss, an dessen Ufern wir laufen, ist kristallklar, die hohen Bäume des tiefen Nadelwaldes wirken wie aus einem Märchen und die kleinen Dörfer könnten ursprünglicher nicht sein. Es wird Grass und Holz für den Winter gesammelt und zu jedem Haus gehört mindestens eine Kuh!

    Folgt man diesen Pfad der immer sacht bergan geht, gelangt man nach etwa drei bis vier Stunden zu einer grünen Waldlichtung. Diese Lichtung ist bekannt unter dem Namen Khir Ganga.

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  • Eine indische Hochzeit

    Endlich! Nachdem ich schon ganze vier Jahre in Himachal Pradesh lebe, wurde ich nun endlich auch offiziell zu einer Hochzeit eingeladen! Mein Arbeitspartner Pinku hat sich in einem Alter von 32 Jahren nun endlich dazu entschlossen, dass es an der Zeit ist, seine eigene Familie zu gründen! Seine Familie, die schon lange darauf gewartet hat, hat ihm bei der Suche nach seiner Zukünftigen unterstützt und letzten Endes war es seine Tante, die ihm Sita aus Vaschisht vorgestellt hat. Pinku hat sich die Entscheidung nicht einfach gemacht, mehrfach hat er sich mit Sita getroffen, bis sie sie sich zusammen zur Ehe entschlossen haben.

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  • Ruhetag, was tun?

    Ruhetag am Tsomoriri See während des zwölftägigen Kibber- Rumtse Trek

    Ruhetag am Tsomoriri See während des zwölftägigen Kibber- Rumtse Trek

    Tagelanges Trekken bedeutet frühes aufstehen, 7-8 Stunden tägliches Trekken, am Nachmittag die Etappe erreichen. Dann Zelt aufbauen, kurze Katzenwäsche, Umziehen, Essen und Schlafen.
    Da kommt einem ein Ruhetag bei längeren Touren gerade recht. Je näher er kommt, desto mehr wird er herbeigesehnt und alle machen Pläne für den Tag Pause. Und tatsächlich macht der freie Tag Sinn: Kräfte werden regeneriert, Schmutzwäsche wird gewaschen und der eigenen Körperpflege nachgegangen.
    Doch ein Bad mit kaltem Wasser dauert auch nicht ewig und so viel Kleidung hat man auf einem Trek ja auch nicht dabei um stundenlang zu waschen.
    Ansonsten gibt es im Camp nicht viel zutun: kein Internet, kein Fernsehen,nichts das unbedingt erledigt werden muss. Es bleibt die Gesellschaft der Anderen, wenn man Glück hat ein Buch, regelmäßige Mahlzeiten und ansonsten… nichts…au?er Schlaf. Den möchte man aber lieber vermeiden um nicht nachts Schlaflos sich im Schlafsack zu welzen.
    Ich befinde mich in dieser Minute selbst an einem solchen Ruhetag. Vier Tage intensives Trekking ist rum. Ich bin erschöpft, empfinde diesen Tag des nichts tun jedoch als sehr ungewohnt. Monatelange intensive Arbeit, bei der ich von einem Ort zum anderen zog und kaum eine Stunde für mich selbst zeit hatte, liegen hinter mir. Oft mussten verschiedenste Dinge parallel erledigt werden. Nun bin ich es nicht gewohnt, nichts tun zu müssen und sogar nichts tun zu KÖNNEN. Gerade nutze ich den letzten Akku meines Smartphones um doch etwas sinnvolles tun zu können und wenigstens diesen Artikel tippen zu können..Irgendwie traurig. Doch ein Tag mit 24 Stunden mitten im nirgendwo kann lang sein.
    Vor allem ohne etwas zu lesen und Gesellschaft. ( wir sind mit ein Truppe Inder unterwegs).
    Auf der einen Seite genieße ich es, für mich alleine zu sein und keine Verantwortung für jemanden zu haben. Der Morgen war schön mit einem kühlen Bad, Yoga und Frühstück. Doch seitdem muss ich acht geben, dass meine Nickerchen nicht nur durch die nächste Mahlzeit unterbrochen werden.
    Wir sehnen uns immer so sehr nach Erholung und weniger Arbeit. Doch sind wir wirklich noch in der Lage, einfach einmal nichts zutun?
    Mir selbst fällt es schwer. Da sind meine indischen Begleiter eindeutig besser als ich. Doch ich gebe mir Mühe und werde es jetzt einfach nur genießen, mit den Anderen zu sitzen und Tee zu trinken.

  • Die Menschen des Manali Leh Highways

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    ich auf dem MAnali Leh Highway mit dem Fahrrad unterwegs

    Nach Darcha, dem letzten Dorf auf dem Manali-Leh Highway,  gibt es füer etwa 300 km bis Rumtse  keine Siedlungen. Außer Berge, Staub und Gletscher gibt es nicht viel mehr. Trotz dessen oder gerade deswegen ist dieser Highway im nördlichsten Indien so besonders.
    Dennoch gibt es in regelmäßigen Abständen kleinere Zeltunterkünfte die von Menschen aus Himachal und Ladakh für etwa 3 Monate bewirtschaftet werden. Diese Zeltstaedte besitzen sogar Namen wie Patseo, Sarchu oder Pang und bieten einfache Unterkünfte, heißen Chai und Verpflegung. Mitten im Nirgendwo trifft man ca. alle 50 km auf diese temporären künstlichen Orte.
    Die Bewirtschafter sind hart im nehmen, sind sie doch Tag ein Tag aus Wind, Staub und extremen Temperaturen ausgesetzt. Hier gibt es keinen Strom, oder heißes Wasser, dafür aber einfache und günstige Mahlzeiten und dicke Decken.

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    Die Ladakhi Frau bewirtschaftet fuer drei Monate diese Zeltunterkunft und kocht taeglich leckere Mahlzeiten


    Hier übernachten zumeist Trucker auf dem Weg zwischen Manali und Leh, aber auch Taxifahrer, Biker und Abenteurer, die mit ihrem Fahrrad unterwegs sind. Man stellt sich zwar lieber nicht vor, wer und wie viele vorher in den provisorischen Bettenlagern geschlafen haben, doch oberhalb der 4000 m und ohne andere Optionen hat man keine großen Ansprüche mehr. Tatsächlich sind diese sogenannten Dhabas schon oft lebensrettend bei plötzlichen Schmeeeinbruechen oder Fahrzeugpannen gewesen.

    Pause in Darcha

    Pause in Darcha

    Ich selbst finde die Zeltraststätten großartig und ich habe sogar meine Lieblings-Dhabas, die ich regelmäßig ansteure, wenn ich mit Motorrad, Fahrrad oder Auto unterwegs bin. In Koksar gibt es das beste Ziegencurry, in Whiskey Nallah freundliche Ladakhi Frauen die sogar eigenen Yogurt und die beste Parantha haben und in Pang freue ich mich auf einen tibetischen Butter Tee. Die Leute kennen mich mittlerweile schon und wundern sich nicht darüber, wenn ich mir einfach eine Decke schnappe und Tee trinke um mich im Schutz des Zeltes auszuruhen.

  • Klettern in Manali

    Kletterspaß für Jeden!!

    Ob Anfänger oder fortgeschritten: In Manali findet jeder Kletterenthusiast seinen Fels, ob nur für einen Tag oder bei einem mehrtägigen Kletterkurs!!! Hier ein paar Impressionen unseren gestrigen Kletterausflugs in Alleo, mit perfektem Wetter und bei herrlichem Wetter!

  • Wie sicher bin ich als Frau in Indien?

    Frauen Reisen durch Indien

    Frauen Reisen durch Indien

    Delhi Zentrum. Mitternacht. 31. Dezember 2009. Die Straßen sind dunkel und verlassen, keine Menschenseele außer mir und meiner Freundin in den stillen Gassen der tagsüber so erfüllten Metropole. Da, plötzlich Menschen. Sie kommen näher,auf uns zu: 10 Jungen, angetrunken, ausgelassen. In Feierlaune. Sie sehen uns, werden schneller, sind schon da. Reichen uns die Hände und wünschen lautstark „Happy New Year! Happy New Year!“ und dann lassen sie nicht mehr los, ihre Hände auf einmal überall!!! Ein lauter Schrei und sie rennen davon…

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  • Über die höchsten Pässe der Welt

    Mit dem Motorrad in zwei Tagen von Leh nach Manali

    Motorrad Tour Himalaya

    Ich habe die 470 km zwischen Manali und Leh schon auf vielfältigste Weise überwunden: in acht Tagen mit dem Fahrrad, in 18 Stunden im Minibus, gemütlich im Auto und eben auch auf dem Motorrad.

    Für Biker aus der ganzen Welt ist der Manali Leh Highway über insgesamt 5 hohe Pässe (der höchste ist 5327 m) ein muss und wahres Abenteuer. Unzählige Agenturen (auch wir) bieten mehrtägige geführte Touren über die zweithöchste Straße der Welt an.

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  • Cross Country Mountainbiking Rennen in Manali

    Schon seit fünf Jahren findet jährlich das organisierte „Himalayan Trails and Dust Mountainbiking Challange“ rennen statt und bis auf das eine Mal im letzten Jahr habe ich es geschafft teilzunehmen.

    Mountainbiking Festival in Manali

    Mountainbiking Festival in Manali

    Seit den letzten fünf Jahren hat sich das Niveau des Rennen deutlich verbessert. Zugeben es laufen einem immer noch die Kühe vor das Rad und leider war ich auch in diesem Jahr die einzige weibliche Teilnehmerin.

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  • Indien ist einfach!

    Ein ganz normaler Tag in Manali

    Manchmal empfinden Reisende Indien als anstrengend: viele Menschen, chaotischer Verkehr, grosse Staedte und, und, und!

    Verkerh in Delhi

    Aber wenn man es richtig macht und nicht nur von einer indischen millionen Metropole zur naechsten hetzt, um sich von den Touristen -Faengern ausnehmen zu lassen, kann Indien sogar wunderbar unkompliziert sein.

    Hier in Manali ist das Leben fuer mich sogar  einfacher als in Deutschland.

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  • Besteigung des Friendship Gipfel

    Die Berge- sie lassen einem nicht mehr los

    Die Berge- sie lassen einen nicht mehr los

    Natur, Abenteuer, Anstrengung, Leiden, körperliche Leistung, Gemeinschaft, Ruhe…. das alles und noch viel mehr ist eine Expedition im Himalaya. Hier ein Bericht auf dem Guideboard Blog über unseren dreitägigen Trip zu dritt im alpinen Stil hoch hinauf zum 5298 m hohen Gipfel des Friendships.

     

  • Massagen in Indien

    Nach einem längeren Trek in den Bergen oder einem Mountainbike Trip kann der Körper schon einmal müde sein und die Muskeln verlangen danach, einmal ordentlich durchgeknetet zu werden.

    Da ist es natürlich eine glückliche Fügung das wir in Indien sind, dem Ursprungsland des Ayurveda mit Millionen von Massage-Studios.

    Da ist es natürlich nicht einfach, das richtige zu finden und manchmal kann man in Indien auch pech haben:

    – unwissende Masseure

    – kalte Räume

    – überteuerte Tarife

    und, und, und!

    Und gerade bei Massagen kann bekannter Weise auch viel falsch gemacht werden

    Ich habe Glück und habe meinen ganz persönlichen Massage-Wallah!

    Der 38 jährige Amrit kommt jedes Jahr für die Sommersasion von Chandigarh mit seiner Frau und seinen 4 Kindern nach Manali. Hier wohnt er in einer kleinen Hütte in einem Slum und zieht jeden tag mit seinen Öl Fläschchen durch den Touristenort und bietet seine Massage Künste an!

    "Massage Wallah" Amrit

    „Massage Wallah“ Amrit

    Gelernt hat er seine Fertigkeit vor 18 Jahren von seinem Guru.

    Er verlangt für eine Massage nicht viel. Oft bezahle ich ihm umgerechnet 1,50 für eine halbe Stunde Rücken-Nacken Massage!

    Seine Hände sind kräftig, der Druck jedoch nicht schmerzhaft aber sehr angenehm. Seine Hände spielen förmlich auf den zu massierenden Körper und machen wohltuende und wissende Bewegungen.

    Nach einer seiner Massagen bin ich komplett entspannt und mein ganzer Körper fühlt sich geschmeidig und wohl!

    Amrits tägliche Einkünfte können ganz unterschiedlich sein. Manchmal liegen sie unter 100 Rupien, doch wenn er Glück hat, verdient er bis zu 20 Euro am Tag. Ein gutes Gehalt um seinen 4 Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen!

     

     

  • Deo Tibba Expedition Juni 2015

    Eine zehntägige Expedition zum 6001 m Deo Tibba brachte 8 erfolgreiche Bergsteiger hoch hinauf!

    Eine Bergexpedition hoch hinauf auf 6001 m im indischen Himalaya

    Eine Bergexpedition hoch hinauf auf 6001 m im indischen Himalaya

    Es waren zehn harte, aber gute Tage in denen wir nicht nur viel über Bergsteiger Techniken und den Himalaya lernten, sondern auch viel über uns selbst!

    Eine Bergbesteigung ist nicht nur körperlich, sondern auch mental anstrengend: für mehrere Tage lebt man in einer unwirtlichen Gegend und ist nur von Schnee in hoher Höhe umgeben. Über 4000 Meter  gibt es kein Leben, sondern nur die atemberaubende Schönheit der mächtigen Himalaya Berge.

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  • Kinder Yoga Camp in Rajasthan

    Ich hatte die unglaubliche Möglichkeit im Shri Jasnath Ashram in Rajsthan ein fünftägiges Yoga Camp für rajasthanische Kinder aus der ländlichen Umgebung zu leiten! Das Ferien Camp für die 20 Mädchen und Jungen war kostenlos für die 8 bis 13 Jahre alten Kinder!

    20 Kinder aus der ländlichen Rajasthan Region

    20 Kinder aus der ländlichen Rajasthan Region

    Zwar ist es in Rajasthan im Juni ziemlich heiß mit Temperaturen um die 45° Celsius, doch haben die Schulkinder in dieser Zeit zwei Monate Ferien. Weiterlesen »

  • Ein Ashram Garten in Rajasthan- ein Gruß nach Brüel!

    Ich habe heute ein fünftägiges Yoga Camp für 20 Kinder aus Rajasthan beendet. Das Program fand im Shri Jasnat Ashram statt, ein Ort, dass ich mittlerweile als zweites zuhause in Indien bezeichnen kann!

    Ich werde euch bald von meiner tollen Zeit mit den Kindern mehr erzählen, wenn ich wieder in Manali bin. Also in entwa in 2 Tagen, denn solange wird meine Reise dauern: Heute Abend geht es mit dem Zug über Nacht in 12 Stunden nach Delhi. nach ein paar Stunden in Delhi wird es weiter mit dem Volvo Bus in 14 Stunden nach Manali gehen. So reist man in Indien :).

    Darum soll es jetzt aber gar nicht gehen, über das Reisen in Indien könnte ich bestimmt Seitenweise Artikel schreiben :).

    ich möchte heute einfach nur ein paar Fotos aus dem Ashram Garten veröffentlichen, ganz besonders für meinen Großvater aus Brüel. Wenn Rajasthan nicht so weit weg und so heiß wäre, könntest du, lieber Opa, hier bestimmt tatkräftig mit helfen und Ramu ji, den Gärtner bei seiner Arbeit fachmännisch unterstützen.

    Also, viele Grüße nach Brüel!!!

  • Ein Tag in einem in einem indischen Bergdorf

    Das indische Bergdorf Kanol

    Das indische Bergdorf Kanol

    Ich darf mich sehr glücklich schätzen, denn ich habe Freunde über ganz Indien verteilt, mit ganz unterschiedlichem Lebensstil, verschiedenener Religionszugehörigkeit und aus allen Gesellschaftsschichten Indiens.

    Das ermöglicht mir, einen umfangreichen Eindruck von den Menschen Indiens zu bekommen und erleben zu dürfen, wie die Bewohner Indiens Leben.

    For zwei Wochen wurde ich von meinem ehemaligen TrekkingführerAshok  aus Daramshala (Regierungssitz des Dalai Lamas) in sein Dorf Kanol einegeladen.

    Ich war sehr dankbar über diese Einladung, hatte ich mir doch schon lange gewünscht, einen Einblick in das Dorfleben der Frauen in den Bergen zu bekommen.

     

    Frauen tragen Futter für die Kühe

    Frauen sind die Manager des Dorfes

    Zwar lebe ich seit einigen Jahren in dem indischen Bergdorf Old Manali, bin dort aber überwiegend mit Männern in Kontakt und befreundet. Es ist für mich sehr schwer in Kontakt mit Frauen aus den Dörfern zu kommen. Oft sind sie als Hausfrauen zuhause und haben dort einen langen und arbeitsintensiven Tag. Man sieht sie einfach in der Regel nicht. Darüber hinaus sprechen viele von ihnen kein Englisch, was es zusätzlich erschwert, sich mit ihnen zu befreunden. Weiterlesen »

  • Interview mit einem rajasthanischen Feuertänzer

    Tief im ländlichen Rajasthan, 100 km von Jodhpur entfernt, befindet sich das Shri Jasnath Asan im kleinen Dörfchen Panchla Siddha. Ein kleines Ashram, das der Shir Jasnath Sekte angehört. Der heilige Jasnath ist der erste Guru von einer Kette von Heiligen, die die Jasnath Gemeinschaft seit ca. 500 Jahren spirituell anführen und leiten.

    Der Ashram

    Der Ashram

    Die Schüler ihres Gurus Jasnath ehren ihren Anführer in Form von artistischen Feuertänzen und dem rezitieren von Ragas, fünfhundert Jahre Alte Lieder, die nur aus fünf verschieden zusammengesetzten Klängen  bestehen und von Trommeln und hellem Glocken-Klingeln begleitet werden. Die Laute werden von den männlichen Anhängern der Hindu-Sekte gesungen. Sie haben keine sprachliche Bedeutung, sondern sind viel mehr Musik Therapie und lösen nachweislich chemische Reaktionen im Gehirn aus, die uns so in die Meditation und einem mental friedlichen Zustand führen. Die Tänzer und Singer ziehen in den Monaten von Januar bis Juni durch die westlichen Distrikte Rajasthans um mit ihren heiligen Ritualen, Familien zu ehren, Hochzeiten und Geburten zu feiern oder Tempel zu weihen. Weiterlesen »

  • Mein Ashram Leben in Rajasthan

    Hier ein Gastartikel ueber mein Zeit im Shri Jasnath Ashram in Indien! Viel Spass beim Lesen!

    Yoga Stunde im Garten

    Yoga Stunde im Garten

     

  • Interview mit einer indischen Hausfrau aus Delhi

    Interview mit Harmeet Khurana, 25 Jahre, angehörige der Sikh Religion

    Beim Kochen, Hamreets Haupttaetigkeit

    Beim Kochen, Hamreets Haupttaetigkeit

    Harmeet ist eine fünfundzwanzigjährige Hausfrau aus Delhi. Sie ist seit 6 Jahren mit ihrem Ehemann Charanjeet verheiratet und hat den dreijährigen Sohn  Angad. Harmeet, die der Sikhreligion angehört, hat mich für ein Interview zu sich nach hause eingeladen, damit ich einen Einblick in das Leben einer Hausfrau aus  der Stadt bekomme.

    Als ich ihr Haus betrete, fällt mir sofort die gute Ausstattung, die schöne Dekoration und der viele Platz auf. Hier bin ich eindeutig bei einer reichen Familie gelandet!

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  • Frauen Indiens

    Im Prinzip ist meine Überschrift schon falsch. Man kann eigentlich gar nicht verallgemeinernd über die Frauen in Indien schreiben. In Indien gibt es nicht die „typische Frau“ ! Je nach Herkunft, Kaste, und Wohlstand unterscheiden sich die weiblichen Bewohner in ihrem Leben auf dem indischen Subkontinent voneinander stark. Kaum ein Leben gleicht dem Anderen.

    Mit diesem Artikel versuche ich nicht ein vollständiges Bild über die indische Frau zu erstellen, sondern möchte vielmehr verdeutlichen, dass jede Frau individuell ist und es keinen Sterotyp Frau in Indien gibt.

    Frauen Rajasthans festlich geschmueckt

    Frauen Rajasthans festlich geschmueckt und ich unter ihnen 

    Ich werde fünf verschiedene Frauen in diesem Artikel votstellen, alle sind Inderinnen, jede ist verschieden und ich hoffe, dass ich mit diesem Artikel dazu beitrage, dass wir etwas vorsichtiger mit der Beurteilung eines indischen Frauenlebens sind.

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  • Bollywood in Indien

    Vielen sind wahrscheinlich die kitschigen und übermäßig langen Bollywood Filme der Neunziger mit viel Tanz, Musik und Romantik (ohne Mundkuss, versteht sich!) ein Begriff.

    Doch auch Bollywood verändert sich und so gibt es neben diesen typischen und sogenannten „Masala-Movies“ (Masala= indische Gewürze), durchaus sehenswerte Filme mit hohem Niveau und Hollywood Charakter. Bett- und Kuss-Szenen sind schon lange keine Seltenheit mehr und immer öfter werden in den Filmen politische und gesellschaftskritische Themen angesprochen.

    So wie in NH 10 (National Highway 10), den ich mir gestern Nacht im Kino in Delhi angesehen habe. Kurzweilig und sehr authentisch wurde die Problematik der Heiraten zwischen den verschiedenen Kasten in den ländlichen Regionen Utthar Pradesh und Hariyana (ärmere und ländliche Staaten  Nordindiens) thematisiert.

    Noch immer werden Verehelichungen zwischen den unterschiedlichen Kasten in den Familien nicht toleriert und oft wird das frisch vermehlte Paar von den Familien nicht nur ausgeschlossen, sondern auch umgebracht.

    Und genau darum ging es in dem neuesten Bollyoodfilm, der kritisch dieses Problem darstellte.

    Der Film selbst stimmte mich sehr nachgiebig und erschrak mich auch, nicht nur der vielen Gewaltszenen wegen, sondern weil  das Problem des Kastenwesens noch so allgegenwärtig ist.

    Ich kann jedem, der Indien besucht, nur empfehlen, sich einen Bollywood Film anzusehen. Ob typisch indisch mit viel Tanz und Gesang, oder eher kritisch, ganz egal, in jedem Fall gehört ein Besuch des Kinos in Indien  zum kulturellen Programm dazu. In vielen Kino Sälen ist ordentlich Stimmung: Es wird mitgesungen, getanzt, geklatscht und ausgebuht!

    Sorgen, den Inhalt nicht mitzubekommen, da der Film schließlich in Hindi läuft, braucht man sich in der Regel nicht zu machen! Zwar gehen Details verloren, aber worum es geht, bekommt man eigentlich immer schnell mit und zumeist sind die Sitznachbarn l gern zum übersetzen bereit!

     

  • Das Toiletten Museum in Delhi- ein ganz besonderer Geheim Tip!

    Reist man nach Indien, wird ganz bald das Thema „Toilette“ zu einem ganz Besonderem!

    Zum einem ist die „Form“ einer indischen Toilette eine ganz Andere. In den besseren Hotels findet man zwar üblicherweise unsere normale „Western Style Toilet“, doch auf Dörfern, Bahnhöfen oder  günstigeren Unterkünften, findet man meisten die „Indian-Style Toilet“, eine in den Boden eingelassen Hock-Toilette. Diese Toilette ist in Indien allgemein die bessere Wahl, möchte man doch auf einem öffentlichem WC mit so wenig wie möglich in Berührung kommen.

    Auch ist in Indien das Toiletten Papir nicht üblich. Zwar bekommt man es vor allem an Touristenorten überall überteuert zu kaufen, doch die indische Art ist, sich mit Wasser zu säubern.  Möglichkeiten dazu sind je nach Standard der Toilette ganz unterschiedlich.  Bei den besseren Toiletten hat man entweder neben der Toilette einen kleinen Duschkopf, mit dem man sich reinigen kann, oder man betätigt einen  und Wasser kommt direkt in einem Strahl an die zu reinigende Stelle hinten aus der Toilette. Bei älteren WCs befindet sich neben dem Klo, ein Wasserhahn und ein kleiner Behälter. Hier wird das Gesäß mit der linken Hand gereinigt (Achtung: die Rechte ist zum Essen da!).

    Oft werde ich gefragt, wie denn das funktioniere, schließlich sei  dann ja alles nass da unten… Tja, das ist es auch und es trocknet auch wieder 🙂

    Und noch ein weiteres Thema findet in Indien großen Diskusionsbedarf bei Reisenden: Der Stuhlgang! In Indien verliert man Schnell seine Hemmungen und unter Reisen werden schon nach kurzer Bekanntmachung Farbe, Konsistenz und Regelmäßigkeit des Stuhls ausgetauscht. Viele machen mit dem berühmten Delhi Belly früh bekanntschaft. Das liegt oft eher weniger an etwas Schlechtem, dass gegessen wurde, sondern oft einfach an die andere Zusammenstellung von Bakterien im Wasser. Nichts destotrotz ist der Zwar Harmlose Durchfall unangenehm.  Wer diese Beschwerden nicht hat, leidet an Indien eher an einem Gegenteiligem Problem: Verstopfung! Nicht wenige Touristen lassen sich ayurvedische Pillen gegen Concipation geben, da sie seit Tagen nicht mehr können!

    Man sieht also, das Thema Toilette ist in Indien ein Interessantes. Um sehr mehr lohnt sich daher der Besuch des Toiletten Museums in Delhi. Wem der Besuch von Forts, Gärten und Einkaufstraßen zu viel wird, sollte sich das kleine Museum in West  Delhi anschauen. Es wird von der gemeinnützigen Organisation geführt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die hygienische Situation in Indien zu verbessern un das Land mit öffentlichen Toiletten zu Versorgen. Das Museum ist täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, Eintritt und sogar eine kleine lebhafte Führung sind frei!

    Das Museum ist wirklich sehr interessant und kurzweilig! So informiert es lebhaft über Geschichte, Funktion und Entwicklung der Toilette! Meine unbedingte Empfehlung, falls jemand ein paar Tage länger in Delhi ist!

    Sulabh International Museum of Toilets

    Sulabh Complex Mhavir Enclave, Palam Dabri Road

    Mo-Sat, 10.00- 17.00 Uhr

    Eintritt frei

  • Chaotisches Indien!!

    Ein kleiner Abenteuerbericht zweier Indien Reisender!

    Durch Indien zu reisen ist so eine Sache. Sebst wenn man seine Reise bis ins kleinste Detail geplant hat, muss man in Indien darauf eingestellt sein, das der gut ausgearbeitete Reiseplan vielleicht auch einmal nicht so funktioniert, wie man sich das vorher im gut strukturierten und geordneten Deutschland gedacht hat!

    Gründe dafür gibt es viele:

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  • Ein etwas anderes Trekking Erlebnis!

    Acht Fragen, die Sie vor dem Start des Treks unbedingt klären sollten!

    Ich liebe es zu Trekken und kann es immer kaum erwarten, wenn die Trekkingsaison wieder startet und ich zusätzlich auch noch Gruppen auf einem neuen, mir unbekannten Trek, begleiten kann.

    In der Regel empfinde ich Trekking als einfach. Das meine ich nicht nur im körperlichen Sinne, sondern vor allem auch psychisch!

    eine glückliche Trekkerin

    eine glückliche Trekkerin

    Na klar, manche Treks sind anstrengender als andere, sie sind länger, es geht höher hinauf, die Steigung ist größer. Aber das alles ist eine Sache, stimmt die Organisation, kommt man nach einem anstrengenden Trekking Tag glücklich ins Camp, die Zelte stehen, es wird einem Tee angeboten und man hat die Chance sich umzuziehen, auszuruhen, sich zu stärken.

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  • Frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr!

    Mit diesem Schreiben möchte ich euch herzliche Weihnachtsgrüße senden! Nachdem ein überraschender Wintereinbrauch meine Ausreise aus Indien verzögert hat, bin ich nun gesund und glücklich bei meiner Familie im warmen Haus mit Licht und heißem fließend Wasser eingetrudelt!
    Ich freue mich, diese besinnliche Zeit nun mit meiner Familie verbrinegn zu dürfen, haben wir uns doch für 10 Monate nicht gesehen!

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  • Auf Wiedersehen Manali, Hallo Indore!

    Ankommen im Paramand Institut für Yoga Forschung und Wissenschaft

    Gestern war es so weit: Ich musste mich von Manali, der Ort der in diesem Jahr nun endgültig zu meiner Heimat geworden ist, verabschieden. Es war hart und es ist immer noch hart. Einzig das Wissen, dass ich wieder kommen werde, macht den Verlust dieses Ortes und der Menschen, die ich hier zurücklasse erträglich.

    Besonders der letzte Monat Oktober war schön, hatten wir doch  nun Nebensaison und damit viel Zeit für uns selbst. In den letzten Tagen waren wir Klettern, hatten eine Wanderung zum Dashaur See, sind viel Fahrrad gefahren, haben uns den tollen Bollywood Film „Happy new Year“ mit Shahrukh Khan angesehen und haben gut gegessen! Weiterlesen »

  • Tag drei und vier der Expedition auf den Hanuman Tibba

    Tag 3 Vom Base Camp zum Camp 1

    Nun sollte es also richtig los gehen: Ganz auf uns allein gestellt verließen wir das Base Camp und machten uns schwer beladen auf den Weg hoch zum  ersten Camp. Natürlich waren wir uns dessen bewusst, dass wir längst noch nicht die gesamte Last trugen, hatten wir ja schon gestern unsere komplette Verpflegung und Ausrüstung hinauf geschafft. Der Weg war uns ja schon bekannt und wir schafften die gesamte Strecke innerhalb von drei Stunden. Dadurch hatten wir genügend Zeit uns im Camp auszuruhen. Ich bin auf  dem Weg ganz schön ins Schwitzen gekommen und habe mir schnell trockene Kleidung angezogen. Jetzt im Oktober war es schon ziemlich bin au kalt, sobald die Sonne verschwand.

    Ich mache es mir im Zelt gemütlich

    Ich mache es mir im Zelt gemütlich

    Ich lag gemütlich im Zelt und las ein Buch, zwischendurch gab es warmen Tee und Suppe. Schon um 7 Uhr sind wir in unsere Schlafsäcke gekrochen und haben geschlafen. Der morgige Tag würde anstrengend werden! Weiterlesen »

  • Expedition zum Hanuman Tibba Gipfel-Kleine Einblicke

    Seit einigen Treks (und es waren viele in dieser Saison) hat sich bei mir das Gefühl eingestellt, dass ich nun bereit für mehr bin: Mehr Höhe, mehr Abenteuer, mehr Herausforderung. Und siehe da, es bucht jemand eine Expedition zum Hanuman Tibba bei uns!

    Der Hanuman Tibba ist mit 5982 Metern der höchste Berg der Dauladhar Gebirgskette. Um ihn zu erklimmen benötigt man Ausrüßtung, Bergsteiger Erfahrung und viel Willenskraft.

    Es sollte meine erste Expeditionserfahrung werden. Zwar hatte ich drei Jahre zuvor eine einmonatige Bergsteigerausbildung gemacht, seitdem bin ich aber mit Steigbügeln, Eispickel und Schamaschen nicht mehr in Berührung gekommen.

    In folgenden werde ich mein Abenteuter Tag für Tag wiedergeben. Hier einige Fotos zur Einstimmung.

  • Das wirklich besondere auf einem Trek

    Hohe Gipfel

    Hohe Gipfel-Toll

    Bergwelt Ladakh

    Grandiose Bergwelt-Einzigartig

    Viel Bewegung

    Viel Bewegung- Sehr gut!

    Leckeres indisches Essen im Esszelt

    Indisches Essen- Lecker!

    …. das alles macht Trekking aus und sie viele der Gründe, warum mich Treks im Himalaya so begeistern! Doch das wirklich einzigartige während eines Treks sind die Begegnungen mit den Menschen.

    Gemeinsam auf dem Parang La

    Gemeinsam auf dem Parang La

    Und damit meine ich noch nicht einmal den tollen kulturellen Austausch mit den verschiedenen Kunden aus aller Welt, nein, isch schreibe über die Bekanntschaften mit den Menschen aus den isolierten Regionen des Himalayas die wir unterwegs treffen oder mit denen wir zusammen arbeiten! Weiterlesen »

  • Heiliger Badetag im Kullu Tal

    Laut lokalem Kalender befinden wir uns im Monat Bhadrapada am Tag Shukla 11 im Jahre 2071.

    Der heutige Tag simbolisiert das Ende des Sommers und ab Morgen startet die kalte Jahreszeit.

    Diesen Tag nutzen sowohl die Menschen als auch die Goetter um ein heiliges Bad zu nehmen. Dazu sind heilige Fluesse, Quellen oder Seen geeignet.

    Der Gott vom Dorf Vaschisht wird zum Beispiel von den Dorfbewohnern hoch zum Brighu See auf 4270 m getragen, damit er dort gewaschen wird.

    Der heilige Brighu See (4270 m)

    Der heilige Brighu See (4270 m)

    Auch mein Freund Jogi ist seit drei Tagen unterwegs. Er und seine Dorfkameraden haben ihren Gott aus einem Dorf nahe Hirne fuer zwei Tage in das 30 km entfernte Bunthar getragen. Hier wurde der Gott zeremonisch gebadet. Nun gehen die Dorfbewohner wieder zwei Tage zurueck. Sie stoppen unterwegs in Kullu und schlafen und Essen im Freien.

    Einheimische Maenner tragen ihre Goetter an Feiertagen zu heilgen Plaetzen

    Einheimische Maenner tragen ihre Goetter an Feiertagen zu heilgen Plaetzen (Foto von Ayay Mehta)

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  • Interview: Apfelanbau im Kullu Tal

    Wenn ich neuerdings durch das Kullu Tal mit meinem Fahrrad Rolle, fallen mir besonders die leuchtend rot-gelben Äpfel auf, die saftig durch die günen Bäume strahlen. Sie erinnern mich daran, dass nun August und damit die Apfelernte beginnt! Eine herrliche Zeit in Manali.

    Neben den Äpfeln haben die Farmer hier auch andere Obstplantagen, wo Pfirsiche, Kirschen, Birnen und Nektarinen angebaut werden. Den größten Teil der Felder nehmen allerdings die Äpfel ein.

    Apfelernte im Kullu Tal

    Apfelernte im Kullu Tal

    Nach Indien und speziel ins Kullu Tal sind sie, ebenso wie die Forelle und der Tee, durch die Briten gekommen.

    Das Klima hier im Tal ist dem europäischen sehr ähnlich, sogar etwas wärmer und eignet sich hervoragend für den Apfel-Anbau und verschafft, neben dem Tourismus und den Wasserkraftwerken, den ansässigen Indern hier zu guten Einkünften und einem überdurchschnittlichen indischen Lebensstandard.

    Im nachfolgenden ein kleines Interview mit Jogi, dessen Familie im Besitz von Apfelplantagen ist. Weiterlesen »

  • Flora des Himalayas

    Liebe Oma,

    diese Fotos sind für dich! Kannst du mir bei der Bestimmung helfen? Danke!!

  • Planung einer (kurzen) Reise durch Indien

    In der letzten Woche hatten wir gleich zwei Familien, die beide einen sehr kurzen Uralub (10 bis 12 Tage) in Indien verbringen. Beide Familien wollen soviel wie möglich sehen, eine Trekkingtour machen und möglichst nicht allzu sehr vom Kulturschock und Reisestress übermannt werden. Alle diese Wünsche, sind nicht leicht für eine Indienreise unter einen Hut zubringen, schon gar nicht, wenn die Familie noch nie in Indien gewesen ist, die Reisezeit so kurz ist, der Trip aber selbstständig geplant wird! Weiterlesen »

  • Vom ersten Trek zum Trekkingveranstalter

    Und so schließt sich der Kreis… als ich noch als Freiwillige in Delhi tätig war, unternahm ich in den Sommerferien vor genau vier Jahren meinen ersten Trek mit einer Freundin und meinen Vater.

    Ich genoss es schon immer zu wandern und in unseren Sommerurlauben unternahmen wir viele Tagestouren, doch einen mehrtägigen Trek hatte ich vorher noch nie gemacht. Umso mehr war ich nun großer Erwartungen und voller Aufrgegung, sollte mich mein erster Trek für 5 Tage durch das Himalaya und über einen 4300 m hohen Pass führen! Weiterlesen »

  • Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön…

    .. und in Indien ist sie auch oft recht abenteuerlich! Ich sitze gerade in dem DURONTO – Express von Bangalore nach Delhi. Geplante Fahrtzeit beträgt 31 Stunden, also Zwei Nächte und einen ganzen Tag auf über 2400 km quer durch Indien. Unser Zug ist schnell. Er fährt ohne Halt durch bis nach Delhi, bei früheren Reisen brauchten wir für die gleiche Strecke fast 10 Stunden mehr, hatten dafür aber auch das Erlebnis, den einen oder anderen Bahnhof zu besuchen.

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  • Klettern in Hampi

    Früher einmal ein bedeutsames Königreich mit Palästen, großen Märkten und Tempeln, ist Hampi heute ein kleines touristisches Dorf mit uralten Ruinen und Unesco Stätten, grünen Reisfeldern und Millionen von Felsen. Und genau diese Felsen machen Hampi zu dem weltweit größten Bouldergebiet der Welt. In der Saison von Oktober bis März, wenn der Monsun vorbei und es nicht mehr ganz so heiß ist reisen mitunter weltberühmte Kletterer, wie Chris Sharma, nach Hampi, um wochenlang zu bouldern. Hunderte von Routen mit Schwierigkeitsgraden von 4 bis zu 8a laden sowohl Beginner als auch Boulderexperten dazu ein, auf ihrer Reise durch Indien, einen Kletterstop einzulegen. Weiterlesen »

  • Auf geht’s nach Indien…unsere Abenteuerreisen gehen weiter!

    Es ist wieder so weit: Ich sitze gerade im Flugzeug von Paris nach Indien. Diesmal geht es nicht gleich wieder hoch nach Manali, meinem Zuhause im Himalaya, sondern direkt nach Bangalore, dem IT-Zentrums des Subkontinents in Südindien. In Bangalore bin ich schon zweimal zuvor gewesen und es unterscheidet sich stark von anderen Großstädten des Nordens.  Hier leben viele junge und moderne Inder, die entweder studieren oder eben in der IT-Branche arbeiten. Dadurch gibt es hier viele Clubs und Bars, in den riesigen Malls kann man ganze Wochenenden verbringen und die zahllosen Restaurants bieten jede erdenkliche Landesküche an.  Momentan wird gerade die Metro gebaut und macht Hoffnung auf eine Erleichterung des Verkehrs, der sich hier dicht an dicht durch die versmogte Stadt Tag für Tag quält. Weiterlesen »