Mit Yoga zum Erfolg beim Cricket

Was in Deutschland und Europa allgemein der Fußball ist, ist in Indien Cricket. Es ist der beliebteste Freizeitsport der Inder und kann auch mit improvisierten Materialien irgendwo auf einer freien Fläche oder auf einer Straße gespielt werden. Die Voraussetzung ist ganz einfach, dass man einen Schläger und einen Ball hat. Als Ziel („Wicket“) können ganz einfach ein paar Äste oder eine Mülltonne dienen.

Eines verändert sich bei diesem Sport allerdings nie. Die Beanspruchung des Körpers ist nämlich enorm, auch wenn man dies auf den ersten Blick kaum erkennen würde, wenn man beispielsweise am Oval Maidan in Mumbai den vielen Enthusiasten zusieht, die im Herzen der Metropole an der Westküste dem Sport nachgehen. Die Werfer müssen teilweise sehr athletisch sein, während in der Rolle des Schlägers vor allem präzise Technik und höchste Konzentration gefragt sind.

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Vorbereitet und entspannt

Entsprechend hilft es, mit seinem Körper eins zu sein, um beim Cricket möglichst viele Runs zu erzielen, bevor einen der Werfer vielleicht doch einmal überlistet. Yoga kann die genau die richtige Hilfe sein, um dies zu erreichen. Mit der richtigen Atmung und einem in den Grundzügen entspannten Körper lassen sich die Anstrengungen beim Cricket wesentlich besser ertragen. Schließlich findet das Spiel draußen und sehr oft in der brennend heißen Sonne statt. Das setzt eine mentale Stärke voraus, die vor allem mit Ashtanga Yoga erreicht werden kann.

Die wichtigste Komponente des Ashtanga Yoga sind gerade für westliche Yogis die Körperhaltungen, die sogenannten Asanas. Dabei geht es um verschiedene Haltungen im Stehen, Sitzen und Liegen. Du erreichst damit eine wesentlich bessere Koordination deiner Gelenke und Muskeln, was dir wiederum hilft, dann körperlich immer noch fit zu sein, wenn dein Geist vielleicht schon das Gefühl hat, dass du komplett müde und erschöpft seist. Für einen athletischen Fast Bowler kann dies beim Cricket im Verlauf einer mehrtägigen Partie mitunter entscheidend sein.

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Selbst die Stars schwören auf Yoga

Indische Cricket-Stars schwören seit vielen Jahren auf Yoga als einen Teil ihrer körperlichen Vorbereitung und Erholung. Das gilt für die Stars der Vergangenheit wie Rahul Dravid oder Sachin Tendulkar ebenso wie für den heutigen Kapitän Virat Kohli und sein Team. Im Jahr 2023 kehrt erstmals seit 2011 und dem Triumph der indischen Mannschaft unter MS Dhoni die Cricket-WM nach Indien zurück – natürlich eine ideale Gelegenheit für bet365 Live-Sportwetten. Indien gilt dabei dank Heimvorteil mit einer Quote von 3,40 (Stand: 27. 05.) als Topfavorit, vor Titelverteidiger England (4,00) und den stets starken Australiern (5,00).

Der Heimvorteil ist wohl in kaum einer Sportart so ausgeprägt wie beim Cricket. In den verschiedenen Ländern, in denen der Sport einen hohen Stellenwert genießt, sind die Bodenverhältnisse und das Wetter teilweise sehr stark verschieden. Entsprechend reagieren die Bälle anders, springen teils mehr, teils weniger vom Boden ob. Der traditionell eher langsame Untergrund in Indien bevorteilt die Spin Bowler, also Werfer, die dem Ball viel Rotation verleihen können. In den letzten Jahren haben sich viele Spieler aus anderen Ländern dank der Indian Premier League (IPL) an diese Verhältnisse gewöhnen können. Dennoch dürften die Inder auch 2023 noch immer einen Heimvorteil haben. Vielleicht liegt es ja wirklich am Yoga.

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