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Hanuman Tibba

-Eine Bergbesteigung die zeichnet

Hanuman Tibba

Seit langer Zeit schon stand der Hanuman Tibba auf unserer Wunschliste und es hat fast 2 Jahre gedauert, bis wir dann tatsächlich auf seinem Gipfel stehen durften.

Hanuman Tibba

Der Gipfel (Im Hintergrund ein Überhang)

Es ist nicht einfach, den höchsten Berg der Dhauladhar Gebirgskette (die das Kullutal vom Chamba Tal trennt) aus dem Auge zuverlieren, denn hat man ihn einmal erspäht, ist er von fast allen unseren Treks und Touren sichtbar! Stolz ragt er mit seiner gelblich schimmernden Gesteinsspitze empor und unterscheidet sich in seiner Pracht und Würde deutlich von seinen Nachbarn.

Der Hanuman Tibba

Der Hanuman Tibba

Hanuman wird der Gipfel genannt, nach dem hinduistischen Affengott, der gelblich-orangenen Farbe wegen, aber auch wegen seiner mächtigen Gestalt- ein Berg, der den Namen eines Gottes wahrhaftig tragen darf!

Es gibt nur zwei kurze Perioden im Jahr, in dem das Wetter und die Klettervorrausetzungen gut genug sind, um eine Besteigung zu wagen, einmal im Mai/Juni, vor der Monsunzeit, sowie im Oktober, nach dem Regen.

Der Gipfel

Der Gipfel

Dann darf man darauf hoffen, das es für einige Tage um den Berg herum aufklart, sowohl, um den Gipfel sicher zubesteigen, als auch den überwältigenden Blick auf die umliegende Himalaya-Bergwelt genießen zukönnen.

Blick vom Hanuman Tibba

Blick vom Hanuman Tibba

Die Besteigung selbst hat seine Herausforderungen: Auf den kilometerlangen Moränen muss man von Gesteinsbrocken zu Gesteinsbrocken balancieren, der Schnee kann so weich sein, dass man bis zur Hüfte darin versinkt, Gletscherspalten müssen überquert werden und es gibt einige steinige Passagen, die man mit Steigeisen (!) überwindet.

Mit Steigeisen und Eispickel über Eis, Schnee und Fels

Mit Steigeisen und Eispickel über Eis, Schnee und Fels

Auf unserer siebentägigen Expedition in unserem kleinen Dreier Team, hatten wir viele wunderbare Momente, haben gemeinsam die Stille der Berge genossen und die schönsten Aussichten gehabt. Aber wir haben auch gelitten… unter  der Last unserer schweren Rucksäcke…

….

Schweres Gepäck von 20-25 kg

Schweres Gepäck von 20-25 kg

.. unter den langen Märschen durch hüfthohen Schnee und über steinigem Geröll….

Über die Geröll-Moräne

Über die Geröll-Moräne

unter den kühlen Nächten, wenn man einmal aus dem Zelt musste….

Im komfortablen Zelt

Im komfortablen Zelt

Doch an den Schwierigkeiten sind wir gewachsen und haben sowohl körperlich, aber vorallem mental an Stärke gewonnen.

Gipfel Tag

Gipfel Tag

 

Allein der morgendliche Sonnenaufgang am Tag der Gipfelbesteigung, der die umliegenden Bergspitzen in ein goldenes Licht tauchte, war Belohnung genug für die Mühe der Tage sowohl davor, als auch danach.

Hanuman tibba

Und als wir schließlich den höchsten Punkt unserer Expedition erreicht hatten und tatsächlich auf dem Gipfel des Hanuman Tibbas standen, den Gipfel, den wir für solange Zeit nur aus der Ferne beobachten durften, hielt sich unsere Freude kaum in Grenzen. Denn der Ausgang einer Expedition ist nie Gewiss. Man kann vorher nie genau sagen, ob der Berg es einem erlaubt, in zubegehen und man weiß auch nie, ob er einen wieder gehen lässt. Wetter, Schneebedingungen, die eigene körperliche Verfassung und Fähigkeiten, sowie auch Glück spielen alle zusammen.

vom Gipfel Camp mit Blick auf dem Gipfel

vom Gipfel Camp mit Blick auf dem Gipfel

Wir hatten keine leichte Expedition. Hanuman  hat uns die Besteigung nicht geschenkt und uns Leiden lassen. Oft sind die Situationen am Berg deutlich leichter, mit viel festem Schnee, der einfach zu überqueren ist. Doch wir haben große Willenskraft bewiesen und schließlich wurden wir mit einem klaren und sonnigen Gipfeltag belohnt- ein perfektes Wetterfenster, auf das wir so knapp vor der Monsunzeit kaum zu hoffen gewagt haben.

Ein klarere Morgen

Ein klarere Morgen

Nun sind wir wieder glücklich und voller Eindrücke im sicheren Manali zurück. Die Beine schmerzen noch, der leichte Sonnenbrand in unseren Gesichtern ist noch zu erkennen und wir haben etwas an Gewicht verloren. Doch auch wenn wir froh sind, wieder in diese Komfortzone zurückgekehrt zusein, so zieht es uns doch schon gedanklich weiter zum nächsten Berg mit seinem Abenteuer.

Unser Zelt

Unser Zelt

Alpine Hauman Tibba Besteigung:

(wir waren vorher Akklimatisiert uns sind alle erfahrene Bergsteiger, ansonsten deutlich anderes Programm)

Tag 1  Manali (2000 Meter) -Dhundi (2800 Meter) mit dem Jeep, dann Trek zum Beaskund See, unser Base Camp (3700 m)

Trek zum Beaskund See

Trek zum Beaskund See

Tag 2 Beaskund – Camp 1 (4200 m)

Camp 1

Camp 1

Tag 3 Camp 1- Thentu Pass (5100 m) – Camp 2 (4900 m)

Hoch Hinauf zum Thentu Pass

Hoch Hinauf zum Thentu Pass

Tag 4 Camp 2- Gipfel Camp (5100 m)

Tee im Camp 2

Tee im Camp 2

Tag 5 Gipfel Camp- Gipfel (5932 m)- Gipfel Camp

Kurz vor dem Gipfel

Kurz vor dem Gipfel

Tag 6 Gipfel Camp – Camp 2

Camp 2

Camp 2

Tag 7 Camp 2- Manali