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10 Tipps zum Geldverkehr in Indien

Indische Rupien

Indische Rupien

Es gibt kaum eine schlimmere Sache, als während seines Urlaubes in einem fremden Land nicht mehr an sein Geld zukommen.

Plötzlich steht man dar und kann nicht mehr einmal ein Telefongespräch bezahlen, um in die Heimat anzurufen, damit einem Geld geschickt wird!

Tja, dass man sogar nicht mehr anrufen kann, darum muss man sich in Indien keine Sorgen machen! Dafür sind die Inder viel zu hilfsbereit und werden einem wahrscheinlich in so einer Situation sogar völlig umsonst bei sich wohnen lassen und mit verpflegen!

Dass man jedoch schnell einmal ohne Geld dar steht, kann jedoch in Indien einmal ganz schnell passieren: Entweder ist der Automat leer, man hat sein Kreditkartenlimit, die Geldkarte wird nicht akzeptiert oder, oder, oder!

Gerade in meiner Anfangszeit in Delhi, kam es nicht selten vor, dass ich die Tage damit zugebracht habe, von einem Automaten zum nächsten zurennen, weil scheinbar jeder Automat im Umkreis von 5 km leer war.

Oder aber meine Kreditkarte war leer und aufgrund von mehreren Feiertagen in Deutschland habe ich tagelang in Rishikesh festgehangen, bis ich wieder  Geld aufladen konnte!

Mittlerweile  habe ich das „Geld-Problem“ ganz gut in den Griff bekommen:

Ich vermeide Sonntage- Geldautomaten sind dann generell leer!

Ich habe zwei Kreditkarten und zwei Giro Karten- eine wird schon funktionieren!

Ich habe mein Kreditkartenlimit aufgestockt!

Ich  wohne hier, die Leute kennen mich und in Indien ist es üblich anzuschreiben.

Diese Maßnahmen sind alle sehr nützlich für mich. Im folgenden noch zusätzlich ein paar Tipps und Hinweise dazu, an was Sie schon in Deutschland denken sollten, damit der Geldfluss in Indien nicht zum stoppen kommt und wie Sie die Sache mit dem Geld in Indien am besten handhaben sollten! Denn es wäre schade, wenn Sie in Indien nicht an Ihr Geld kommen, bei all den schönen Tüchern, Schmuck und Kunstartikeln, die es hier so schön zukaufen gibt 😉

Tipp Nr 1

Besorgen Sie sich eine Kreditkarte mit der Sie weltweit kostenlos Geldabheben können. Ich bin mit meiner DKB Karte zum Beispiel sehr zufrieden! Funktioniert einwandfrei, anders als bei anderen Banken, die bei Geldtransaktionen in Indien eine monatliches Limit haben.

Tipp Nr 2

Nehmen Sie genügend Bargeld in Form von Euro, Dollar oder Pfund mit! 100- 200 Euro pro Reisewoche sind vielleicht ganz sinnvoll, denn es kommt wirklich häufig vor, das ein Automat nicht funktioniert oder dass es in gewissen Orten einfach keinen gibt! Ohne Spaß, manche Orte sind so weit abgelegen, das man nur mit Cash weiterkommt. Selbst im touristischen Hampi liegt der nächste Automat 15 km entfernt! Mit Euro, Dollar und Pfund kommt man immer und überall weiter.

Tipp Nr 3

Aber diese Scheine nicht gleich am Flughafen eintauschen: 1. Der Wechselkurs ist da sehr, sehr schlecht. 2. Dieses Geld soll als Notfall dienen, also tief in einer geheimen Tasche lassen.

Tipp Nr 4

Auch Traveller Checks funktionieren noch in Indien, kommen aber mittlerweile etwas außer Mode, sind vielleicht aber eine sicherere Alternative zum Bargeld…

Tipp Nr 5

An den meisten Bankautomaten kann man mit einem Mal oft nicht mehr als 10000 Rupien abheben (ca 150 Euro). Benötigen Sie jedoch einmal mehr, ist das kein Problem: Einfach Karte wieder rein, Pinn eingeben und diese Prozedur beliebig oft wiederholen, bis Sie das nötige Geld beisammen haben.

Tipp Nr 6

Die meisten Bankautomaten funktionieren in Indien so, das man die Karte hinein schiebt und gleich wieder heraus zieht, also nicht drinnen lässt. Oft benötigt es einen gewissen Schwung beim herausziehen, damit die Karte gelesen wird.

Danach muss man sich entscheiden, ob der Betrag unter „Current“, „Savings“ oder „Credit“ abgebucht werden soll. Bei mir haben immer alle drei Varianten funktioniert, aber „Credit“ geht auf jeden Fall immer.

Tipp Nr 7

An machen touristischen Orten gibt es Kinder, die einem danach fragen, ob man nicht ein Geldstück  aus seinem Land hätte und ob man es nicht als Sammelstück geschenkt bekommen könnte. Kein Problem, denkt man sich, das bisschen Kleingeld, wenn’s dem Kind eine Freude bereitet und es kann ja eh nichts mit einem Geldstück anfangen! Denkt man!!!!

Denn dann kommt schon ein anderes Kind zu einem gelaufen, hält einem ein Eurostück vor die Nase, sagt es hätte es gefunden und fragt wie viel Wert es sei und ob man es nicht eintauschen könnte! Ach, wie raffiniert meine indischen Kinder doch sind!!!

Tipp Nr 8

Mir wurde noch nie etwas in Indien gestohlen. Toi, toi, toi. Und ich gehöre zu den Menschen, die ihre Taschen gerne einmal vergessen zu schließen und die Scheine schon herausgucken. Erst gestern bin ich wieder von einem Inder darauf aufmerksam gemacht worden, dass ich gerade Geld verliere!!!

Dennoch sollte man darauf nicht spekulieren. Es gibt auch andere Pflaster in Indien, als Manali und in Orten wie Agra, Delhi oder Varanasi machen diese flachen Bauchtaschen, die unter die Hose passen, schon irgendwie Sinn.

Tipp  Nr 9

In Indien funktionieren die meisten Dinge übrigens immer noch nur mit Bargeld. In den letzten zwei Jahren hat sich zwar viel getan und an manchen Orten kann man auch bargeldlos bezahlen (dann jedoch  oft mit Gebühr), meistens jedoch nicht. Man braucht also Bargeld!

Tipp Nr 10

Indien ist ein wirklich günstiges Reiseland  und mit 10000 rs kann man schon sehr weit kommen, wenn man es richtig macht! So viel Geld brauchen Sie also gar nicht!

So, ich hoffe, ich konnte Ihnen ein bisschen dazu weiterhelfen, wie Sie genügend Geld in Indien lassen können 😉