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Reisenummer: 12
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Zum Basecamp des Deo Tibba’s

6 Tage Trekking

Reiseverlaufskarte zu Zum Basecamp des Deo Tibba’s

Teilnehmerzahl: ab einer Person

Anforderung: 5 von 10

Ein mittelschwerer Trek ohne allzu große An- oder Abstiege. Wir erreichen eine maximale Höhe von 4480 Metern. Der geringe Sauerstoffanteil ist hier schon deutlich zu spüren. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzungen.

Ein wunderbarer mittelschwerer Trek durch das Hamta-Tal zum Fuße des mächtigen 6001 Meter hohen Deo Tibba, der zweithöchste Berg in der Pir-Panjal-Gebirgskette.

Es geht durch das saftig grüne Hamtatal mit tollen Aussichten auf die umliegenden schneebedeckten Berge. Das Tal ist nicht bewohnt und wir treffen einzig auf die herumziehenden Schäfer mit ihren Herden.

Das Highlight unserer Tour ist wohl die Tagestour auf dem zerklüfteten Gletscher des Deo Tibbas. Vorbei an Gletscherspalten und -seen geht es immer weiter Richtung Deo Tibba. Hier ist man mitten in den Bergen des hohen Himalayas!

Tag 1 Jagatsukh nach Sarotu (2860m) 5 bis 6 Stunden Trek
Es geht beständig bergauf. Erst durch das Dorf Jagathsukh, dann erreichen wir einen alten Tempel. Von hier aus geht es durch tiefen Wald weiter, bis wir unser Camp ereichen. Wir haben einen einmaligen Blick auf Manali. (Übernachtung im Zelt) -/M/A

Tag 2 Sarotu (2860m) nach Dhum Dhumni Tach (3980 m) 5 Stunden Trek

Heute geht es erst einmal etwas gemäßigt bergan über grüne Weiden, kleine Bäche und durch Rhododendronbüsche und Blumen. Dann überqueren wir einen Fluss und der Anstieg wird etwas steiler, bis wir eine grüne Weide, auf der Pferde grasen, erreichen. Hier campen wir und genießen das herrliche Bergpanorama. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 3 Dhum Dhumni Tach nach Piyang Niroo (3900 m) 4-5 Stunden Trek

Zunächst geht es für etwa eine halbe Stunde bergauf zu einem kleinen wunderschönen Bergsee auf 4110 Meter: ein perfekter Platz um zu entspannen und die friedvolle Stille zu genießen. Von hier aus hat man eine nahezu 360 Grad Sicht auf die umliegenden Berge. Dann geht es hinab zu dem magischen Ort Rouli Kuli mit seinen unzähligen kleinen Bächen. Wir werden zwei weitere kleine Seen finden. Unter Einheimischen heißt es, in dieser Gegend gäbe es gar sieben Seen, aber noch nie vermochte ein Einzelner sie alle zu entdecken! Wir steigen weiter hinab bis zum Fluss Jobri. Von hier aus haben wir schon einen gigantischen Blick auf den 6001 Meter hohen mit Schnee und Eis bedeckten Deo Tibba. Unser Camp liegt auf der anderen Seite des Flusses. Trotzdem dauert es noch etwa eine halbe Stunde, bis wir es erreichen, da wir zunächst eine passende Stelle zum Überqueren des Flusses finden müssen. Für die nächsten zwei Nächte werden wir hier unser Camp aufschlagen. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 4 Piyang Niroo zum Deo Tiba Basecamp (4480 m) 5-6 Stunden Trek

Heute benötigen wir keine Zeit, um unser Camp abzubauen, sondern starten direkt mit wenig Gepäck Richtung Deo Tibba. Zunächst wandern wir entlang des Flusses auf der Moräne. Dann geht es weiter über pures Eis vorbei an Gletscherspalten und –seen, bis wir das Basecamp des Deo Tibbas erreichen. Hier ist man  dem Deo Tibba, einem Sechstausender, sehr nahe! Nach der Mittagspause machen wir uns wieder auf den Weg zurück zum Camp. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 5 Piyang Niroo zum Jobri Nallah (2800 m) 3 bis 4 Stunden Trek

Da der gestrige Tag sehr lang war, ist der heutige Tag etwas kürzer. Es geht entlang des Flusses, erst stetig bergan, dann steigen wir hinab. Auf dem Weg werden wir Schäfer mit ihren Herden treffen und Mutige haben die Möglichkeit ein Bad in einer kühlen Quelle zu nehmen. Wir erreichen eine kleine Lichtung auf der wir campen werden. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 6 Jobri Nallah nach Vashist 5- 6 Stunden Trek

Zunächst überqueren wir einen Staudamm. Der recht schmale Pfad windet sich um einen Bergkamm und führt uns aus dem Hamta Tal hinein in das Kullu Tal. Bis in das Dorf Vaschisht geht es dann kontinuierlich bergab. Der Ort lädt zu einem Bad in den natürlichen heißen Schwefelquellen ein und bildet einen schönen Abschluss für den Trek! (Übernachtung im Zelt) F/M/-

inkludierte Leistungen:

  • Ausgebildeter Trekkingführer
  • Koch und Helfer
  • Lastpferde oder Träger
  • Deutschsprachige Begleitung
  • Für 5 Nächte Unterkunft in 2-Mann-Zelten
  • Küchen-, Toiletten- und Speisezelt
  • 4 Tage Vollverpflegung (5 x Frühstück, 6 x Lunch Pakete, 5 x Abendbrot und 5 x Snacks)
  • Transport von Manali zum Start des Treks
  • Transport vom Ende des Treks nach Manali

Dieser Tek ist von Mai bis Oktober möglich. Während der Monsunzeit von Mitte Juli bis August ist dieser Trek ungeeignet.

Preis auf Anfrage

Informationen zum Trekken im indischen Himalaya mit Chalo Reisen

  1. Bergführer und Trekkingteam

Auf allen unseren Treks haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) ausgebildete(n) einheimischen Bergführer mit dabei. Unsere Bergführer haben alle mindestens die indische Bergsteigerausbildung absolviert, viele von ihnen haben auch an den Aufbaukursen teilgenommen.

Sie sind mit den Trekkingrouten vertraut und kennen das Gelände ausgezeichnet. Unsere Bergführer sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch (falls die Gruppe aus nur zwei Teilnehmern besteht übernimmt der Bergführer auch die Aufgaben des Koches), Helfer, Pferdemännern mit Pferden oder nepalesischen Trägern, je nach Art des Treks.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Trekkingerlebnis zu bereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

  1. Trekkingrouten

Die Trekkingrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Pfade sind teilweise gut ausgebaut, manchmal jedoch auch so gut wie nicht vorhanden. Auf unseren Trekkingrouten gibt es kaum, bis keine Dörfer zwischendurch, sodass wir genügend Verpflegung für die gesamte Tour mitnehmen werden.

Auf unseren Treks  können Pässe, Schnee oder Gletscher überquert werden. Bei steilen Abhängen haben wir Sicherungsausrüstung mit dabei.

  1. Tagesroutine (Je nach Länge und Intensität des Treks, können die Zeiten abweichen)

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Trek

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

  1. Höhe und Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Trekkingtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Treks vorzubereiten, werden wir entweder vor dem Trek einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während des Treks aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Team absteigt/zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür lässt man ich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten. Für bestimmte Treks werden wir zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

  1. Gepäck

Für seine eigene Kleidung und persönliche Gegenstände ist jeder Trekkingteilnehmer selbst verantwortlich. Je nach Trek, sind wir entweder mit Pferden oder Trägern unterwegs. Falls wir Lastpferde haben, kann eine Tasche pro Teilnehmer auf das Pferd verladen werden. Bei Treks mit Trägern muss das gesamte persönliche Gepäck selbstständig getragen werden. Zelte, Schlafsäcke, Matratzen und Verpflegung werden von unseren Trägern getragen.

Bei Trekkingtouren mit Pferden, sollte ein Tagesrucksack mit Platz für die Lunchbox, eine Wasserflasche und warmer Überziehkleidung mitgenommen werden. Hier zur vollständigen Packliste für unsere Trekkingtouren.

  1. Verpflegung

Während des Treks wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot (je nach Länge des Treks Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert
  1. Unterkunft und Camp

Wir verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind praktisch aber einfach, falls Probleme mit Schlafen auf hartem Untergrund bestehen, bitte eigene Matratze mitnehmen oder bei uns bestellen. Unsere Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C/Extremzone bis -20° C. Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team und ein Toilettenzelt. Bei Treks bis 4 Personen kann das Küchenzelt auch gleichzeitig als Speisezelt fungieren.

Bei Trekkingtouren mit Trägern werden wir unsere kleineren, leichteren Zelte mitnehmen und auf ein Toilettenzelt verzichten.

  1. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein Muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minus-grade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen.