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Reisenummer: 29
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Heilige Bergseen, idyllische Dörfer, Tibetische Kultur-Fahrradtour durch den grünen Bergstaat Himachal

15 Tage auch in 7 Tagen als Reisebaustein möglich Fahrradreisen / MTB

Reiseverlaufskarte zu Heilige Bergseen, idyllische Dörfer, Tibetische Kultur-Fahrradtour durch den grünen Bergstaat Himachal

Teilnehmerzahl: ab 2 Personen

Anforderung: 5 von 10

Zumeist fahren wir auf gut ausgebauten und befestigten Straßen. Manchmal geht es recht steil bergauf und bergab. Dies ist jedoch nicht die Regel. Zwar sind die Anstiege lang, jedoch geht es oft nur sehr gemächlich berghoch. Nur an einem Tag geht es ausschließlich auf unbefestigter Straße und hier ist besonders bei der Abfahrt Vorsicht walten zu lassen.

Eine Fahrradtour durch den indischen Bergstaat Himachal Pradesh. Wir fahren teils auf gut ausgebauten Nebenstraßen, teils auf unbefestigten Sandwegen und lernen so die Region des indischen Himalaya von einem ganz besonderen Blickwinkel kennen. Während wir durch die Bergdörfer fahren, sind wir den Einheimischen ganz nah und bekommen einen guten Einblick in ihren Alltag. Es geht durch Apfelplantagen und Wälder, hinauf auf grüne Weiden mit sagenhaften Aussichtspunkten, auf schneebedeckte Berge und zu wunderschönen Bergseen. Auf dieser Tour zeigt sich der Himalaya von seiner schönsten Seite. Mit Manali als Ausgangspunkt, starten wir von einem der beliebtesten Touristenorte Indiens. Hier gibt es den berühmten Hadimba Tempel zu besichtigen sowie das Dörfchen Vaschisht mit seinen heißen Schwefelquellen. Unterwegs halten wir an dem heiligen Prasher  See, campen im idyllischen Dorf Barot und passieren dem berühmten Paragliding Ort Billing. Wir schließen die Tour in Mcleod Ganj ab. Hier hat der Dalai Lama seine Exilregierung und wir lassen uns von dem bunten Treiben des tibetisch geprägten Örtchens mitziehen.

Diese Tour ist durch das Auf und Ab in den Bergen etwas anspruchsvoll. Manchmal geht es durch kleine Bäche und über Geröll, ein andermal fahren wir kilometerweit (allerdings meist nicht sehr steil) bergauf. Wir werden immer auf kleinen Straßen oder Jeeppisten abseits des Highways unterwegs sein.  Es besteht immer die Möglichkeit, mit unserem Begleitfahrzeug Teilstrecken zu absolvieren.

Diese Tour ist auf Anfrage auch nur als Fahrradtour von Manali nach Dharamshala möglich!

Tag 1 Anreisen ach Delhi

Wir nehmen Sie am Flughafen in Empfang und bringen Sie in Ihr Hotel. Je nach Befinden und Ankunftszeit kann man sich schon einmal in das indische Getümmel stürzen oder sich einfach von der langen Anreise erholen.  (Übernachtung im Hotel)-/-/-

Tag 2 Delhi Sightseeing  über Nacht geht es mit dem Volvo Bus ins vierzehnstündigestündige entfernte Manali

Am Vormittag erkunden wir Alt und Neu Delhi per Fuß, Metro und Rikschah. Dann geht es über Nacht mit dem Bus nach Manali. (Übernachtung im Bus) F/-/-

Tag 3 Manali Ankunft und Sightseeing  mit dem  Fahrrad (ca. 32 km)

Wir besichtigen Manalis Umgebung mit dem Rad. Es geht ins 14 km entfernte Solang Tal .Von hieraus führt ein halbstündiger Spaziergang zu einem Tempel. Wer mag, kann sich auf einen Paragliding Flug begeben. Am Nachmittag erreichen wir das Dorf Vaschisht. Hier gibt es heiße natürliche Schwefelquellen, die zu einem erholsamen Bad einladen. Danach geht es nach Manali auf dem Markt. Wir schließen unsere Tour mit dem Besuch des berühmten Hadimba Tempels ab. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 4 Manali-Naggar- Jana (37 km)

Wir folgen der Straße von Manali auf der rechten Seite des Flusses Beas. Wir durchqueren viele kleine Dörfer, Reisfelder und Apfelplantagen, bis wir Naggar erreichen. Im 16. Jahrhundert war das Dorf die Hauptstadt Kullus. Die Burg, nun ein sogenanntes “ Heritage Hotel”, ist der einzige Beweis der glorreichen Vergangenheit Naggars. Hier in Naggar befindet sich auch das ehemalige Haus des berühmten russischen Künstlers Nicholas Röhrrich. Nun ist es ein schönes Museum.

Während der Weg nach Naggar fast nur abwärts geht, führen die 13 km nach Jana, unserem nächsten Ziel, steil bergauf. Jana ist eines der ältesten Dörfer im Kullutal und besitzt eine reiche Tradition. Hier, an einem kleinen Wasserfall, haben wir die Möglichkeit, noch echtes traditionelles Essen der Region zu probieren, während wir den Ausblick hinunter in das Kullu Tal genießen. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

 Tag 5 Jana -Kais- Kullu- Kandi Top-  Kandi Base (62 km)

Zunächst geht es für 2 km bergan auf unbefestigter Straße. Von hier geht es über Serpentinen hinab nach Kais mit seinem Kloster. Weiter geht es auf einer Dorfstraße vorbei an Kullu, der Distrikthauptstadt, bis nach Buntar und dann für 5 km auf der Hauptstraße nach Bajaura. Hier biegen wir auf eine kleine befestigte Straße ein und machen uns auf den kontinuierlichen Anstieg bis zum 2500 Meter hohen Kandi Top. Wir genießen die tolle Aussicht, bevor wir uns auf eine 6 km lange Abfahrt machen. Hier werden wir unsere Zelte aufschlagen und die Nacht verbringen. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 6  Kandi Base-Prashar See-Kandi Base (34 km)

Es geht stetig hinauf zum heiligen Prashar See auf 2730 m. Der Weg ist lang und anstrengend, ist er doch überwiegend unbefestigt. Am See befindet sich ein dreistöckiger pagodenförmiger Tempel aus dem 13. Jahrhundert. Es heißt, ein Baby hätte ihn aus einem einzigen Baum geschaffen. Er  wurde dem Heiligen Prashar gewidmet, der hier am See meditierte.

Auf dem See befindet sich eine schwimmende Insel. Niemand weiß, wie tief dieser See ist. Nach einem Picknick am See geht es wieder hinab zum Camp. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 7 Kandi Base- Barot (70 km)

Auf kleinen Straßen geht es durch winzige Dörfer hinab und dann für 7 km steil bergauf. Für die nächsten 40 km fahren wir auf einer wunderschönen Straße immer auf dem Kamm der Berge mit grandiosen Aussichten zur rechten und linken Seite. Dann geht es hinab und weiter am Fluß Uhl entlang bis nach Barot. Barot ist ein beliebter Touristen- und Picknick-Punkt. Hier gibt es auch eine Forellenaufzuchtsstation. 30 km des Flusses können zum Angeln genutzt werden. (Übernachtung im Camp) F/M/A

Tag 8 Barot – Bir (50 km)

Heute erwatet uns sowohl fahrtechnisch, als auch landschaftlich eine wundervolle Strecke.

Die ersten 16 km geht es stetig bis zum Ende der Straße bergan. Dann verlassen wir die Straße und fahren weiter auf einem kleinen Pfad. Wir überqueren auf einer Brücke den Fluss, müssen unser Fahrrad dann für einige 100 Meter hinauf tragen um dann auf einer unbefestigten Jeepiste durch das abgelegene Dorf Rajgunda und weiter durch tiefen Wald zu fahren bis wir Billing auf 2400 Meter Höhe erreichen. Billing ist ein beliebter Ort zum Paragliding. Regelmäßig werden hier internationale Wettkämpfe ausgetragen und Rekorde aufgestellt.

Wir können entweder mit dem Fallschirm hinab in unser Ziel Bir fliegen oder rollen die 18 km auf der Straße hinunter. Bir ist ein friedliches Örtchen und tibetische Flüchtlingssiedlung.(Übernachtung im Hotel) F/M/A

 Tag 9 Bir-Jia (60 km)

Auf kleinen Nebenstraßen fahren wir durch das Kangra Tal. Wir passieren kleine Dörfer bis wir unser Hotel in Jia erreichen. (Übernachtung im Hotel) F/M/A

 Tag 10 Jia- Mcleod Ganj (48 km)

Unsere letzte Etappe mit dem Fahrrad. Die letzten Kilometer geht es hoch nach Mcleod Ganj, ein kleines Örtchen, das sich an die Dhauladhar Gebirgskette schmiegt. Hier lebt der Dalai Lama und mit ihm viele andere tibetische Flüchtlinge. (Übernachtung im Hotel) F/M/-

 Tag 12 Freizeit in Mcleod Ganj

Der Tag steht heute zur freien Verfügung um sich den Dalai Lama Tempel und das buddhistische Museum anzuschauen. Außerdem kann man sich in das nahe gelegene Bagshu begeben und zu einem Wasserfall laufen. Am Abend nehmen wir den Nachtbus nach Delhi. (Übernachtung im Volvo Bus) F/-/-

Tag 13 Ankunft in Delhi und Flug nach Deutschland

Früh am Morgen erreichen wir Delhi und checken in unser Hotel ein. Bis zum Rückflug, bleibt uns Zeit für ein wenig mehr Sightseeing in Delhi oder einen optionalen Ausflug nach Agra zum Taj Mahal. F/-/-

(Gern ist eine Verlängerung der Tour mit Ausflügen nach Rajasthan oder Südindien möglich)

inkludierte Leistungen:

  • Transfer von und zu allen Flughäfen innerhalb Indiens
  • Sightseeing Touren in Delhi, Manali und Dharamshala
  •  Volvo Bus von Delhi nach Manali/Dharamshala nach Delhi
  • Vor und nach der Fahrradtour (Delhi, Manali, Mcleod Ganj) landestypisches mittelklasse Hotel mit Frühstück (für  Einzelzimmer extra 200 Euro)
  • Alle Unterkünfte während der Fahrradtour ( immer im komfortablen Zwei-Mann Zelt, in Bir und Jia im Gasthaus)
  • Während der Fahrradtour Vollverpflegung
  • Begleitfahrzeug
  • deutschsprachige Reisebegleitung
  • lokaler Führer, Fahrer, Koch, Helfer während der Fahrradtour
  • Küchenzelt und Aufenthaltszelt
  • gefiltertes Wasser während der Fahrradtour
  • Mountainbike

nicht inkludiert:

  • internationaler Flug
  • Visum (ca. 45 Euro)
  • nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder

Beste Zeit für die Tour ist von April bis November!

1450 Euro pro Person bei 2 Teilnehmern

Mit höherer Teilnehmerzahl nimmt der Preis pro Person ab!

Gern bieten wir Ihnen diese Tour auch nur ab Manali und bis Dharamshala an. Für mehr Informationen und Preisen kontaktieren Sie uns!

Informationen zu unseren Fahrradtouren in der Himalaya Region

  1. Guide und Team

Auf allen unseren Fahrradtouren haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) Mountainbike Guides/Fahrradmechaniker mit dabei, die sich um unsere Gäste und deren Fahrräder kümmern.

Unsere Guides sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch, Helfern, Fahrern.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Himalaya-Erlebnis zubereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

2. Fahrradrouten

Die Fahrradrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Straßen reichen von gut ausgebauten Asphaltstraßen bis hin zu steinigen Jeeppisten. Die Anstiege sind moderat, aber lang, bei den langen Abfahrten bis zu 50 km sollte man Vorsicht walten lassen. Die Straßen sind Verbindungsstraßen und werden auch von Touristen in Autos, Motorradfahrern und LKWs genutzt. Der Verkehr ist mäßig, dennoch sollte man aufpassen. In Indien gilt Linksfahrgebot, sowie das ungeschriebene Gesetz „ Der Größere gewinnt“. Also lieber allen anderen Straßenteilnehmern den Vorrang lassen.

3. Fahrräder

Wir stellen Ihnen unsere eigenen Trek oder Scott-Bikes zur Verfügung. Bei diesen Fahrrädern handelt es sich um Leihfahrräder. Wir haben Fahrräder in den Größen „Klein“ und „Medium“ und auch einige Fahrräder mit einem großen Rahmen. Alle Fahrräder verfügen über hydraulische Bremsen und neunfachem Schaltwerk. Ansonsten können Sie natürlich auch gern ihr eigenes Fahrrad nutzen. Es besteht Helmpflicht.

4. Tagesroutine

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Tour

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

5. Höhe und Höhenkrankheit

Ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Fahrradtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Touren vorzubereiten, werden wir entweder vor der Tour einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während der Tour aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig, sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Teammitglied zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür sich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten lassen.Wir werden zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

6. Gepäck

Für die Mitnahme der persönlichen Kleidung und Gegenstände ist jeder Tourenteilnehmer selbst verantwortlich. Wir sind mit Begleitfahrzeugen unterwegs und das Gepäck wird damit transportiert werden.  Ein kleiner Tagesrucksack für die Kamera und etwas zum Überziehen kann Sinn machen. Das Begleitfahrzeug wird immer in unserer Nähe sein. Hier geht es zur Packliste für unsere Fahrradtouren im Himalaya.

7. Verpflegung

Während der Tour wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal Warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot ( Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert

8. Unterkunft und Camp

Wir Verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind richtige Bett-Matratzen und ca 20 cm dick. Unser Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C (Extremzone -20°C). Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team, ein Toilettenzelt, sowie ein Duschzelt.

9. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minusgerade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen. Teilweise kann es auch sehr windig werden.