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Reisenummer: 58
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Trekkingtour in Ladakh: Von Rumtse zum Tsomoriri See

11 Tage Trekking

Reiseverlaufskarte zu Trekkingtour in Ladakh: Von Rumtse zum Tsomoriri See

Teilnehmerzahl: ab 2 Personen

Anforderung: 7 von 10

Dieser Trek ist aufgrund der Höhe zwischen 4000 m und 5500 m anspruchsvoll. Die Tagesetappen sind relativ lang und gutes Ausdauervermögen ist von Nöten.

Dieser achttägige Trek startet 70 km von Leh von dem Dorf Rumtse und führt uns über 7 Pässe vorbei an den Salzsee Tsokar und Nomaden Camps nach Karzok, einem Dorf am wunderschönen Tsomoriri See. Der Trek befindet sich ausschließlich auf über 4000 Meter und führt uns unter anderem über den hohen Kyamayuru Pass (5400 m). Eine gute Akklimatisierung vor dem Trek ist von Nöten.

Tag 1 Ankunft in Delhi und Flug nach Leh, Einchecken ins Gasthaus

Wir holen Sie vom Flughafen in Leh ab und bringen Sie in ihre Unterkunft. Der Tag in Leh dient Ihnen zur Akklimatisation. Bei einem gemeinsamen Abendessen werden wir Sie zu unserem bevorstehenden Trek briefen. (Übernachtung im Gasthaus) -/-/A

Tag 2 Leh Aklimatisierungstag

Ein ruhiger Tag um sich an die Höhe zu gewöhnen. Wir nutzen den Tag für ein wenig Sightseeing in Leh. mit Besuch der Shanti Stupa und dem Leh Palast. (Übernachtung im Gasthaus) F/-/-

Tag 3 Leh nach Rumtse 4200 m (3 Stunden Auto) nach Kyamar 4050 m (4 Stunden Trek)

Am Morgen fahren wir von Leh nach Rumtse. Von hier begeben wir uns auf unsere erste Tagesetappe nach Kyamar. (Übernachtung im Zelt) -/M/A

Tag 4 Kyamar nach Tisaling 4200 m (6-7 Stunden)

Heute erklimmen wir 2 Pässe. Nach einem guten Frühstück machen wir uns auf den Aufstieg zum 4800 Meter hohen Kamur La, der uns eine atemberaubende Sicht auf die Changthang Bergkette liefert. Es geht vom Pass hinab. Wenn wir Glück haben, begegnen uns Nomaden mit ihren Yaks- und Ziegenherden. Dann geht es wieder bergauf zum 4850 Meter hohen Mandalchan La Pass. Wir gehen hinab zu unserem Camp. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 5 Tisaling nach Ponganabu 4550 m (6 Stunden)

Es geht  hinauf zu unserem drittem Pass, den 4900 Meter hohen Shibuk. Wir genießen die Aussicht auf die umliegenden Berge und auf den Salzsee Tsokar. Von hier geht es für 4 Stunden hinab zu unserem Camp nahe des Sees. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

 Tag 6 Ponganagu nach Nuruchen 4500 m (6 Stunden)

Wir wandern zunächst entlang des Sazsees und  haben die Möglichkeit seltene Vögel zu beobachten. Wir verlassen den See und machen uns auf einem fllachen Weg zu unserem nächsten Camp. Hier befindet sich ein kleines verlassenes Kloster in der Nähe. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 7 Nuruchen nach Gyama Barma 5100 m (7 Stunden)

Es geht zum Horlam Kongka Pass auf 4900 m und dann hinab nach Rajungkaru, einer Siedlung von Nomaden. Dann geht es hinauf zum zweiten Pass am heutigen Tag, den 5410 m hohen Kyamayuru. Unser heutiges Camp liegt auf über 5000 Meter und es kann nachts sehr kalt  werden. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 8 Gyama Barma- Base Camp 5200 m (7 Stunden)

Wir besteigen einen weiteren Pass, den Kartse La (5300 m), dann geht es etwas hinab. Wir überqueren einen Fluss und steigen dann hinauf zum Base Camp des Yalung Nyauling La. Wir haben eine überwältigende Sicht auf hohe schneebedeckte Berge. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 9 Base Camp nach Karzok (5 Stunden)

Heute geht es über unseren höchsten und letzten Pass, den 5450 Meter hohen Yalung Nyauling Pass. Während unseres langen Abstiegs zum Dorf Karzok genießen wir die Sicht auf den 24 km langen und 6 km breiten Tsomoriri See. Nach erreichen des Camps können wir das kleine Dorf Karzok erkunden (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 10 Fahrt von Karzok nach Leh (7 Stunden)

Nach unserem Frühstück machen wir uns auf den Weg zurück nach Leh. Wir checken in unser Hotel ein. (Übernachtung im Gasthaus) F/-/-

Tag 11 Flug Leh-Delhi, Abreise zurück nach Deutschland (F/-/-)

Wir verabschieden uns voneinander und bringen Sie zum Flughafen.

inkludierte Leistungen:

  • Ausgebildeter Trekkingführer
  • Koch und Helfer
  • Lastpferde
  • Deutschsprachige Begleitung
  • 7 Nächte Unterkunft in 2-Mann-Zelten (1-Mann-Zelt Aufpreis)
  • Küchenzelt
  • Speise- und Aufenthaltszelt
  • Toilettenzelt
  • 7 Tage Vollverpflegung (Frühstück, Lunch Pakete, Abendbrot und Snacks)
  • während des Treks gefiltertes Wasser
  • Transport von Leh zum Start des Treks
  • Transport vom Ende des Treks nach Leh
  • Flughafen Transfer
  • 3 Übernachtungen mit Frühstück in Leh

nicht inkludierte Leistungen:

  • Internationaler Flug
  • nationaler Flug (gegen Aufpreis möglich)
  • Visum (ca. 45 Euro)
  • nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke

Dieser Trek ist von Juni bis September möglich!

Preis auf Anfrage

Informationen zum Trekken im indischen Himalaya mit Chalo Reisen

  1. Bergführer und Trekkingteam

Auf allen unseren Treks haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) ausgebildete(n) einheimischen Bergführer mit dabei. Unsere Bergführer haben alle mindestens die indische Bergsteigerausbildung absolviert, viele von ihnen haben auch an den Aufbaukursen teilgenommen.

Sie sind mit den Trekkingrouten vertraut und kennen das Gelände ausgezeichnet. Unsere Bergführer sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch (falls die Gruppe aus nur zwei Teilnehmern besteht übernimmt der Bergführer auch die Aufgaben des Koches), Helfer, Pferdemännern mit Pferden oder nepalesischen Trägern, je nach Art des Treks.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Trekkingerlebnis zu bereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

  1. Trekkingrouten

Die Trekkingrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Pfade sind teilweise gut ausgebaut, manchmal jedoch auch so gut wie nicht vorhanden. Auf unseren Trekkingrouten gibt es kaum, bis keine Dörfer zwischendurch, sodass wir genügend Verpflegung für die gesamte Tour mitnehmen werden.

Auf unseren Treks  können Pässe, Schnee oder Gletscher überquert werden. Bei steilen Abhängen haben wir Sicherungsausrüstung mit dabei.

  1. Tagesroutine (Je nach Länge und Intensität des Treks, können die Zeiten abweichen)

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Trek

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

  1. Höhe und Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Trekkingtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Treks vorzubereiten, werden wir entweder vor dem Trek einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während des Treks aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Team absteigt/zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür lässt man ich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten. Für bestimmte Treks werden wir zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

  1. Gepäck

Für seine eigene Kleidung und persönliche Gegenstände ist jeder Trekkingteilnehmer selbst verantwortlich. Je nach Trek, sind wir entweder mit Pferden oder Trägern unterwegs. Falls wir Lastpferde haben, kann eine Tasche pro Teilnehmer auf das Pferd verladen werden. Bei Treks mit Trägern muss das gesamte persönliche Gepäck selbstständig getragen werden. Zelte, Schlafsäcke, Matratzen und Verpflegung werden von unseren Trägern getragen.

Bei Trekkingtouren mit Pferden, sollte ein Tagesrucksack mit Platz für die Lunchbox, eine Wasserflasche und warmer Überziehkleidung mitgenommen werden. Hier zur vollständigen Packliste für unsere Trekkingtouren.

  1. Verpflegung

Während des Treks wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot (je nach Länge des Treks Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert
  1. Unterkunft und Camp

Wir verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind praktisch aber einfach, falls Probleme mit Schlafen auf hartem Untergrund bestehen, bitte eigene Matratze mitnehmen oder bei uns bestellen. Unsere Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C/Extremzone bis -20° C. Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team und ein Toilettenzelt. Bei Treks bis 4 Personen kann das Küchenzelt auch gleichzeitig als Speisezelt fungieren.

Bei Trekkingtouren mit Trägern werden wir unsere kleineren, leichteren Zelte mitnehmen und auf ein Toilettenzelt verzichten.

  1. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein Muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minus-grade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen.