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Reisenummer: 14
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Trek zum heiligen Brighu See

3 Tage Trekking

Reiseverlaufskarte zu Trek zum heiligen Brighu See

Teilnehmerzahl: ab einer Person

Anforderung: 6 von 10

Dieser Trek ist zwar recht kurz, aber vor allem deshalb haben wir nur wenig Zeit, um uns entsprechend zu akklimatisieren. Unser Trek startet schon recht weit oben auf 3300 Meter, sodass die ersten beiden Tage aufgrund des geringen Sauerstoffanteils der Luft recht anstrengend werden können. Dennoch sind die eigentlichen Wanderstunden nicht sehr lang, sodass man unterwegs genügend Pausen machen kann. Am letzten Tag wird der Abstieg recht steil und das Laufen kann ganz schön in die Beinmuskulatur gehen.

Der See Brighu  ist ein sehr berühmtes heiliges Gewässer 2000 m oberhalb der Dorfes Vashisht, auf der rechten Seite des Rothang Passes.

Die Legende besagt, das Brighu Rishi hier meditierte und viele lokale Gottheiten in dem heiligem Wasser des Sees ein Bad nahmen. Der Berühmteste unter ihnen war Guru Vashisht, der alle zwei bis drei Jahre zum See pilgerte. Und noch heute machen sich viele Einheimische einmal im Jahr im August auf den steilen Weg von Vashisht, um den heiligen Ort zu ehren!

Tag 1 Manali nach Gulaba mit dem Auto (1 Stunde), danach Trek nach Raualikholi (3770 m) 3-4 Stunden 

Ein Wald aus Eichen und Tannen umgibt Gulaba, den Ort, von dem unser Trek startet. Später geht es weiter über grüne Weiden und durch Rhododendron. Vielleicht haben wir Glück und erspähen die riesigen Geier! (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 2 Raualikholi zum Brighu See (4268 m) nach Panduropa (3450 m) 5-6 Stunden

Vom Camp zum See geht es steil bis auf 4268 m hinauf, für etwa 3 Stunden. Aufgrund der Höhe kommen wir nur langsam vorwärts, freuen uns aber umso mehr, wenn wir den heiligen See erreichen. Geht man von hier ein wenig weiter, so hat man einen grandiosen Blick auf die Pir-Panjal Bergkette. Wenn das Wetter klar ist, kann man sogar den Indarasan und den Deo Tibba sehen. Beide Berge liegen über 6000 Meter. Dann geht es nahe der Baumgrenze hinab und wir können ein Lagerfeuer machen. Von hier hat man einen tollen Aussicht über das Kullu tal und auf die gegenüberliegende Dhauladar Bergkette. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 3 Panduropa nach Vashisht (2300 m) 5 Stunden Abstieg, dann Transport nach Manali

Heute geht es relativ steil bergab durch dichten Wald, vorbei an Wasserfällen und grünen Weidelandschaften . Wir haben eine schöne Aussicht auf Manali und erreichen schließlich das kleine Dorf Vaschisht. Hier laden heiße Schwefelquellen zu einem wohltuenden Bad ein. F/M/-

inkludierte Leistungen:

  • Ausgebildeter Trekkingführer
  • Koch und Helfer
  • Lastpferde oder Träger
  • Für 2 Nächte Unterkunft in 2-Mann-Zelten
  • Küchenzelt
  • Speise- und Aufenthaltszelt
  • Toilettenzelt bei Bedarf
  • 3 Tage Vollverpflegung (2 x Frühstück, 3 x Lunch Pakete, 2 x Abendbrot und Snacks)
  • Transport von Manali zum Start des Treks
  • Transport vom Ende des Treks nach Manali in 2 Tagen

Dieser Trek ist von Mai bis Oktober möglich

Preis auf Anfrage

Informationen zum Trekken im indischen Himalaya mit Chalo Reisen

  1. Bergführer und Trekkingteam

Auf allen unseren Treks haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) ausgebildete(n) einheimischen Bergführer mit dabei. Unsere Bergführer haben alle mindestens die indische Bergsteigerausbildung absolviert, viele von ihnen haben auch an den Aufbaukursen teilgenommen.

Sie sind mit den Trekkingrouten vertraut und kennen das Gelände ausgezeichnet. Unsere Bergführer sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch (falls die Gruppe aus nur zwei Teilnehmern besteht übernimmt der Bergführer auch die Aufgaben des Koches), Helfer, Pferdemännern mit Pferden oder nepalesischen Trägern, je nach Art des Treks.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Trekkingerlebnis zu bereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

  1. Trekkingrouten

Die Trekkingrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Pfade sind teilweise gut ausgebaut, manchmal jedoch auch so gut wie nicht vorhanden. Auf unseren Trekkingrouten gibt es kaum, bis keine Dörfer zwischendurch, sodass wir genügend Verpflegung für die gesamte Tour mitnehmen werden.

Auf unseren Treks  können Pässe, Schnee oder Gletscher überquert werden. Bei steilen Abhängen haben wir Sicherungsausrüstung mit dabei.

  1. Tagesroutine (Je nach Länge und Intensität des Treks, können die Zeiten abweichen)

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Trek

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

  1. Höhe und Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Trekkingtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Treks vorzubereiten, werden wir entweder vor dem Trek einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während des Treks aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Team absteigt/zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür lässt man ich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten. Für bestimmte Treks werden wir zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

  1. Gepäck

Für seine eigene Kleidung und persönliche Gegenstände ist jeder Trekkingteilnehmer selbst verantwortlich. Je nach Trek, sind wir entweder mit Pferden oder Trägern unterwegs. Falls wir Lastpferde haben, kann eine Tasche pro Teilnehmer auf das Pferd verladen werden. Bei Treks mit Trägern muss das gesamte persönliche Gepäck selbstständig getragen werden. Zelte, Schlafsäcke, Matratzen und Verpflegung werden von unseren Trägern getragen.

Bei Trekkingtouren mit Pferden, sollte ein Tagesrucksack mit Platz für die Lunchbox, eine Wasserflasche und warmer Überziehkleidung mitgenommen werden. Hier zur vollständigen Packliste für unsere Trekkingtouren.

  1. Verpflegung

Während des Treks wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot (je nach Länge des Treks Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert
  1. Unterkunft und Camp

Wir verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind praktisch aber einfach, falls Probleme mit Schlafen auf hartem Untergrund bestehen, bitte eigene Matratze mitnehmen oder bei uns bestellen. Unsere Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C/Extremzone bis -20° C. Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team und ein Toilettenzelt. Bei Treks bis 4 Personen kann das Küchenzelt auch gleichzeitig als Speisezelt fungieren.

Bei Trekkingtouren mit Trägern werden wir unsere kleineren, leichteren Zelte mitnehmen und auf ein Toilettenzelt verzichten.

  1. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein Muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minus-grade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen.