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Reisenummer: 42
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Trek von Darcha nach Lamayuru durch die Zanskar Region

20 Tage Trekking

Reiseverlaufskarte zu Trek von Darcha nach Lamayuru durch die Zanskar Region

Teilnehmerzahl: ab einer Person

Anforderung: 7 von 10

Diese Trekking-Tour ist prinzipiell nicht besonders schwer. Meistens sind keine großen An- oder Abstiege zu bewältigen. Allerdings braucht man bei 19 Tagen Trekking große Ausdauer. Besonders bei der Bewältigung der 6 Bergpässe. Wir werden uns während der Zeit immer besser akklimatisieren, sodass die Höhe keine großen Probleme bereiten wird. Lediglich beim ersten Pass werden wir die Höhe aufgrund des niedrigen Sauerstoffgehalts der Luft deutlich spüren.

Nördlich des hohen Himalayas, inmitten von verworrenen Knoten schroffer Berge, liegt ein zerfurchtes und faszinierendes Land: Das einst unabhängige Königreich Zanskar.

Eingebettet zwischen dem Industal und den Hauptkämmen des indischen Himalayas, hat das verlassene und unzugängliche Gebiet, welches gut beschützt durch schneebedeckte Pässe ist, eine antike Form des tibetischen Buddhismus am Leben erhalten, wie man an der hohen Anzahl gut gedeihender Klöster sehen kann. Die meisten von ihnen besitzen starke Mauern und befinden sich an tiefen Abhängen und auf steilen felsigen Bergkämmen in isolierten Tälern.

Auf unserem Weg werden Sie die Möglichkeit haben, antike Klöster  zu besuchen sowie die freundlichen Bewohner Zanskars zu treffen.
Altertümliche Dörfer, hohe grasige Weiden,  kristallklare Quellen, schneebedeckte Berge und die Schönheit der verlassenen Landschaft machen diesen Trek so faszinierend.

Auch körperlich hat dieser lange mittelschwere Trek einiges zu bieten: Täglich werden 14 bis 20 km auf anspruchsvollen Pfaden zurückgelegt- über  fast 3 Wochen hinweg! Während des Treks überwinden wir  6 Pässe, der Höchste ist über 5230 m hoch. Diese Trekkingtour ist das Richtige für ausdauernde Trekker, die die Herausforderung lieben.

Dieser Tour ist auch als Komplett-Reise ab Delhi möglich. Dafür klicken Sie bitte hier.

 

Tag 1 Manali nach Darcha 8 Stunden  (3400 m) nach Palmo 5 Stunden (3600m) mit dem Auto

Mit dem Fahrzeug geht es über den Rothang Pass und weiter durch das Lahaul Tal bis nach Darcha und Palmo. Es lohnt ein Halt auf dem Rothangpass, um die Aussicht auf die umliegende Bergwelt zu genießen. Wir erreichen Palmo spät am Nachmittag und nutzen die Höhe um uns zu akklimatisieren. (Übernachtung im Zelt) -/M/A

Tag 2 Palmo nach Zanskar Sumdo (3900 m) 6 Stunden

Heute starten wir mit dem eigentlichen Trek. Wir verlassen am Morgen nach dem Frühstück unser Camp. Der heutige Route ist noch nicht sehr steil und damit etwas einfacher. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 3 Palmo nach Chumikanakpo (4060 m) 5-6 Stunden

Am Anfang geht es mit einem etwas steileren Anstieg los, später wird es wieder etwas flacher. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 4 Chumikanakpo zum Shingo La (5100 m) nach Lakong (4100 m) 7-8 Stunden

Heute starten wir früh, da wir unseren ersten Pass auf diesen Trek zu bewältigen haben, den Shingo La. Der Anstieg ist nicht besonders technisch, aber trotzdem wird es etwas schwierig, da es steil  auf dem Gletscher hinab geht. Auch mit der Besteigung des Passes werden wir, aufgrund der Höhe von 5100 Metern, ordentlich zu tun haben. Der heutige Tag wird lang und ermüdend werden. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 5 Lakong nach Kurgiak (4060 m) 6-7 Stunden

Mit dem heutigen Tag lassen sich schon erste Veränderungen in der Landschaft und in der Formation der Berge erkennen: es wird schroffer und karger. Heute sind etwa 14 km zu bewältigen. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 6 Kurgiak nach Purne (3745 m) 5-6 Stunden

Heute haben wir eine leichte, beschauliche Wanderung vor uns. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 7 Purne zur Phuktal Gompa (3990 m) zurück nach Purne

Wir bleiben heute im gleichen Camp und  machen einen Ausflug zu dem berühmten Phutkal Kloster. Um dorthin zu gelangen, folgen wir der Tsarap Schlucht. Es ist eines der beeindruckensten Kloster in Ladakh und befindet sich in einer Höhle von 3990 Meter. Nach der Besichtigung kehren wir zurück zum Camp. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 8 Purne  nach Ichar (3650 m) (5-6 Stunden )

Heute wandern wir zu dem Dorf Ichar. Dabei überqueren wir mehrere kleine Schluchten mit Geröll und durchkreuzen die Dörfer Hanumi und Surle. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 9 Ichar nach Mone(3,650 m) 5 Stunden

Ein etwas einfacher Tag, es geht nur leicht bergauf und bergab.

Tag 10 Mone nach Padum (5-6 Stunden) (3560 m)

Heute erreichen wir Padum, die alte Hauptstadt Zanskars. Wenn wir Zeit haben, können wir die Pipi Tong und Stagnima Gompa besuchen. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 11 Padum nach Karsha (3600m) 5 Stunden

Wir überqueren den Doda Fluss und gelangen nach Karsha. Eine aus dem 15. Jahrhundert stammende Gompa dominiert die Kulisse. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 12 Karsha nach Pishu (3650) 5 Stunden

Es geht weiter entlang des Zanskar Flusses nach Pishu. Die heutige Strecke ist relativ einfach. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 13 Pishu nach Hanumil (3960 m) 4-5 Stunden

Zunächst geht es nach Pidmu, dann weiter auf der linken Seite des Zanskar Flusses. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 14 Hanumil nach Purfi La (3900) nach Snertse (3750 m) 6 Stunden

Wir haben einen steilen Weg hoch hinauf auf den Pass vor uns. Auch der Abstieg zum Omachu Flusses ist steil und schwierig. Es geht dann wieder etwas bergauf zu einem wunderschönen Camp. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 15 Snertsenach  Hanuma La (4750 m) nach Lingshet (3800 m) 6- 7 Stunden

Nach einem frühen Frühstück starten wir zügig um den Hanuma La zu erklimmen. Anfangs wird es schwer, es ist ein langer stetiger Anstieg mit Schluchten, später wird es einfacher. Nach etwa 4 Stunden erreichen wir den höchsten Punkt. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 16 Lingshet zum Murgum La (4100 m)zum Fuße des  Shing La (4,100 MTR) 7 Stunden

Wieder ein früher Start. Nach etwa einer Stunde erreichen wir den Murgum La (4100 m). Wir steigen weiter auf, um die Aussicht auf das Nierag Tal zu bestaunen, das auf der anderen Seite des Zanskar Flusses liegt. Von hier geht es sanft bergab zu den Dörfern  Gomgma und Skiumpata. Danach klettern wir wieder bergan, um das Basecamp des Shin La zu erreichen. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 17 Vom Fuße des Shing La zum (5230 m) Shinge La zum Bumiktse La (4200 m)nach Photoksar (4100 m) 7 Stunden

Für etwa 2 Stunden steigen wir hinauf zum Shing La. Shing la bedeutet „Pass des Löwen“ und ist auch unser höchster Pass auf unserem Trek. Zuerst geht es durch die Moräne, dann über den langen Gletscher. Der Anstieg ist nicht steil, der Abstieg etwas schwieriger. Danach geht es wieder etwas bergan, um den Bumiktse La zu überqueren. Es geht zu unserem schönen Camp nahe des Dorfes Photokar mit kleinen Häusern, grünen Feldern und einer Gompa. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 18 Photoksar  nach Sirsir Lanach (4800 m) Hanupatta (3770 m) 7 Stunden

Heute wandern wir zu unserem nächsten Ziel Hanupatta. Dafür müssen wir den Sirsir La überqueren, wobei der Anstieg steil und der Abstieg relativ leicht ist. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 19 Hanupatta nach Wanla (3645 m) 6 Stunden

Wr erreichen das kleine Städtchen Wanla mit seiner braunen, am steilen Felsen geschmiegte Gompa. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 20 Wanla nach Lamayuru (3510 m)nach Leh (Trek/Jeep) 7-8 Stunden

Wir benötigen etwa 4 Stunden bis nach Lamayuru. Das Kloster hier ist eines der beeindruckensten in Zanskar und im besten Zustand erhalten. Nachdem wir das Kloster besucht haben, geht es auf die vierstündige Fahrt nach Leh. Auf der Fahrt können wir das Kloster in Alchi besuchen.  F/M/-

inkludierte Leistungen:

  • Ausgebildeter Trekkingführer
  • Koch und Helfer
  • Lastpferde oder Träger
  • 19 Nächte Unterkunft in 2-Mann-Zelten (1-Mann-Zelt Aufpreis)
  • Küchenzelt
  • Speise- und Aufenthaltszelt
  • Toilettenzelt
  •  20 Tage Vollverpflegung (Frühstück, Lunch Pakete, Abendbrot und Snacks)
  • Transport von Manali zum Start des Treks
  • Transport vom Ende des Treks nach Leh

nicht inkludierte Leistungen:

  • Flüge
  • Visum (ca. 45 Euro)
  • Anreise Manali (kann von und organisiert werden)
  • Abreise Leh (kann von uns organisiert werden)

Diese Tour ist von Juli bis September möglich

1 Person ab  2799 Euro pro Person

2 Personen ab 1849 Euro pro Person

3-4 Personen  1699 Euro pro Person

5-6 Personen 1599 Euro pro Person

 

Informationen zum Trekken im indischen Himalaya mit Chalo Reisen

1. Bergführer und Trekkingteam

Auf allen unseren Treks haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) ausgebildete(n) einheimischen Bergführer mit dabei. Unsere Bergführer haben alle mindestens die indische Bergsteigerausbildung absolviert, viele von ihnen haben auch an den Aufbaukursen teilgenommen.

Sie sind mit den Trekkingrouten vertraut und kennen das Gelände ausgezeichnet. Unsere Bergführer sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch (falls die Gruppe aus nur zwei Teilnehmern besteht übernimmt der Bergführer auch die Aufgaben des Koches), Helfer, Pferdemännern mit Pferden oder nepalesischen Trägern, je nach Art des Treks.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Trekkingerlebnis zu bereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

  1. Trekkingrouten

Die Trekkingrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Pfade sind teilweise gut ausgebaut, manchmal jedoch auch so gut wie nicht vorhanden. Auf unseren Trekkingrouten gibt es kaum, bis keine Dörfer zwischendurch, sodass wir genügend Verpflegung für die gesamte Tour mitnehmen werden.

Auf unseren Treks  können Pässe, Schnee oder Gletscher überquert werden. Bei steilen Abhängen haben wir Sicherungsausrüstung mit dabei.

  1. Tagesroutine (Je nach Länge und Intensität des Treks, können die Zeiten abweichen)

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Trek

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

  1. Höhe und Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Trekkingtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Treks vorzubereiten, werden wir entweder vor dem Trek einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während des Treks aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Team absteigt/zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür lässt man ich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten. Für bestimmte Treks werden wir zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

  1. Gepäck

Für seine eigene Kleidung und persönliche Gegenstände ist jeder Trekkingteilnehmer selbst verantwortlich. Je nach Trek, sind wir entweder mit Pferden oder Trägern unterwegs. Falls wir Lastpferde haben, kann eine Tasche pro Teilnehmer auf das Pferd verladen werden. Bei Treks mit Trägern muss das gesamte persönliche Gepäck selbstständig getragen werden. Zelte, Schlafsäcke, Matratzen und Verpflegung werden von unseren Trägern getragen.

Bei Trekkingtouren mit Pferden, sollte ein Tagesrucksack mit Platz für die Lunchbox, eine Wasserflasche und warmer Überziehkleidung mitgenommen werden. Hier zur vollständigen Packliste für unsere Trekkingtouren.

  1. Verpflegung

Während des Treks wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot (je nach Länge des Treks Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert
  1. Unterkunft und Camp

Wir verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind praktisch aber einfach, falls Probleme mit Schlafen auf hartem Untergrund bestehen, bitte eigene Matratze mitnehmen oder bei uns bestellen. Unsere Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C/Extremzone bis -20° C. Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team und ein Toilettenzelt. Bei Treks bis 4 Personen kann das Küchenzelt auch gleichzeitig als Speisezelt fungieren.

Bei Trekkingtouren mit Trägern werden wir unsere kleineren, leichteren Zelte mitnehmen und auf ein Toilettenzelt verzichten.

  1. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein Muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minus-grade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen.