Chalo! Reisen auf Instagram Chalo! Reisen auf Skype Chalo! Reisen auf FacebookYouTube-Channel von Chalo! Reisen

Reisenummer: 39
Reise drucken

Trek über den Kang La Pass 5450 Meter

9 Tage Trekking

Reiseverlaufskarte zu Trek über den Kang La Pass 5450 Meter

Teilnehmerzahl: ab einer Person

Anforderung: 8 von 10

Der größte Teil der Strecke ist nicht besonders anspruchsvoll. Bei der Überquerung des Passes wird es jedoch schwieriger und wir müssen auf Gletscherspalten Acht geben. Ständig müssen wir über und vorbei an großen Felsen. Auch der Abstieg ist technisch sehr schwierig. Hinzu kommt die Höhe von 5450 m. Hier ist der geringe Sauertstoffanteil deutlich spürbar. Ausdauer, körperliche Fitness, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzungen für diesen Trek.

Ein spektakulärer und herausfordernder Trek: Wir überqueren den selten besuchten Kangla Pass, um in das Zanskar Tal zu gelangen.

Wir starten den Trek im Lahaul-Tal, in einer kleinen Stadt Namens Udaipur, mit seinen berühmten Hindu-Tempeln.

Entlang des gleichnamigen Flusses wandern wir durch das einsame und wunderschöne Miyar Tal mit seinen felsigen und schneebedeckten Bergen. Viele ambitionierte Bergsteiger kommen aus aller Welt hierher, um noch  nicht bestiegene Gipfel zu erklimmen. Das hoch gelegene Tal ist während der kurzen Sommerperiode von Juli bis ende September mit Blumen überflutet. Die weiten grünen Weiden weichen rasch einem felsigen und steinigen Untergrund, bis wir den großen Miyar-Gletscher erreichen. Zahllose Gletscherspalten müssen umgangen werden, um den 5450 Meter hohen Kangla Pass zu überqueren. Wir gelangen in das Zanskar Tal mit seiner mondähnlichen Landschaft und antiken buddhistischen Klöstern, die sich dramatisch nahe  an den Abhängen steiler Felsen befinden.

Dieser anspruchsvolle Trek bietet einem die Chance durch die Wildnis und in hoher Höhe zu wandern und dabei einen Einblick in die einheimische Kultur zu bekommen, wobei die Hindu-Kultur im Kullu Tal und in Udaipur im starken Kontrast zu der buddhistischen Lebensweise im einsamen Zanskar steht. Letzteres ist für 6 Monate (November bis Mai) vom Rest der Welt abgeschnitten. Zu dieser Zeit sind alle Pässe unüberquerbar und der einzige Weg nach Leh führt über den zugefrorenen Zanskar Fluss.

Tag 1  Manali nach Udaipur (2743 m) mit dem Jeep

Wir starten früh am Morgen mit dem Jeep und überqueren den 3890 Meter hohen Rothang Pass, um in das wunderschöne Lahaul Tal nach Udaipur zu gelangen. Hier gibt es viele Kartoffel- und Erbsenfelder und das Grün der bewirtschafteten Äcker steht im klaren Kontrast zu der schroffen Landschaft. In Udaipur haben wir die Möglichkeit uns den berühmten Mrikula Devi Hindu Tempel anzusehen. (Übernachtung im Zelt) -/M/A

Tag 2 Udaipur nach Urgos (3250 Meter) mit dem Jeep, dann weiter nach Tharang (3700 m)

Von Udaipur geht es für 2 Stunden mit dem Jeep nach Burgos, einem charmanten und relativ wohlhabenden Dorf im Herzen Lahauls. Für Himalaya-Standards ist der heutige fünfstündige Weg durch Blumenwiesen noch recht einfach. Wir werden etwas an Höhe gewinnen und entlang des Miyar Flusses wandern. Aufgrund der saisonalen Blumen und farbigen Sträucher ist das Tal auch als das Tal der Blumen des westlichen Himalayas bekannt. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 3 Tharang nach Gumbah Nala (3900m)

Wir trekken für etwa 6 Stunden durch saftig grüne Weiden zu unserem nächsten Camp. Auch dieses Gebiet ist bekannt für seine Blumen im Frühling, obwohl sich die Landschaft nun zunehmend verändert und die mächtigen Bergmassive uns mehr und mehr beeindrucken. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 4 Gumbah Nala nach Base Camp des Miyar Gletschers (Alyas)(4200m)

Unser letzter etwas einfacherer Tag um uns weiterhin zu akklimatisieren. Nach der heute sechsstündigen Wanderung wird der Weg schwerer werden. Das Miyar Tal ist nicht nur ein noch sehr unerforschtes Gebiet, sondern trägt auch ein kulturelles Erbe mit sich. Diese region hat zahllose Jahre der Herrschaft grausamer einheimischer Könige erlebt und war Spielort eines Kampfes zwischen der Hindu-Religion und dem Buddhismus. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 5: Base Camp des Miyar Gletschers – Base Camp des Kang La (4600m)

Heute geht es für 8 Stunden über den mit Spalten überzogenen Mijar Gletscher bis zum Basecamp des Kangla Passes. Es wird ein langer und anstrengender Tag an dem wir früh aufstehen müssen. Die Pfade sind etwas mühsam und hin und wieder geht es über Schneefelder, in denen wir uns Stufen in den harten Schnee treten müssen. Die Aussicht von unserem Camp ist einzigartig. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 6 Base Camp des Kang La – Kang La (5450m) – Camp nach dem Pass

Heute überqueren wir den Pass und erreichen damit unseren Höhepunkt des Treks. Es wird anstrengend und wir müssen vorsichtig sein, um die Sicherheit unseres Teams zu gewährleisten. Den geringen Luftdruck spüren wir heute deutlich. Wir werden an dem  nächstgelegenen Campingplatz nach der Überquerung rasten, um die Nacht dort zu verbringen.

Die heutige Strecke ist sehr technisch, sowohl hoch als auch hinab. Große Felsen und Gletscherspalten sind mit Vorsicht zu umgehen. Oben auf dem Pass werden wir den Pass mit einer Opfergabe ehren (hinduistisches Ritual) und die wunderschöne Aussicht auf die umliegenden Berge genießen. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 7  Camp nach dem  Pass nach Burdun

Wir wandern ins Herz Zanskars und halten nach etwa 5 Stunden Fußmarsch nahe des antiken und gut erhaltenen Burdun Klosters. Es ist berühmt für sein 180 cm hohes Mani Gebetsrad und wurde von Shabdru, der auch die Hemis Gompa gründete und später nach Bhutan ging, gegründet. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 8  Burdun nach Padum und weiter bis nach Kargil mit dem Jeep

Entlang der befahrbaren kleinen Straße geht es für drei Stunden nach Padum (3650 m) zu unserem Zielort. Es ist das Verwaltungszentrum Zanskars. Der Palast wurde von den Dogras zerstört und liegt nun in Ruinen. Von hier geht es weiter mit dem Jeep bis nach Kargil (5 Stunden).(Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 9 Kargil nach Leh

Wir fahren weiter mit dem Jeep bis nach Leh. F/M/-

inkludierte Leistungen:

  • Transport von Manali zum Startpunkt des Treks und vom Endpunkt des Treks nach Leh
  • Vor und nach dem Trek (Delhi, Manali, Leh) mittelklasse Hotel und Frühstück (für Einzelzimmer extra)
  • Alle Unterkünfte während des Treks immer im Zweimann-Zelt
  • komplette Trekkingausrüstung (Zelte, Matratzen, Schlafsäcke)
  • Während des Treks Vollverpflegung
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • lokaler Führer, Fahrer, Koch, Helfer; Träger/Pferde während des Treks
  • Küchen-, Toiletten-, Speisezelt
  • gefiltertes Wasser während des Treks

nicht inkludierte Leistungen:

  • Anreise nach Manali (kann organisiert werden)

Diese Tour ist in den Monaten Juli, August und September möglich!

Preis auf Anfrage

Informationen zum Trekken im indischen Himalaya mit Chalo Reisen

1. Bergführer und Trekkingteam

Auf allen unseren Treks haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) ausgebildete(n) einheimischen Bergführer mit dabei. Unsere Bergführer haben alle mindestens die indische Bergsteigerausbildung absolviert, viele von ihnen haben auch an den Aufbaukursen teilgenommen.

Sie sind mit den Trekkingrouten vertraut und kennen das Gelände ausgezeichnet. Unsere Bergführer sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch (falls die Gruppe aus nur zwei Teilnehmern besteht übernimmt der Bergführer auch die Aufgaben des Koches), Helfer, Pferdemännern mit Pferden oder nepalesischen Trägern, je nach Art des Treks.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Trekkingerlebnis zu bereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

  1. Trekkingrouten

Die Trekkingrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Pfade sind teilweise gut ausgebaut, manchmal jedoch auch so gut wie nicht vorhanden. Auf unseren Trekkingrouten gibt es kaum, bis keine Dörfer zwischendurch, sodass wir genügend Verpflegung für die gesamte Tour mitnehmen werden.

Auf unseren Treks  können Pässe, Schnee oder Gletscher überquert werden. Bei steilen Abhängen haben wir Sicherungsausrüstung mit dabei.

  1. Tagesroutine (Je nach Länge und Intensität des Treks, können die Zeiten abweichen)

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Trek

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

  1. Höhe und Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Trekkingtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Treks vorzubereiten, werden wir entweder vor dem Trek einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während des Treks aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Team absteigt/zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür lässt man ich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten. Für bestimmte Treks werden wir zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

  1. Gepäck

Für seine eigene Kleidung und persönliche Gegenstände ist jeder Trekkingteilnehmer selbst verantwortlich. Je nach Trek, sind wir entweder mit Pferden oder Trägern unterwegs. Falls wir Lastpferde haben, kann eine Tasche pro Teilnehmer auf das Pferd verladen werden. Bei Treks mit Trägern muss das gesamte persönliche Gepäck selbstständig getragen werden. Zelte, Schlafsäcke, Matratzen und Verpflegung werden von unseren Trägern getragen.

Bei Trekkingtouren mit Pferden, sollte ein Tagesrucksack mit Platz für die Lunchbox, eine Wasserflasche und warmer Überziehkleidung mitgenommen werden. Hier zur vollständigen Packliste für unsere Trekkingtouren.

  1. Verpflegung

Während des Treks wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot (je nach Länge des Treks Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert
  1. Unterkunft und Camp

Wir verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind praktisch aber einfach, falls Probleme mit Schlafen auf hartem Untergrund bestehen, bitte eigene Matratze mitnehmen oder bei uns bestellen. Unsere Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C/Extremzone bis -20° C. Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team und ein Toilettenzelt. Bei Treks bis 4 Personen kann das Küchenzelt auch gleichzeitig als Speisezelt fungieren.

Bei Trekkingtouren mit Trägern werden wir unsere kleineren, leichteren Zelte mitnehmen und auf ein Toilettenzelt verzichten.

  1. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein Muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minus-grade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen.