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Reisenummer: 11
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Rundwanderung durch das Hamta-Tal

4 Tage Trekking

Reiseverlaufskarte zu Rundwanderung durch das Hamta-Tal

Teilnehmerzahl: ab einer Person

Anforderung: 3 von 10

Ein relativ leichter Trek ohne zu große An- und Abstiege (für Himalaya-Verhältnisse). Die Tagesetappen liegen zwischen 4 und 6 Stunden. Wir erreichen auf diesem Trek eine maximale Höhe von ca. 3300 Metern, wodurch das Risiko einer Höhenkrankheit minimiert ist.

Der ideale Trek für alle, die erste Erfahrungen im Trekken im Himalaya gewinnen wollen, selbst nicht mehr ganz so fit sind oder einen Trek besonders früh in der Saison (ab April) machen möchten!

Das Hamtatal bietet wohl eine der schönsten Touren in dieser Gegend! Wunderschöne Campingplätze mit tollen Aussichten, Flussüberquerungen, Wälder und Wiesen und die Chance auf das Erspähen wilder Tiere, wie Geier, Schneeleoparden und Bären. Bei schönem, klarem Wetter können wir die Aussicht auf die nahe gelegenen sechstausend Meter hohen Berge Deo Tibba und Indarasan genießen.

Dabei geht es nie sehr steil bergan oder -auf und wir erreichen eine maximale Höhe von 3380 Meter.

 

 

Tag 1 Fahrt nach Jagathsukh, 7 km von Manali (2015 m)

           Jagatsukh nach Tilgan (2430m) 5 bis 6 Stunden Trek

Heute geht beständig bergauf. Zunächst wandern wir durch die beiden Dörfer Jagathsukh und Banara. Dann erreichen wir einen alten Tempel und gelangen in einen tiefen Nadelwald. Bis wir unser Camp erreichen, geht es erst durch Wälder und dann weiter über Wiesen und Weiden mit herrlichen Aussichten in das Tal. (Übernachtung im Zelt) -/M/A

 Tag 2 Tilgan nach Sarotu (3380 m) 6 bis 7 Stunden 

Heute ist unser Weg nicht ganz so steil. Es geht weiter durch Wälder und wir müssen neben zahlreichen kleineren Bächen auch einen Fluss überqueren. Wir wandern auf grünen Weiden, wo wir auf Schäfer mit ihren Schafen treffen. Es geht weiter bis knapp über die Baumgrenze. Hier errichten wir unser Camp. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 3 Sarotu zum Chikka (3300 m) 6 Stunden

Es geht abwärts und dann hinein in das Hamta Tal. Wir erreichen einen Staudamm und treffen auf Siedler, die hier den Sommer mit ihren Kühen verbringen. Es geht tiefer in das Tal hinein, wobei wir über eine wacklige Brücke einen Fluss überqueren. Gezeltet wird am Ende des Tales, direkt neben zwei Bächen und umgeben von hohen Bergen. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 4 Chikka nach Manali 5 Stunden Trek

Nachdem der gestrige Tag etwas kurz war, wird es heute wieder länger. Zunächst geht es zurück zum Staudamm. Wir überqueren den Damm und wandern um einen Bergkamm herum. Dann geht es recht steil abwärts hinab in das Tal. Je nach Kondition kann heute bis nach Vaschisht getrekt werden, ein kleines Dorf mit heißen natürlichen Schwefelquellen, die zu einem erholsamen Bad nach der Wanderung einladen und einen schönen Abschluss für unsere Trekkingtour bilden. (Übernachtung im Zelt) F/M/-

Dieser Trek ist verlängerbar! Wir können eine extra Nacht in Saruto verbringen, um hinauf auf einen Bergkamm zu einem See zu wandern. Von hier genießt man eine wunderbare Aussicht auf das umliegende Gebirge.

inkludierte Leistungen:

  • Ausgebildeter Trekkingführer
  • Koch und Helfer
  • Lastpferde oder Träger
  • Deutschsprachige Begleitung
  • Für 3 Nächte Unterkunft in 2-Mann-Zelten
  • Küchen-, Toiletten- und Speisezelt
  • 4 Tage Vollverpflegung (3 x Frühstück, 4 x Lunch Pakete, 3 x Abendbrot und 3 x Snacks)
  • Transport von Manali zum Start des Treks
  • Transport vom Ende des Treks nach Manali

Dieser Trek ist von April bis Oktober möglich

Preis auf Anfrage

Informationen zum Trekken im indischen Himalaya mit Chalo Reisen

  1. Bergführer und Trekkingteam

Auf allen unseren Treks haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) ausgebildete(n) einheimischen Bergführer mit dabei. Unsere Bergführer haben alle mindestens die indische Bergsteigerausbildung absolviert, viele von ihnen haben auch an den Aufbaukursen teilgenommen.

Sie sind mit den Trekkingrouten vertraut und kennen das Gelände ausgezeichnet. Unsere Bergführer sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch (falls die Gruppe aus nur zwei Teilnehmern besteht übernimmt der Bergführer auch die Aufgaben des Koches), Helfer, Pferdemännern mit Pferden oder nepalesischen Trägern, je nach Art des Treks.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Trekkingerlebnis zu bereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

  1. Trekkingrouten

Die Trekkingrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Pfade sind teilweise gut ausgebaut, manchmal jedoch auch so gut wie nicht vorhanden. Auf unseren Trekkingrouten gibt es kaum, bis keine Dörfer zwischendurch, sodass wir genügend Verpflegung für die gesamte Tour mitnehmen werden.

Auf unseren Treks  können Pässe, Schnee oder Gletscher überquert werden. Bei steilen Abhängen haben wir Sicherungsausrüstung mit dabei.

  1. Tagesroutine (Je nach Länge und Intensität des Treks, können die Zeiten abweichen)

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Trek

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

  1. Höhe und Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Trekkingtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Treks vorzubereiten, werden wir entweder vor dem Trek einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während des Treks aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Team absteigt/zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür lässt man ich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten. Für bestimmte Treks werden wir zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

  1. Gepäck

Für seine eigene Kleidung und persönliche Gegenstände ist jeder Trekkingteilnehmer selbst verantwortlich. Je nach Trek, sind wir entweder mit Pferden oder Trägern unterwegs. Falls wir Lastpferde haben, kann eine Tasche pro Teilnehmer auf das Pferd verladen werden. Bei Treks mit Trägern muss das gesamte persönliche Gepäck selbstständig getragen werden. Zelte, Schlafsäcke, Matratzen und Verpflegung werden von unseren Trägern getragen.

Bei Trekkingtouren mit Pferden, sollte ein Tagesrucksack mit Platz für die Lunchbox, eine Wasserflasche und warmer Überziehkleidung mitgenommen werden. Hier zur vollständigen Packliste für unsere Trekkingtouren.

  1. Verpflegung

Während des Treks wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot (je nach Länge des Treks Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert
  1. Unterkunft und Camp

Wir verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind praktisch aber einfach, falls Probleme mit Schlafen auf hartem Untergrund bestehen, bitte eigene Matratze mitnehmen oder bei uns bestellen. Unsere Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C/Extremzone bis -20° C. Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team und ein Toilettenzelt. Bei Treks bis 4 Personen kann das Küchenzelt auch gleichzeitig als Speisezelt fungieren.

Bei Trekkingtouren mit Trägern werden wir unsere kleineren, leichteren Zelte mitnehmen und auf ein Toilettenzelt verzichten.

  1. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein Muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minus-grade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen.