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Reisenummer: 7
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Pin- Parvati-Pass Trek

11 Tage Trekking

Reiseverlaufskarte zu Pin- Parvati-Pass Trek

Teilnehmerzahl: ab einer Person

Anforderung: 7 von 10

Fast ausschließlich aufgrund der Höhe bis maximal 5319 m ist dieser Trek recht anspruchsvoll. Um uns gut zu akklimatisieren, sind die ersten Trekking-Tage etwas kürzer und der Anstieg nur mäßig. Erst ab Tag 9 wird es steiler und die Etappen werden länger. Man braucht gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Zuweilen kann es nachts besonders in der Nähe des Passes recht kalt werden.

Der Pin Parvati Trek führt uns aus dem Parvati Tal in Kullu in das Pin Tal in Spiti über den 5319 Meter hohen Pin Parvati Pass. Man muss extrem fit sein und gut vorbereitet, da es entlang der Tour keine Siedlung oder Dorf gibt. Einzig Schäfer mit ihren Herden können uns begegnen oder vielleicht doch ein Bär oder Schneeleopard? Wenn jemand einen Trek im indischen Himalaya machen möchte, dann sollte er diese Reise wählen. das Spiti Tal ist eines der spektakulärsten Täler im Himalaya: wild, rau und hoch! Mit seiner buddhistisch geprägten Kultur bietet es eine tolle Einsicht in das traditionelle Leben, sowohl der Dörfler, als auch der Mönche in ihren Klöstern.

Zu einem kleinen Bericht über den Pin Parvati Trek mit uns geht es hier.

Dieser Trek ist auch als Komplett-Reise ab/bis Delhi buchbar. Dafür bitte hier klicken!

Tag 1 Manali nach Barsheni (2400 m) 4 Stunden Fahrt 100 km/ Trek nach Khir Ganga (2960 m) 4 Stunden

Heute geht es früh mit dem Auto von Manali nach Barsheni los. Von hier startet unser vierstündiger Trek nach Khir Ganga. Ein friedlicher Ort mit heißen Schwefelquellen, die zu einem Bad einladen. Die Strecke ist nur leicht ansteigend. Der letzte Abschnitt ist ein langer Anstieg durch Pinienwälder. Hier haben wir einen tollen Blick auf einen Wasserfall. (Übernachtung im Zelt) -/M/A

Tag 2 Khir Ganga nach Tundabhuj (3285 m) 5-6 Stunden

Unser Pfad führt uns durch Felder mit wilden Blumen. Der Campingplatz ist wunderschön, mit lieblichen Wasserfällen und tiefen Schluchten auf der einen Seite und steilen Kliffen und Strömen auf der anderen. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 3 Tundabhuj nach Thakurkuan (3560m) 5- 6 Stunden   

Wir laufen entlang des Parvati Flusses, den wir über eine wackelige Brücke überqueren müssen. Es geht weiter über Weiden und Blumenwiesen. Der Anstieg ist nicht steil. Nur allmählich gewinnen wir an Höhe, bis es wieder etwas abwärts zum Fluss geht. Nun wird es aufregend: Mithilfe einer kleinen Seilbahn gelangen wir zum anderen Ufer. Über kleine Ströme und teilweise dichtes Buschwerk gelangen wir zu unserem Camp. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 4 Thakurkuan zur Udi Tach (3800m) 5 Stunden

Noch immer ist die Trekkingstrecke relativ einfach. Weiterhin geht es gemächlich das Tal entlang, wobei die Kulisse mit schneebedeckten Bergen auf allen Seiten immer beeindruckender wird. Wir passieren Schäferhütten, bevor wir den reißenden Fluss über eine Brücke aus Felsen überqueren. Dabei muss ein wenig geklettert werden. Es dauert etwas, bis jeder Teilnehmer auf der anderen Flussseite ist. Nun kommt ein kurzer steiler Abschnitt und wir können nun deutlich den geringer werdenden Sauerstoffanteil der Luft spüren. Danach geht es auf flacher Strecke zu unserem Camp, welches von großen Gesteinsbrocken umgeben ist. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 5 Udi Tach zum Mantalai See(4116 m) 5 – 6 Stunden    

Heute wird die Tagesetappe etwas länger als die vorherigen. Anfangs, noch auf ebener Strecke, müssen wir viele Flussarme und Bäche überqueren. Die Blumenwiesen machen uns große Freude und wir begegnen einer Menge Hirten mit ihren Schaf- und Ziegenherden. Es geht immer Richtung der Moräne, die wir auf der linken Seite hochklettern, bis wir an das Ufer des Mantalei Sees
erreichen. Der See ist heilig und die einheimischen Führer und Träger werden den Ort für ein Gebet für das Gelingen des Treks nutzen. Dann geht es weiter bis zur anderen Seite des Sees. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 6 Mantalai zum Camp 1 (4700m) 7 Stunden 

Wir verlassen den wunderschönen Campingplatz und müssen einen breiten Fluss zunächst einmal barfuß durchqueren. Nachdem alle Schuhe wieder angezogen sind, haben wir einen steilen, langen Marsch zu bewältigen. Es geht auf der rechten Seite des Tals hoch und alle paar Minuten müssen wir eine Pause zur Beruhigung unseres Atems einlegen. Wir genießen die tolle Aussicht auf unzählige Gletscher. Dann geht es weiter über Geröll und durch einen weiteren Fluss, bis wir das steinige Camp am Gletscher erreicht haben. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 7 Camp 1 zu Camp 2 (4750 m) über den Pin Parvati Pass (5319 m) 7 Stunden 

Heute haben wir einen langen Tag vor uns, weshalb wir früh starten. Der Weg führt über den Gletscher und es kann teilweise ein wenig rutschig werden und wir müssen auf Gletscherspalten Acht geben. Wenn wir Glück haben und der Himmel klar ist, können wir das einmalige Bergpanorama während des gesamten Aufstieges genießen. Der Abstieg wird etwas beschwerlich. Nun ist der deutliche Landschaftswechsel vom grünen Parvati Tal zum Kargen Pin Tal deutlich zu erkennen. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 8 Camp 2 nach Chinapatta Maidan (3900m) 5 Stunden       

Auch hier ist der Weg schwer sichtbar, aber wir bleiben auf der linken Flussseite. Der lange Pfad führt uns mal auf, mal ab. Wir treffen auf Schäfer und campen auf einem flachen Platz mit grandiosem Blick. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 9 Chinapatta Maidan nach Mud (3600 m) 6 – 7 Stunden

Der letzte Tag unseres Treks! Es geht auf einem breitem Weg relativ flach bis zum letzten Dorf im Pintal: Man kann das Dörfchen Mud schon aus weiter Ferne sehen, dennoch dauert es einige Zeit, bis wir endlich da sind. Vorort angekommen, schauen wir uns das traditionelle kleine Dorf an und ruhen uns ein wenig aus. Wir campen ein wenig abseits, neben einem grünen Erbsenfeld. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

 Tag 10 Fahrt zum Ki Kloster und Kibber Dorf (4200m), dann zum Camp nahe des Kunzum Passes (130 km)

Heute besuchen wir das berühmte Ki Kloster. Es ist das größte Kloster in Spiti und es lohnt sich, an dem täglichen Morgengebet teilzunehmen und den Buttertee zu probieren! Kibber war lange Zeit das höchst gelegenste permanent bewohnte Dorf, das Elektrizität hatte und per Straße angebunden war. Auf dem Weg dorthin halten wir kurz in Kaza, der Distrikthauptstadt Spitis. Wir campen nahe des Kunzum Passes. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 11 Fahrt nach Manali 135 km

Zunächst geht es den 45451 m hohen Kunzum Pass hinauf. Wir fahren entlang des reißenden Chandra Flusses und genießen den Blick auf den Shigri Gletscher, den größten hier in der Gegend. Es geht hinauf den Rothang Pass (3950), dem Tor nach Spiti, Lahaul und Kullu. Das grüne Kullutal erstreckt sich vor unseren Augen. Wir erreichen Manali. (F/M/-)

inkludierte Leistungen:

  • Ausgebildeter Trekkingführer (englischsprachig)
  • Koch und Helfer
  •  Träger
  • 9 Nächte in 2-Mann-Zelten
  • Küchenzelt
  • Speise- und Aufenthaltszelt
  • Toilettenzelt
  • 10 Tage Vollverpflegung (Frühstück, Lunch Pakete, Abendbrot und Snacks)
  • Transport von Manali zum Start des Treks
  • 2 Tage Jeep Safari vom Ende des Treks nach Manali, auf dem Weg Besichtigung der Ki Gompa und des Kibber Dorf

nicht inkludierte Leistungen:

  • An- und Abreise nach und von Manali gern gegen einen Aufpreis möglich
  • Deutschsprachige Reisebegleitung gegen Aufpreis möglich

Dieser Trek ist von Mitte Juli bis Mitte September möglich

1 Teilnehmer 1549 Euro pro Person

2 Teilnehmer 1049 Euro pro Person

3-4 Teilnehmer  ab 899 Euro pro Person

5-6 Teilnehmer ab 849 Euro pro Person

Informationen zum Trekken im indischen Himalaya mit Chalo Reisen

  1. Bergführer und Trekkingteam

Auf allen unseren Treks haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) ausgebildete(n) einheimischen Bergführer mit dabei. Unsere Bergführer haben alle mindestens die indische Bergsteigerausbildung absolviert, viele von ihnen haben auch an den Aufbaukursen teilgenommen.

Sie sind mit den Trekkingrouten vertraut und kennen das Gelände ausgezeichnet. Unsere Bergführer sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch (falls die Gruppe aus nur zwei Teilnehmern besteht übernimmt der Bergführer auch die Aufgaben des Koches), Helfer, Pferdemännern mit Pferden oder nepalesischen Trägern, je nach Art des Treks.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Trekkingerlebnis zu bereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

  1. Trekkingrouten

Die Trekkingrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Pfade sind teilweise gut ausgebaut, manchmal jedoch auch so gut wie nicht vorhanden. Auf unseren Trekkingrouten gibt es kaum, bis keine Dörfer zwischendurch, sodass wir genügend Verpflegung für die gesamte Tour mitnehmen werden.

Auf unseren Treks  können Pässe, Schnee oder Gletscher überquert werden. Bei steilen Abhängen haben wir Sicherungsausrüstung mit dabei.

  1. Tagesroutine (Je nach Länge und Intensität des Treks, können die Zeiten abweichen)

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Trek

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

  1. Höhe und Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Trekkingtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Treks vorzubereiten, werden wir entweder vor dem Trek einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während des Treks aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Team absteigt/zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür lässt man ich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten. Für bestimmte Treks werden wir zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

  1. Gepäck

Für seine eigene Kleidung und persönliche Gegenstände ist jeder Trekkingteilnehmer selbst verantwortlich. Je nach Trek, sind wir entweder mit Pferden oder Trägern unterwegs. Falls wir Lastpferde haben, kann eine Tasche pro Teilnehmer auf das Pferd verladen werden. Bei Treks mit Trägern muss das gesamte persönliche Gepäck selbstständig getragen werden. Zelte, Schlafsäcke, Matratzen und Verpflegung werden von unseren Trägern getragen.

Bei Trekkingtouren mit Pferden, sollte ein Tagesrucksack mit Platz für die Lunchbox, eine Wasserflasche und warmer Überziehkleidung mitgenommen werden. Hier zur vollständigen Packliste für unsere Trekkingtouren.

  1. Verpflegung

Während des Treks wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot (je nach Länge des Treks Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert
  1. Unterkunft und Camp

Wir verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind praktisch aber einfach, falls Probleme mit Schlafen auf hartem Untergrund bestehen, bitte eigene Matratze mitnehmen oder bei uns bestellen. Unsere Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C/Extremzone bis -20° C. Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team und ein Toilettenzelt. Bei Treks bis 4 Personen kann das Küchenzelt auch gleichzeitig als Speisezelt fungieren.

Bei Trekkingtouren mit Trägern werden wir unsere kleineren, leichteren Zelte mitnehmen und auf ein Toilettenzelt verzichten.

  1. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein Muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minus-grade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen.