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Reisenummer: 13
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Trekkingtour von Manali zum Baralacha Pass (4880 m)

13 Tage (auch um drei Tage kürzbar) Trekking

Reiseverlaufskarte zu Trekkingtour von Manali zum Baralacha Pass (4880 m)

Teilnehmerzahl: ab einer Person

Anforderung: 6 von 10

Dieser mittelschwere Trek ist vor allem wegen der Höhe auf bis zu 4830 Meter fordernd. Dennoch akklimatisieren wir uns auf diesem Trek langsam, sodass die Höhe uns keine Probleme bereiten sollte. Die An- und Abstiege sind relativ leicht.

Einer der schönsten Treks in Himachal Pradesh: Er führt uns aus dem saftig grünen Kullutal über den berühmten 4268 m hohen Hamta Pass hinein in die Bergwüste des Lahaul Tals zu einsamen Bergseen und über reißende Flüsse bis zum Baralacha La Pass (4830 m), unserem höchsten Punkt auf diesem Trek. Auf unserem Trek passieren wir auch den wunderschönen Chandtratal See. Chandratal bedeutet in Hindi Mondsee und tatsächlich hat der kristallklare See die Form eines Halbmondes. Nach dem zwölftägigen Trek genießen wir die Fahrt durch das Lahaul Tal zurück nach Manali.

Wir machen Stopps, um buddhistische Klöster zu besuchen und die Landschaft zu bewundern.

Dieser Trek ist auch um 3 Tage verkürzbar, wenn man die Zwischenstrecke von Chatru zum Chandratal See mit dem Jeep bewältigt.

Tag 1 Fahrt nach Jagatsukh (2015m) 7 km entfernt von Manali

          Jagatsukh nach Tilgan (2430m) 5 bis 6 Stunden Trek

Es geht beständig bergauf. Erst durch das Dorf Jagathsukh. Wir erreichen einen alten Tempel. Von hier aus geht es durch tiefen Wald weiter, bis wir unser Camp einrichten. Wir haben einen einmaligen Blick auf Manali. (Übernachtung im Zelt) -/M/A

Tag 2 Tilgan nach Sarotu (3380m) 6 bis 7 Stunden 

Heute ist unser Weg nicht ganz so steil. Es geht weiter durch Wald und wir müssen einen Fluss überqueren. Wir wandern auf grünen Weiden, wo wir auf Schäfer mit ihren Schafen treffen. Es geht weiter bis knapp über die Baumgrenze. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 3 Sarotu nach Chikka (3300m) 6 Stunden

Es geht abwärts und dann hinein in das Hamta Tal. Wir erreichen einen Staudamm und treffen auf Siedler, die hier den Sommer mit ihren Kühen verbringen. Es geht tiefer in das Tal hinein und wir müssen über eine wacklige Brücke einen Fluss überqueren. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 4 Chikka nach Balu-Ka-Gera (3770m) 5 Stunden

Es geht weiter hinauf. Heute haben wir die abenteuerliche Herausforderung, einen weiteren Fluss zu überqueren, dieses Mal ohne Brücke! Unser Camp haben wir nahe eines kleinen Sees. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 5 Balu Ghera nach Shia Gauru (über den Hamta Pass) (4268 m) 6 Stunden

Wir überqueren heute den berühmten Hamta Pass. Über Felsen geht es höher und höher und die Luft wird merklich dünn. Oben angekommen, sind wir umgeben von Gletschern und schneebedeckten Gipfeln. Wir steigen hinab in ein Seitental des Lahaul Tals. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 6 Shia Gauru nach Chatru (3560 m) 4 Stunden 

Heute haben wir einen leichten Tag. Gemütlich steigen wir hinab nach Chatru, einem winzigen Ort mit ein paar kleinen Dhabas (einfachen indischen Restaurants) neben dem reißenden Chandra Fluss. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 7 Chatru nach Bara Dara (3780 m) 4 bis 5 Stunden

Es geht entlang einer unbefestigten Straße, die ins Spiti Tal führt.
Immer neben dem Chandra Fluss wandern wir zu unserem nächsten Camp. Auf der rechten Seite haben wir eine tolle Sicht auf den gigantischen Shigri Gletscher, dem größten in der Region: Erst ist 1 km breit und mehr als 10 km lang! (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 8 Bara Dara nach Bathel (3960 m) 4 Stunden            

Heute erreichen wir Bathel, einen weiteren „Dhaba-Punkt“ auf dem staubigen Weg nach Spiti. Langsam gewöhnen sich unsere Augen an die trockene Hochgebirgslandschaft und die hohen schneebedeckten Gipfel! (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 9 Bathel nach Chandratal (4270 m) 4 Stunden

Der halbmondförmige See (Chandra: Mond/ Tal: See) markiert das Endziel des heutigen einfachen Trekkingtages. Wir errichten unsere Zelte in der Nähe des strahlend blauen Gewässers. Wir sind umgeben von unzähligen Bergen, alle über 6000 m hoch. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 10 Chandratal nach Tokpo Gangmo (4320 m) 5 Stunden

Es geht weiter durch die verlassene Mondlandschaft ohne große an oder Abstiege. Vor dem großen Gangmo Fluss errichten wir unser Lager. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 11 Topka Gangmo nach Topko Yangmo (4640 m) 5 Stunden

Früh am Morgen brechen wir auf, da wir den Fluss überqueren müssen. Denn am Morgen ist der Wasserstand am niedrigsten, da das Eis des Gletschers erst tagsüber schmilzt und somit der Pegel steigt. Am Nachmittag erreichen wir den nächsten Fluss. Wir haben einen tollen Blick auf die C.B. Gebirgskette, die Mulkilla Kette und auf den Dakha Gletscher. (Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 12 Topko Yangmo zum Baralacha Pass(4830 m) 5 bis 6 Stunden und Fahrt nach Jispa (50 km)

Heute erreichen wir unser letztes Ziel: den Baralacha Pass. Er ist 8 km lang und drei Flüsse entspringen ihm: Chandra, Bhaga und Yuman. Wir haben unseren höchsten Punkt unseres Treks erreicht. Wir steigen in den Jeep und fahren nach Jispa. Eines der ersten Dörfer des Lahaul Tales. Wir wohnen in einem Deluxe Camp- in Zelten mit Betten und angeschlossenen Bädern. (Übernachtung im Deluxe Camp) F/M/A

Tag 13 Sightseeing in und um Keylong (3350 m) und Fahrt nach Manali (135 km)

Heute besuchen wir Keylong, die Distrikthaupstadt Lahauls, sowie das Kardang Kloster,  das größte buddhistische Kloster in der Gegend, hier gibt es antike Gemälde, Waffen und Musikinstrumente zu bewundern. Im Inneren befindet sich eine lebensgroße Statue von Buddha. Über den Rothang Pass (3980 m) geht es zurück ins grüne Manali.  (F/M/-)

 

inkludierte Leistungen:

  • Ausgebildeter Trekkingführer
  • Koch und Helfer
  • Lastpferde oder Träger
  • Für 11 Nächte Unterkunft in 2-Mann-Zelten
  • 1 nacht im Deluxe Camp
  • Küchenzelt
  • Speise- und Aufenthaltszelt
  • Toilettenzelt
  • 13 Tage Vollverpflegung (12 x Frühstück, 13 x Lunch Pakete, 12 x Abendbrot und Snacks)
  • Transport von Manali zum Start des Treks
  • Transport vom Ende des Treks nach Manali in 2 Tagen

Dieser Trek ist von Mitte Juli bis Mitte September möglich

1 Teilnehmer ab  2799 Euro pro Person

2 Teilnehmern ab 1099 Euro pro Person

3-4 Teilnehmern ab 999 Euro pro Person

5-6 Teilnehmern ab 949 Euro pro Person

Informationen zum Trekken im indischen Himalaya mit Chalo Reisen

  1. Bergführer und Trekkingteam

Auf allen unseren Treks haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) ausgebildete(n) einheimischen Bergführer mit dabei. Unsere Bergführer haben alle mindestens die indische Bergsteigerausbildung absolviert, viele von ihnen haben auch an den Aufbaukursen teilgenommen.

Sie sind mit den Trekkingrouten vertraut und kennen das Gelände ausgezeichnet. Unsere Bergführer sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch (falls die Gruppe aus nur zwei Teilnehmern besteht übernimmt der Bergführer auch die Aufgaben des Koches), Helfer, Pferdemännern mit Pferden oder nepalesischen Trägern, je nach Art des Treks.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Trekkingerlebnis zu bereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

  1. Trekkingrouten

Die Trekkingrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Pfade sind teilweise gut ausgebaut, manchmal jedoch auch so gut wie nicht vorhanden. Auf unseren Trekkingrouten gibt es kaum, bis keine Dörfer zwischendurch, sodass wir genügend Verpflegung für die gesamte Tour mitnehmen werden.

Auf unseren Treks  können Pässe, Schnee oder Gletscher überquert werden. Bei steilen Abhängen haben wir Sicherungsausrüstung mit dabei.

  1. Tagesroutine (Je nach Länge und Intensität des Treks, können die Zeiten abweichen)

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Trek

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

  1. Höhe und Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Trekkingtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Treks vorzubereiten, werden wir entweder vor dem Trek einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während des Treks aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Team absteigt/zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür lässt man ich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten. Für bestimmte Treks werden wir zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

  1. Gepäck

Für seine eigene Kleidung und persönliche Gegenstände ist jeder Trekkingteilnehmer selbst verantwortlich. Je nach Trek, sind wir entweder mit Pferden oder Trägern unterwegs. Falls wir Lastpferde haben, kann eine Tasche pro Teilnehmer auf das Pferd verladen werden. Bei Treks mit Trägern muss das gesamte persönliche Gepäck selbstständig getragen werden. Zelte, Schlafsäcke, Matratzen und Verpflegung werden von unseren Trägern getragen.

Bei Trekkingtouren mit Pferden, sollte ein Tagesrucksack mit Platz für die Lunchbox, eine Wasserflasche und warmer Überziehkleidung mitgenommen werden. Hier zur vollständigen Packliste für unsere Trekkingtouren.

  1. Verpflegung

Während des Treks wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot (je nach Länge des Treks Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert
  1. Unterkunft und Camp

Wir verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind praktisch aber einfach, falls Probleme mit Schlafen auf hartem Untergrund bestehen, bitte eigene Matratze mitnehmen oder bei uns bestellen. Unsere Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C/Extremzone bis -20° C. Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team und ein Toilettenzelt. Bei Treks bis 4 Personen kann das Küchenzelt auch gleichzeitig als Speisezelt fungieren.

Bei Trekkingtouren mit Trägern werden wir unsere kleineren, leichteren Zelte mitnehmen und auf ein Toilettenzelt verzichten.

  1. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein Muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minus-grade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen.