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Reisenummer: 27
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Große Mountainbiking Rundtour durch den buddhistischen Himalaya ab/bis Delhi

18 Tage Fahrradreisen / MTB

Reiseverlaufskarte zu Große Mountainbiking Rundtour durch den buddhistischen Himalaya ab/bis Delhi

Teilnehmerzahl: ab 1 Person

Anforderung: 7 von 10

Diese Tour kann recht mühsam sein, da die Straßen mitunter sehr schlecht ausgebaut sind und es kilometerlang nur über Geröll gehen kann. Ein gutes Ausdauervermögen und Fitness sind daher Voraussetzung. Auch die Überquerung der 2 Pässe kann aufgrund der Höhe und des daraus resultierenden niedrigen Luftdrucks anstrengend werden.

Die 800 km lange Tour von Shimla nach Manali ist eine der ultimativen Herausforderungen im indischen Himalaya!  Diese Tour beinhaltet 15 Tage puren Spaß auf dem Rad durch zwei der abgeschiedensten Regionen des Himalaya: die Kinnour und Spiti Täler. Wir durchqueren isolierte Täler, besuchen traditionelle Dörfer und überqueren zwei hohe Bergpässe, den Kunzum La (4558 m) und den Rothang Pass (3980 m). Die Tour liefert uns spektakuläre Aussichten auf schneebedeckte Gipfel, alte buddhistische Klöster, reißende Flüsse und Gletscher. Die Straßen sind teilweise befestigt, oft müssen wir aber auch über loses Geröll.

Es ist auch möglich NUR die Fahrradtour zu buchen. Dafür bitte hier klicken!

 

Tag 1 Ankunft in Delhi, Indien aus der Heimat

Transfer vom Flughafen zum Hotel (Übernachtung im Hotel).

Tag 2 Sightseeing in Delhi, am Abend Fahrt mit dem Auto über Nacht nach Shimla (367 km)

Am Vormittag erkunden wir Alt- und Neu Delhi mit der Rikschah, Metra und zu Fuß. Am Abend machen wir uns mit dem Bus auf die zehnstündige Fahrt nach Shimla. (Übernachtung im Volvo Bus) F/-/-

Tag 3 Shimla

Wir erreichen Shimla am Morgen. Den heutigen Tag nutzen wir, um uns ein wenig von der langen Fahrt zu erholen und unsere Mountainbikes zu checken. Am Nachmittag haben wir Zeit, Shimla zu erkunden. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 4 Shimla nach Narkanda 2708m (70 km)

Heute startet unsere Fahrradtour. Narkanda ist ein beliebter Wintersportort und ein Muss für jeden Besucher Shimlas im Sommer. Dichter Wald, Apfelplantagen und Kartoffelfelder befinden sich auf dem Weg. Wir haben einen einzigartigen Blick auf die schneebedeckten Berge und können die Stille der Berge genießen. (Übernachtung in Zelten) F/M/A

Tag 5 Narkanda nach Rampur 924 m (63 km)

Wir starten mit einer grandiosen Abfahrt von Narkanda hinab in das SutleyTal. Dann folgen wir der Straße immer entlang des mächtigen Sutley Flusses bis nach Rampur. Die Strecke ist idyllisch mit Obstplantagen, kleinen Dörfern und grünen Feldern.  (Übernachtung in Zelten) F/M/A

Tag 6 Rampur nach Wangtu (1830 m) 66 km

Auf den Weg nach Wangtu halten wir in Saharan. Sarahan ist ein winziges, aber schönes Dorf im Sutley Tal. Es ist umgeben von Apfelplantagen und wird dominiert vom Shrikhand Mahadev Gipfel (5777 m). Es war die antike Hauptstadt von Rampur Bushehr, eines der größten Reiche in den Bergen Shimlas. Wir können hier den Bhimkali Tempel mit seinen 6 silbernen Toren besuchen. Dieser besteht aus einer Mischung  hinduistischer und buddhistischer Elemente und ist weltberühmt. Wir fahren weiter bis nach Wangtu. (Übernachtung in Zelten) F/M/A

Tag 7 Wangtu to Rekong Peo nach Kalpa (2290m) 38 km

Recong Peo ist die Hauptstadt Kinnours. Hier erhalten wir unsere offizielle Erlaubnis zur Weiterfahrt hinein in das Spiti Tal nahe der chinesischen Grenze.

Es ist ein langer Anstieg bis hoch nach Kalpa. Kalpa ist ein guter Ort für den Erwerb von Tüchern und den typischen Kinnour Mützen. Wer gut drauf ist, kann heute auch einen zusätzlichen Abstecher in das Sangla Tal machen.(Übernachtung in Zelten) F/M/A

Tag 8 Kalpa nach Puh (2837 m) 68 km

Puh ist ein wundersychönes 1000 Einwohner Dorf mit Aprikosen- und Mandelbäumen, Weinhängen und grünen Feldern. Inschriften lassen vermuten, dass Puh ein wichtiges Handelszentrum im 11. Jahrhundert gewesen ist. Hier gibt es einen antiken Tempel , der Buddha geweiht und dem großen buddistischen Übersetzer Rinchen Zangpo zugeschrieben ist.Außerdem wird hier die vorbuddistische Gottheit Dabla verehrt. Sie ist durch einen Pfosten manifestiert, an dem weit oben ein Götterbild mit Yakhaaren und bunten Stoffen hängen.(Übernachtung in Zelten) F/M/A

Tag 9 Puh nach Nako (3800 m) 42 km

Heute verlassen wir das Kinnour Tal und gelangen in das Spiti Tal. Nako, auf einer Höhe von 3662 m im Hingrang Tal gelegen, ist das größte Dorf in der Gegend. Hier grasen Yaks, Pferde und Esel friedlich nebeneinander. (Übernachtung in Zelten) F/M/A

Tag 10 Nako nach Tabo (3050 m) 50 km

Auf der rechten Seite des Flusses Spiti befindet sich das antike Dorf Tabo, welches von hohen Bergen auf beiden Seiten flankiert ist. Hier gibt es eines der berühmtesten buddhistischen Klöster: Mehr als tausend Jahre alt, besitzt die Tabo Gompa exquisite Fresken und Stuck Statuen. Wir campen zwischen Apfelbäumen. (Übernachtung in Zelten) F/M/A

Tag 11 Tabo nach Kaza (3700 m) 55 km

Auf dem ansonsten ebenen Weg nach Kaza biegen wir hoch zum Dorf  Dhankar ein. Dhankar ist die antike Hauptstadt des Spiti Königs. Das unglaublich schöne Kloster befindet sich zwischen hohen Felsen. Kaza ist die Distrikt-Hauptstadt Spitis. Es lohnt sich den örtlichen Markt zu besuchen. Jedes Jahr im August findet hier ein großes Volksfest statt. (Übernachtung im Hotel) F/M/A

Tag 12 Ruhetag oder Fahrt nach Kibber (4200 m) und zum Ki Kloster 44 km

Heute besuchen wir das berühmte Ki Kloster. Für den Anstieg erklimmen wir 700 Höhenmeter- gar nicht so einfach in diesen Höhen! Die Ki Gompa ist das größte Kloster in Spiti und eine Teilnahme an dem täglichen Morgengebet ist etwas ganz besonderes! Auch sollte man den traditionellen  Buttertee probieren! Kibber war lange Zeit das höchstgelegene permanent bewohnte Dorf, das Elektrizität hatte und per Straße angebunden war. (Übernachtung im Hotel) F/M/A

Tag 13 Kaza nach Loser (4200 m 59 km)

Es geht zum Dorf Losar, der letzte bewohnte Ort in Spiti, bevor es hoch hinauf zum Kunzum Pass geht. Es wird von 242 Menschen bewohnt, es gibt 4 Läden, eine Schule, ein Gesundheitszentrum und sogar eine Post! (Übernachtung in Zelten) F/M/A

Tag 14 Loser zum Chandra Tal See (4270 m) über den  Kunzum Pass (4551 m) 44km

Heute erklimmen wir den Kunzum Pass (4551 m) und verlassen damit das Spiti Tal. Wir genießen die Abfahrt hinunter auf der unbefestigten Straße in das Lahaul Tal und biegen dann ab zum Chandratal See. „Chandra“ bedeutet Mond und „Tal“ See. Der wunderschöne See hat die Form eines Halbmonds. (Übernachtung in Zelten) F/M/A

Tag 15 Chandra Tal See nach Chatru (3500 m) 46km

Der heutige Tag ist eine herausforderung für uns und das Fahrrad. Es geht entlang des reißenden Chandra Flusses. Die ungefestigte Straße wird von Strömen durchquert und viel loses Gestein ist vorzufinden! Wir kämpfen uns durch die trockene Bergwüste und genießen den schönen Blick auf den  Shigri Gletscher, der Größte in der Gegend. Auf der gesamten Strecke gibt es kein einziges Dorf, lediglich einige Zeltunterkünfte werden wir passieren.(Übernachtung im Zelt) F/M/A

Tag 16 Chatru nach Manali (2000 m) 70 km

Heute geht es den Rothang Pass (3950 m) hinauf, das Tor zum Kullu Tal. Wir genießen den Blick auf das grüne Tal und machen uns auf die rasante Abfahrt hinab nach Manali. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 17 Ruhetag in Manali, abends Rückfahrt nach Delhi

Wir genießen Manali, ruhen uns aus von der Tour und besichtigen einige Sehenswürdigkeiten. Am Abend geht es mit dem Bus zurück nach Delhi (14 Stunden). (Übernachtung im Volvo Bus) F/-/-

Tag 18 Ankunft in Delhi/Abreise nach hause

Früh am Morgen erreichen wir Delhi. Den Tag können wir für etwas mehr Sightseeing nutzen oder sogar für einen Ausflug nach Agra zur Besichtigung des Taj Mahals. Am Abend/in der Nacht werden Sie zum Flughafen gebracht.(Übernachtung im Hotel, falls nötig) F/-/-

inkludierte Leistungen:

  • Transfer von und zumFlughafen
  • Sightseeing Tour in Delhi
  • Volvo Bus von Delhi nach Shimla/Manali nach Delhi
  • Vor und nach der Fahrradtour (Delhi, Manali, Shimla) landestypisches mittelklasse Hotel mit Frühstück
  • Alle Unterkünfte während der Fahrradtour ( immer im komfortablen Zwei-Mann Zelt), in Kaza zwei Nächte im Hotel
  • Während der Fahrradtour Vollverpflegung
  • Begleitfahrzeug
  • deutschsprachige Reisebegleitung
  • lokaler Führer, Fahrer, Koch, Helfer während der Fahrradtour
  • Küchenzelt und Aufenthaltszelt
  • gefiltertes Wasser während der Fahrradtour

nicht inkludiert:

  • internationaler Flug
  • Visum (ca. 45 Euro)
  • nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder
  • Mountainbike gegen Aufpreis von 150 Euro (Scott oder Trek), gern kann auch mit dem eigenem Fahrrad angereist werden

Diese Tour ist von Juni bis September möglich!

1 Teilnehmer ab 3199 Euro pro Person

2 Teilnehmer ab  2199 Euro pro Person

3-4 Teilnehmer ab  1949 Euro pro Person

5-6 Teilnehmer ab 1649 Euro pro Person

300 Euro Einzelzimmer und Einmannzelt Zuschlag

Informationen zu unseren Fahrradtouren in der Himalaya Region

  1. Guide und Team

Auf allen unseren Fahrradtouren haben wir mindestens einen (bei größeren Gruppen ab 6 Teilnehmern zwei) Mountainbike Guides/Fahrradmechaniker mit dabei, die sich um unsere Gäste und deren Fahrräder kümmern.

Unsere Guides sprechen alle Englisch.

Daneben gibt es ein einheimisches Team, bestehend aus einem Koch, Helfern, Fahrern.

Alle unsere Teammitglieder arbeiten schon über Jahre mit uns zusammen, sind sehr freundlich und immer darum bemüht, unseren Gästen ein großartiges Himalaya-Erlebnis zubereiten. Ihr Englisch ist eher mittelmäßig bis gar nicht vorhanden, was für  eine Kommunikation mit ihnen jedoch nicht unbedingt hinderlich ist.

2. Fahrradrouten

Die Fahrradrouten sind auf die Fähigkeiten unserer Gäste ausgelegt und sind alle für einen Menschen mit einem guten Fitnesslevel machbar, falls nicht anders erwähnt. Die täglichen Strecken sind zwischen fünf und acht Stunden lang (mit Pausen) und es werden bei einem Anstieg im Durchschnitt um die 500-800 Höhenmeter absolviert.

Zwischendurch kann es passieren, dass Flüsse über- oder durchquert werden müssen. Die Straßen reichen von gut ausgebauten Asphaltstraßen bis hin zu steinigen Jeeppisten. Die Anstiege sind moderat, aber lang, bei den langen Abfahrten bis zu 50 km sollte man Vorsicht walten lassen. Die Straßen sind Verbindungsstraßen und werden auch von Touristen in Autos, Motorradfahrern und LKWs genutzt. Der Verkehr ist mäßig, dennoch sollte man aufpassen. In Indien gilt Linksfahrgebot, sowie das ungeschriebene Gesetz „ Der Größere gewinnt“. Also lieber allen anderen Straßenteilnehmern den Vorrang lassen.

3. Fahrräder

Wir stellen Ihnen unsere eigenen Trek oder Scott-Bikes zur Verfügung. Bei diesen Fahrrädern handelt es sich um Leihfahrräder. Wir haben Fahrräder in den Größen „Klein“ und „Medium“ und auch einige Fahrräder mit einem großen Rahmen. Alle Fahrräder verfügen über hydraulische Bremsen und neunfachem Schaltwerk. Ansonsten können Sie natürlich auch gern ihr eigenes Fahrrad nutzen. Es besteht Helmpflicht.

4. Tagesroutine

7: 00 Uhr Aufstehen mit Tee

7:30-8:30 Uhr Frühstück

7:00-9:30 Uhr Abbau des Camps

8:00- 9:30 Start Tour

13:00 Uhr Mittagessen unterwegs

15:00-17:00 Uhr Ankunft im Camp und Camp Aufbau

15:30-17:30 Snacks

19:00 Uhr Abendbrot

5. Höhe und Höhenkrankheit

Ein sehr wichtiges Thema, das besonders bei unseren Fahrradtouren im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Um uns an die Höhen auf unseren Touren vorzubereiten, werden wir entweder vor der Tour einige Nächte in hohen Höhen verbringen oder langsam während der Tour aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig, sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Teammitglied zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, ein Notfall-Medikament gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür sich am besten bei der Apotheke oder vom Reisearzt beraten lassen.Wir werden zusätzlich Sauerstoff mit dabei haben.

6. Gepäck

Für die Mitnahme der persönlichen Kleidung und Gegenstände ist jeder Tourenteilnehmer selbst verantwortlich. Wir sind mit Begleitfahrzeugen unterwegs und das Gepäck wird damit transportiert werden.  Ein kleiner Tagesrucksack für die Kamera und etwas zum Überziehen kann Sinn machen. Das Begleitfahrzeug wird immer in unserer Nähe sein. Hier geht es zur Packliste für unsere Fahrradtouren im Himalaya.

7. Verpflegung

Während der Tour wird es eine vegetarische Vollverpflegung geben. Wasser wird entweder abgekocht oder wir haben einen Wasserfilter mit dabei.

Frühstück (tägliche Auswahl):

  • Kaffee/Tee
  • Haferflockenbrei/Müsli/Cornflakes/indischer Porridge
  • Indisches Frühstück/Toast/Eier/Marmelade/Butter/Käse/Honig/Schokoaufstrich
  • Aufgeschnittenes Obst/Gemüse

Mittagessen (meist Lunchbox), manchmal Warm im Camp

  • Sandwiches/Indisch (Reis, Chapati, Gemüse)/Eier/Kartoffeln
  • Säfte
  • Schokolade
  • Obst

Snacks

  • Tee/Kaffee
  • Kekse
  • Pommes/indische Snacks

Suppe

Abendbrot ( Mix aus indisch/chinesisch/Kontinental)

  • Gemüsegericht
  • Linsengericht
  • Reis/Nudeln
  • Chapati
  • Salat
  • Dessert

8. Unterkunft und Camp

Wir Verfügen über sehr komfortable und geräumige Zweimannzelte. Unsere Matratzen sind richtige Bett-Matratzen und ca 20 cm dick. Unser Schlafsäcke sind frisch gewaschen und besitzen eine sehr gute Qualität mit Komfortzone bis -5°C (Extremzone -20°C). Die Mitnahme von persönlichen Innenschlafsäcken wird empfohlen.

Daneben haben wir ein geräumiges Speisezelt mit Tischen und Stühlen, ein Küchenzelt für das Team, ein Toilettenzelt, sowie ein Duschzelt.

9. Wetter

Im Himalaya schwanken die Temperaturen stark. Während es tagsüber bis zu 25° C warm werden kann und die Sonne nicht nur wärmend sondern auch sehr intensiv ist (Sonnenschutz ist ein muss), kann es nachts auch einmal deutlich unter die Minusgerade abkühlen, besonders in den Monaten Ende September und Oktober, sowie im Juni. Auch kann es zu Wetterumschwüngen mit Schnee auf den Pässen kommen. Teilweise kann es auch sehr windig werden.