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Reisenummer: 34
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Große Jeep-Safari durch Nordindien und den Himalaya

19 Tage Kultur- und Erlebnisreisen

Reiseverlaufskarte zu Große Jeep-Safari durch Nordindien und den Himalaya

Teilnehmerzahl: ab 2 Personen

Anforderung: 1 von 10

Die Tour geht bis über 5000 m Höhe und je nach individuellen Akklimatisierungsvermögen, kann es zu Symptomen der Höhenkrankheit, wie Kopfschmerzen und Schwindel kommen. Lassen Sie sich vor Antritt der Reise von ihrem Arzt bezüglich notwendiger Medikamente beraten. Gutes Sitzvermögen ist von Vorteil, da die Strecken mitunter recht lang und holprig sein können.

Eine klassische Jeepsafari zu einer der abgelegensten Regionen Himachal Pradeshs. Wir beginnen unsere Tour in Amritsar, der Stadt des Goldenen Tempels und führen unsere Reise zum Regierungssitz des Dalai Lamas (Mcleod Ganj) fort. Dann geht es weiter nach Shimla, einst die Sommerhauptstadt der Briten, heute eine beliebte Urlaubsregion für Inder. Anschließend erreichen wir die abgeschiedenen Hochgebirgstäler Spiti und Kinnour in der westlichen Himalaya-Region. Es geht weiter über die höchsten befahrbaren Pässe der Welt bis nach Leh. Hier in Ladakh besuchen wir die schönsten buddhistischen Klöster und genießen die karge Bergwelt. Das Überqueren der hohen Pässe bietet uns spektakuläre Aussichten auf schneebedeckte Berge, zerklüftete Felsen und uralte Gletscher. Während der Tour werden wir viele einsame Täler und kleine traditionelle Dörfer besuchen.

Tag 1 Delhi nach Amritsar

Wir fahren für etwa 6 Stunden mit dem Zug oder Auto nach Amritsar. Amritsar ist das spirituelle Zentrum der Sikhs und ihre heiligste Stätte, der goldene Tempel, zieht die meisten Touristen in Indien an. Nach dem Besuch des Tempels geht es zu der nahe gelegenen Grenze zu Pakistan. Hier schauen wir uns die Grenzschließungszeremonie an. (Übernachtung im Hotel) -/-/-

Tag 2 Fahrt nach Dharamsala/Mcleod Ganj

Es geht auf eine vierstündige Fahrt zu den Ausläufen des Himalayas. Dharamshala ist ein Bergort, der sich an die Dhauladar Bergkette  des Himalayas  schmiegt. Seit 1960 ist es der temporäre Regierungsitz des Dalai Lamas und neue Heimat zahlreicher Exiltibeter. Dharamshala gelangte dadurch an Berühmtheit und ist auch bekannt unter den Namen “das kleine Lhasa in Indien”. Es ist ein beliebtes Reiseziel für alle, die tibetischen Buddhismus, Kultur und Kunst studieren wollen. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 3 In Dharamsala

Wir besuchen das tibetische Kloster und sein Museum. Danach laufen wir nach Bagshu zu einem Wasserfall und den Baghsunag Tempel. Später geht es zur Sant John’s Kirche. Gegen Abend nehmen wir an einem Momo-Kochkurs teil. Momos sind kleine gedämpfte Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen. Die tibetische Spezialität ist ein beliebter Straßensnack in Mcleod Ganj.. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 4 Dharamsala nach Shimla (260 km/ 9 Stunden) 

Shimla ist die Hauptstadt Himachal Pradeshs und wurde zur Sommerhauptstadt des britischen Raj in Indien erklärt. Die Bergstation ist sowohl ein beliebter Touristenort für Inder als auch für Ausländer und wird oft “Die Königin der Berge” genant. Auf einer Höhe von 2205 Metern und umschlossen von Pinienwäldern, Rhododendron und Eichen gibt es in Shimla angenehme Sommer und kalte, schneereiche Winter. Die Stadt ist berühmt für seine Gebäude im Tudor und Neugotischem Stil. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 5 In Shimla

heute erkunden wir Shimla und besuchen das „Indian Institute of Advances Studies“, den Jakho Tempel mit seiner großen Hanuman Statue auf dem höchsten Punkt Shimlas und das British Viceroy. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 6 Shimla nach Sarahan und Besuch des Sonnen Tempels (175 km/ 7 Stunden)

Zunächst geht es nach Narkanda, ein beliebter Wintersportort und ein Muss für jeden Besucher Shimlas im Sommer. Dichter Wald, Apfelplantagen und Kartoffelfelder ziehen während der beschaulichen fahrt an uns vorbei. Wir werden einen einmaligeb Blick auf die schneebedeckten Berge haben und können die Stille der Berge genießen. Sarahan ist ein winziges, aber schönes Dorf im Sutley Tal. Es ist umgeben von Apfelplantagen und wird dominiert vom Shrikhand Mahadev Gipfel (5777 m). Es war die antike Hauptstadt von Rampur Bushehr, eines der größten Reiche in den Bergen Shimlas. Wir können hier den Bhimkali Tempel mit seinen 6 silbernen Toren besuchen. Dieser besteht aus einer Mischung  hinduistischer und buddhistischer Elemente und ist weltberühmt. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 8 Sarahan nach Sangla (113 km/ 8 Stunden)

Heute führt uns die Tour in eines der romantischsten und schönsten Täler Kinnours: in das Sangla Tal. Es ist 95 km lang, die Weiden auf beiden Seiten des Flusses sind grün und voll mit Obstbäumen und Blumen. Die Bergkämme sind das ganze Jahr schneebedeckt. Die Holzhäuser im Sangla Tal sind ein Beispiel für die einzigartige Architektur.

Chitkul ist das letzte bewohnte Dorf im Sangla Tal. Man meint, man befände sich in einem Märchen: grüne Felder, hohe, weiße Bergspitzen, Tempel und Klöster… (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 9 Sangla nach Kalpa Besuch des Dorfes Kamru (51 km/ 2 Stunden)

Kalpa, 51 km entfernt von Sangla, ist ein guter Ort für den Erwerb von Tüchern und typischen Kinnour Mützen. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 10 Kalpa nach Tabo und Besuch von Nako (167 km/ 8 Stunden)

Auf der rechten Seite des Flusses Spiti befindet sich das antike Dorf Tabo, flankiert von hohen Bergen auf beiden Seiten. Hier gibt es eines der berühmtesten buddhistischen Klöster: Mehr als tausend Jahre alt, besitzt die Tabo Gompa exquisite Fresken und Stuck Statuen. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 11 Tabo nach Kaza auf dem Weg besuchen wir Lalung und die Dhankar Gompa (48 km/ 5 Stunden)

Dhankar ist die antike Hauptstadt des Spiti Königs. Das unglaublich schöne Kloster befindet sich zwischen hohen Felsen. Wenn wir mögen, können wir von hier zum nahe gelegenen Dhankar See wandern. Kaza ist die Distrikt-Hauptstadt Spitis. Es lohnt sich, den örtlichen Markt zu besuchen. Jedes Jahr im August findet hier ein großes Volksfest statt. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 12 Kaza zum Ki Kloster & Kibber Dorf (37 km) 4205 m

Heute besuchen wir das berühmte Ki Kloster. Es ist das größte Kloster in Spiti und eine Teilnahme an dem täglichen Morgengebet ist etwas ganz besonderes! Auch sollte man den traditionellen  Buttertee probieren! Kibber war lange Zeit das höchstgelegene permanent bewohnte Dorf, das Elektrizität hatte und per Straße angebunden war. Gegen Nachmittag machen wir uns wieder hinab auf den Weg nach Kaza.  (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 13 Kaza nach Keylong über den Kunzam Pass 4558 m (200 km/ 10 Stunden)

Heute haben wir eine lange Fahrt vor uns. Es geht durch einige Dörfer in Spiti, dann über den Kunzum Pass und weiter auf schlecht ausgebauter Straßen immer entlang des Chandra Flusses in das etwas grünere Lahaul Tal. Wir übernachten in Keylong, der Distrikthauptstadt der Region. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 14 Keylong nach Tsokar See (165 km/ 7  Stunden)

Heute geht es  zunächst über den Baralacha Pass (4820 m). Dann durchqueren wir die temporäre Zeltstadt Sarchu. Sie bildet den Mittelpunkt auf dem Manali Leh Highway. Es geht weiter die 21 Gataloops hoch (21 enge Kurven) bis hinauf zum Nakeela La (4780 m) und wenige Kilometer später über unseren ersten 5000 m hohen Pass: den Lachung La (5065 m). Nun wird die Straße recht schlecht bis hinunter nach Pang. Dennoch ist dieser Streckenabschnitt rein landschaftlich wohl der schönste auf der gesamten Fahrt: schroffe Felsen aus rotem Gestein, interessante geformte Muster an den Hängen, kleine Brücken… In Pang machen wir kurz Rast und können einen gesalzenen buddhistischen Buttertee probieren. Nun kommen die angenehm 40 km über die Morray Ebene: Fast schnurgerade geht es auf der Hochebene entlang: rechts und links erheben sich sanft die Berge empor. Kurz vor dem Tanglang La, dem höchsten Pass auf der Strecke nach Leh, biegen wir ab auf einen holprigen Weg zu unserem Luxus Camp nahe des wunderschönen Salzsees Tsokar. Die schöne Gegend am See lädt zu einem Spaziergang ein! (Übernachtung im Luxus Zelt) F/-/ A

Tag 15 Zsokar See nach Leh 5 Stunden

Heute beginnt die letzte Etappe mit dem Auto: Anfangs bewältigen wir den Tanglang La (5360 m) und dann durchqueren wir auch schon die ersten kleineren Dörfer Ladakhs. Es geht durch Rumtse und Upshi, wo wir ein letztes Mal zur Passkontrolle gebeten werden. Dann fahren wir weiter zum Hemis Kloster, um es zu besichtigen. Weiter geht es zur Thiksey Gompa, bis wir schließlich Leh erreichen. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 16 Leh

Heute besichtigen wir Lehs Hauptsehenswürdigkeiten, unter anderem die Shanti Stupa, sowie Lehs Altstadt. Der Nachmittag steht frei zur selbstständiger Erkundung der Stadt oder zum Shoppen. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 17  Leh nach Uleytokpo (70 km/ 6 Stunden)

Heute geht es Richtung Kaschmir auf den Highway nach Jammu. Auf dem Weg nach Uleytopko besuchen wir den Basgo Palast sowie die berühmten Klöster Liker und Alchi. Wir können einen kleinen Spaziergang in Uleytopko unternehmen. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 18 Uleytokpo nach  Lamayuru zurück nach Leh (170 km/ 8 Stunden)

Heute fahren wir zum berühmten Lamayuru Kloster. Es ist eines der ältesten Kloster aus dem 10. Jahrtausend und ist spektakulär auf den Felsen gebaut. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Leh. (Übernachtung im Hotel) F/-/-

Tag 19 Leh Abreise mit dem Flugzeug nach Delhi, Delhi Weiterreise nach Deutschland 

Sie werden von uns zum Flughafen gebracht. F/-/-

inkludierte Leistungen:

  • 16 x Übernachtung im landestypischem mittelklasse Hotel mit Frühstück
  • 1 x Übernachtung im Luxuszelt mit Frühstück und Abendbrot
  •  Fahrer mit Fahrzeug (Innova oder ähnlich)
  • alle Genehmigungen und Gebühren

nicht inkludierte Leistungen:

  •  Inlandsflug Leh-Delhi
  • Reisebegleitung (auf Anfrage möglich)
  • nicht erwähnte Speisen und Getränke

Diese Tour ist von Juni bis September möglich

Für 2 Personen ab 1800 Euro pro Person

Region

Wir befinden uns mitten im Himalaya im Bundestaat Himachal Pradesh und in Ladakh.

Während das grüne Kullutal, von wo aus unsere Tour startet, relativ dicht von überwiegend Hindus besiedelt ist, wird es Richtung Lahaul und Ladakh immer trockener, höher und einsamer. Die Menschen in der Hochgebirgswüste sind vorwiegend buddhistisch geprägt und es gibt unzählige uralte Klöster, die zu Besichtigungen einladen.

Während es im südlichen Bereich Himachals, besonders zur Monsunzeit, auch einmal kräftig regnen kann, kommen Niederschläge in Lahaul und Ladakh höchst selten vor. Die Temperaturen reichen tagsüber von 15 bis 25 Grad Celsius, nachts kann es durchaus auch schon einmal empfindlich kalt werden, bis unter den Gefrierpunkt.

Gefahren

Bei der Tour befinden wir uns ständig in den Bergen auf einer Höhe zwischen 2000 und 6000 Metern.

Auch wenn wir  alle Maßnahmen auf unseren Bergtouren ergreifen, um Notfällen entgegenzuwirken, kann man Gefahren in den Bergen nie ausschließen. Immer wieder kann es zu Wetterumschwüngen, Erdrutschen (besonders während der Monsunzeit) oder Unfällen kommen und man sollte sich dessen immer bewusst sein.

Wir behalten uns vor, aufgrund von klimatischen Bedingungen oder aus organisatorischen Gründen, die Touren Vorort so abzuändern, wie es am sichersten für alle Beteiligten ist.

Unterkunft

Während der Tour übernachten wir in  einfachen, sauberen landestypischen Unterkünfte im 2 bis 3 Sterne Bereich geben.

Die Mahlzeiten  sind der lokalen Küche angepasst und zumeist vegetarisch.