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Reiseland Indien

Menschen, Tiere und Landschaftsräume

Indien, mit einer Fläche von 3.287.490 Quadratkilometern, ist sowohl landschaftlich als auch kulturell und spirituell eines der vielfältigsten und beeindruckensten Länder der Welt. Hier befindet sich das höchste Gebirge der Welt: das Himalaya. Mit seinen unzähligen Bergen über 6000 Meter, grünen saftigen Tälern und reißenden Flüssen lädt die vom Tourismus noch fast unberührte Bergwelt zum aktiv sein ein.

Höchster Punkt Indiens ist der Berg Kanchenjunga, mit 8598 Metern Höhe im Osten Indiens. Wenn man Glück hat, trifft man hier noch auf einen der seltenen Schneeleoparden oder Bären. Der Norden Indiens ist sehr buddhistisch geprägt und es gibt viele uralte Klöster. Außerdem lebt hier die Mehrzahl der ca. 100 000 tibetischen Flüchtlinge.

Mönch in Boudhanath

Das Hochgebirge bildet eine natürliche Grenze im Norden zu Indiens Nachbarstaaten China, Tibet, Nepal, Bhutan und Myanmar. Im Westen grenzt Indien an Pakistan, im Osten an Bangladesh. Der Rest des Subkontinentes wird von dem Indischen Ozean umschlossen. Dem Himalaya entspringt der Ganges, der längste und bedeutendste Fluss Indiens. Mit etwas Glück kann man in ihm und den Brahmaputra noch einen der selten Ganges-Delfine entdecken.

Außerdem befinden sich am heiligen Ganges wohl die ältesten und heiligsten Orte Indiens. Die wichtigen Pilgerstätten Rishikesh, Haridwar und Varanasi ziehen ein tief in die uralte hinduistsiche Kultur mit Yoga, religiösen Zeremonien, traditionellen Ritualen und echter Spiritualität.

An die breite fruchtbare Gangesebene schließt sich die Wüste Thar im Osten Indiens im Bundesstaat Rajasthan an. Es lohnt sich, an einer Kamelsafari teilzunehmen und die bedeutsamen Mogulpaläste zu besuchen. In dem südlich von Rajasthan gelegenen Bundestaat Gujarat gibt es noch die letzten Löwen zu bestaunen.

In den Tiefen der uralten Wäldern Ost-, Zentral- und Südindiens kann man auf wilde Elefanten (Indiens größte Säugetierart), Nashörner (in den Sumpfgebieten Assams) und sogar Tiger stoßen, welche in Indien lange Zeit als vom Aussterben bedroht galten. Auch gibt es in Indien viele Affen, welche als heilig gelten.

Das heiligste Tier Indiens ist allerdings weiterhin die Kuh. Das liegt an ihrem traditionellen Nutzen bei der Landwirtschaft und als Milchlieferant. Tatsächlich ist es ein gängiges Bild, Kühe überall frei herumlaufen zu sehen.

In Kerala

Auch Indiens Vogelwelt ist mit über 1200 einheimischen Arten – mehr als in ganz Europa – überaus vielfältig. Der Pfau gilt als Nationalvogel und ist weit verbreitet.

Die Hälfte aller Reptilienarten in Indien sind Schlangen, darunter die giftige Königskobra und der Tigerpython. Sie befinden sich vorwiegend in Zentral- und vor allem Südindien, verstecken sich jedoch meistens im Schatten und sind selten zu sehen. Doch Südindien hat viel mehr zu bieten: die sehenswerten und bunten drawidischen Hindu-Tempel, viele Nationalparks (insgesamt gibt es 92 in Indien) in den Westghats, Tee- und Gewürzplantagen und natürlich bieten sowohl das Arabische Meer als auch der Pazifik wunderschöne Sandstrände und ganz viel Badespaß. Indien dehnt sich bis auf die Inselgruppen der Andamanen/Nikobaren und die Korallenatolle von Lakshadweep aus.

Wenn Sie genug von Indiens einzigartigen Landschaften und Natur haben, stürzen sie sich doch in das Getümmel einer der bunten und überfüllten 46 Städte mit mehr als einer Million Einwohnern. Mit über 1, 2 Milliarden Einwohnern gilt Indien als das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt.

Feilschen sie auf den Bazaren und staunen Sie über die Vielzahl an Gewürzen. Dabei passiert es, dass Sie sich auch einmal mit Händen und Füßen verständigen müssen, denn in Indien werden mehr als 100 Sprachen gesprochen, wobei Hindi und Englisch als Amtssprachen gelten.

Indien ist ein Vielvölkerstaat, dessen ethnische Vielfalt ohne weiteres mit der des gesamten europäischen Kontinents vergleichbar ist.
Genießen sie die einzigartige Kultur und den Mix der Religionen. In Indien entstanden vier der großen Religionen: Hinduismus (80, 5 %), Buddhismus, Jainismus und Sikhismus. Der Islam (13,4%) kam infolge von Eroberungen, das Christentum (1,9%) durch frühe Missionierungen im ersten Jahrhundert und dann durch den Kolonialismus, der Parsismus (Zoroastrismus) aufgrund von Einwanderungen ins Land. Besuchen Sie
Dharamsala: Mit seiner tibetischen Exilregierung ist sie immer einen Besuch wert. Auch eine Übernachtung im Goldenen Tempel der Sikhs in Amritsar lohnt sich oder verbringen Sie doch einfach ein paar erholsame Tage am Strand im christlich geprägten Goa, auf keinen Fall sollten sie einen Besuch des Taj Mahals zum Sonnenaufgang verpassen.

Leider ist die Armut Indiens immer noch ein sehr aktuelles Thema. Besonders in den ländlich geprägten Regionen, wie in den Bundesstaaten Bihar und Madya Pradesh, leiden die Menschen und sind von Naturkatastrophen bedroht. Oft kommt es zur Landflucht in die Stadt. Es gibt unzählige Armutsviertel in den Großstädten. Mehr als 44% der indischen Bevölkerung lebt von weniger als einem US-Dollar am Tag. Wer länger in Indien bleibt und Lust hat zu helfen, dem vermitteln wir gern auch Freiwilligenarbeit bei einer der vielen NGOs.

Indisches Essen

Leckeres traditionelles Essen

Wer Indien richtig kennenlernen möchte, kommt nicht umhin, sich auch an der indischen Küche auszuprobieren. Hier ist es so ähnlich wie mit den Sprachen und der Kultur: alle paar 100 km wechseln die Gerichte, Zubereitungsmethoden und Zutaten. Eins ist jedoch allen Indern gemeinsam: die Liebe zum Reis mit viel Gemüse und Linsen. Fleisch wird eher weniger, wenn dann vor allem in den muslimischen Regionen oder im Himalaya, verköstigt. Dann sind es vor allem Lamm und Hähnchengerichte. Im Süden, an den Küstengebieten, wird viel Fisch gegessen. Im Norden erfreuen sich verschiedene Fladenbrote, wie Nan und Chapati, großer Beliebtheit.

Außerdem findet eine große Verwendung von Milchprodukten in Form von Gee, Jogurt oder Lassi statt.

In Indien wird zu fast jeder Tageszeit viel Milchtee mit verschiedenen Gewürzen getrunken. Im Süden wird auch Kaffee getrunken.

Die Inder lieben Süßspeisen, an deren Süße sich der normale europäische Gaumen jedoch erst einmal gewöhnen muss.

Außerdem gibt es viele Snacks, die auf den indischen Straßen zubereitet werden und die meist frittiert sind.

Indische Snacks

Obst gibt es in Indien in Hülle und Fülle.

Hohe Berge, laute überfüllte und bunte Millionenstädte, riesige Wüsten, scharfes vielseitiges Essen, Yoga, Armut, traditionelle Rituale, gelebte Spiritualität, kleine einsame Dörfer, Ayurveda, viele Religionen…all das ist Indien und noch viel mehr. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Inder und entdecken Sie ihr ganz persönliches Indien.

Klima in Indien

Das indische Klima wird vorwiegend von dem Südwestmonsun geprägt. Ab Juni zieht der Regen von Süd nach Nord und verschafft den Menschen große Erleichterung, die die abkühlenden Schauer schon sehnsüchtig erwarteten, da die Monate Mai und Juni die heißesten des Jahres sind. Ab September klingt die Regenzeit ab und es kann wieder etwas heißer werden. Die meisten Niederschläge gehen an der Westküste, den Hängen des Himalayas und in Nordostindien nieder. Am trockensten ist es in der Wüste Thar.

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Der Südosten wird außerdem von dem Nordost Monsun ab Oktober beeinflusst, sodass es hier zwei Regenzeiten gibt.

Mit Ausnahme der Bergregionen herrscht in Nord- und Zentralindien vornehmlich subtropisches Kontinentalklima, im Süden und in den Küstengebieten dagegen ein stärker maritim geprägtes tropisches Klima. So treten im Norden im Jahresverlauf teils erhebliche Temperaturschwankungen auf. In den nördlichen Tiefebenen herrschen im Dezember und Januar 10 bis 15 °C; in der heißesten Zeit zwischen April und Juni sind Höchsttemperaturen von 40 bis über 50 °C möglich. Im Süden ist es dagegen ganzjährig (relativ konstant) heiß.

In den Bergregionen des Himalayas ist das Klima relativ mit dem in Deutschland vergleichbar. Es gibt den Winter mit Schneefall, danach folgt die etwas wärmere und längere Sommerzeit ab April bis Mitte Oktober. Von Mitte August bis Mitte September zeigt sich der Monsun, reicht allerdings nicht über die Gebirgszüge bis nach Jammu und Kaschmir, sodass es im äußersten Norden ganzjährig trocken bleibt.

Die beste Reisezeit für Indien ist von November bis März. In die Bergregionen reist es sich am besten zwischen Mai bis Oktober.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +4 1/2 Stunden (während der europäischen Sommerzeit +3 1/2 Stunden).

Strom

Deutsche Stecker passen in die indischen Steckdosen. Meist gibt es 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Vielerorts muss man mit starken Spannungsschwankungen und Stromausfall rechnen. Ein Adapter ist ratsam.

Telefon/Post

Post

Post nach Europa benötigt als Luftpost (unbedingt kennzeichnen!) ca. 6-8 Tage, als Seefracht ca. 2-3 Monate.

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Indien ist 0091, von Indien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefonate sind fast in allen Internetcafés möglich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 100/22 97 15 00 (vom Mobiltelefon 112), Feuerwehr 101, Rettungsdienst 102/108.

Es empfiehlt sich, in Indien eine indische Sim-Karte zu kaufen. Anrufe von Indien nach Deutschland kosten ca. 10 Rupien pro Minute. Für das Telefonieren von Deutschland nach Indien gibt es viele Billigvorwahlen, im Internet für schon 1 Cent pro Minute.

Internetcafés gibt es mittlerweile fast überall, vor allem in den Großstädten und Touristenorten überall. Stromausfälle erschweren jedoch die Kontakte.

Feiertage

26. Januar: Tag der Republik

März Mahashivratri, Karfreitag

März/April Holi (Farbenfest)

April Ram Navami, Mahavir Jayanti

25. Mai: Buddha Purnima

15. August (Unabhängigkeitstag)

August Janamashtami, Fastenbrechen am Ende des Ramadan

2. Oktober: Mahatma Gandhis Geburtstag

Oktober Dussehra, muslimisches Opferfest

Oktober/ November Diwali

17. November: Geburtstag des Guru Nanak

25. Dezember: Weihnachten

Die genannten Feiertage verschieben sich von Jahr zu Jahr entsprechend dem Mondkalender.

Vor einer Reise lohnt es sich, über die Feiertage und Feste in Indien zu informieren, da sie meistens ein großes Spektakel sind.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10/11-14/15 Uhr (Abweichungen sind möglich), teilweise auch Sa 10/11-12/13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 10-13, 14-18 Uhr;

Regierungsstellen: im Allgemeinen Mo bis Fr 10-17 Uhr (Die Mittagspause wird zu unterschiedlichen Zeiten gemacht; mindestens aber von 13-14 Uhr);

Geschäfte: Mo bis Sa ca. 9.30-18 Uhr mit Mittagspause. Kleinere Läden haben von frühmorgens bis spätabends geöffnet;

Restaurants: täglich 8-2 Uhr;

Post: Mo bis Fr 10-17 Uhr, Sa 10-13 Uhr, in größeren Städten länger (Mittagspause 13-14 Uhr).

Währung

Währungseinheit: Indische Rupie (IR)

1 Indische Rupie = 100 Paise.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 85,00 IR