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  • Rückblick 2009/10 Freiwilligenarbeit in Delhi Bericht Nr 4

    Januar-Februar

    In den letzten beiden Monaten hat sich viel bei uns auf der Arbeit bei der NGO ABHAS getan.

    Anfang Januar hatten wir ziemlich große Probleme, da es auch in Delhi wirklich kalt geworden ist und die Kleinen nicht wirklich etwas Vernünftiges zum Anziehen hatten. Während ich im Pullover, Jacke und langer Hose schon gefroren habe, sind die Kinder immer noch mit kurzer Hose und ohne Socken in Latschen um mich herumgesprungen! Es war schrecklich. Kurzerhand haben Joanna und ich uns dazu entschieden, Socken an alle Kinder aus dem Center zu verteilen. Letzten Endes sind wir 130 Paar Socken los geworden und es war ein wunderschönes Gefühl , am nächsten Tag die Kinder die bunten Strümpfe anhaben zu sehen.

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  • Köstliche selbstgemachte tibetische Nudelsuppe!

    Vegetarische Thentuk mit Tofu

    Thentuk- eine Spezialiät aus Tibet

    Thentuk- eine Spezialität aus Tibet

    In Manali hat man nicht nur die Möglichkeit sich durch allerhand indische und westliche Spezialitäten durch zuprobieren, sondern auch die Möglichkeit echte tibetische Speisen zu genießen. Aufgrund der nähe zu Spiti und Lahaul, Inder überwiegend Buddhisten Leben und der vielen tibetischen Flüchtlinge in Manali, wurden viele Gerichte aus Tibet übernommen. Momos, gedämpfte und gefüllte Teigtaschen sind unter den Indern sehr beliebt, aber auch die tollen Nuddelsuppen haben es in sich.

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  • The 4th Ultimate Uttarakhand Himalayan MTB Challenge

    Indien- ein großes Land mit vielen Highlights

    glückliche Finisherin nach der 6. Etappe in Musoori

    Obwohl ich nun bereits seit beinahe zehn Jahren in Indien lebe, ist es mir bei weitem noch immer nicht gelungen, ganz Indien entdecken zu können. Sehr oft kehre ich zu Orten, die mir besonders gut gefallen haben, zurück oder ich bin mit meinen Reisegruppen unterwegs, wobei meine Gäste bei ihrem ersten Indien-Erlebnis natürlich meist auf bekannteren Pfaden reisen, da bereits das „normale Indien“ kulturell einiges zu bieten hat.

    Indien ist einfach so unfassbar groß und die Reisewege oft sehr lang, sodass ich Indien für mich nur in kleinen, langsamen Schritten entdecke.

    Dabei bleibe ich natürlich meinem (und Chalo!Reisens) Reisemotto: „Indien aktiv erleben“ treu.

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  • Indischer Gemüse Biryani

    Ein indisches Reisgericht für besondere Anlässe

    In Indien wird Reis gegessen. So unterschiedlich die regionale indische Küche auch ist: Reis kennen alle Inder.

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  • Eine Indien-Gruppenreise für Frauen – Warum?

    Ab und zu liest man in den Nachrichten: Indien. Massenvergewaltigungen. Männerdominant. Risiko für allein reisende Frauen. (Mehr zu diesem Thema kann man hier und hier nachlesen).

    Gleichzeitig spüre ich jedoch bei den Anfragen meiner Solo-Frauen ein großes Interesse am exotischen Subkontinent, das im Konflikt mit der eigenen Sicherheit steht. Weiterlesen »

  • Goa- Hippy Oase, Spirituelle Ausbildungsschmiede, Party Hochburg und Langzeit Urlauber Paradies

    Ein Bericht über meinen dreiwöchigen Aufenthalt am Arambol Strand

    Sonnenuntergang in Goa

    In Goa gibt es über 50 Strände, dabei scheint es fast nicht mehr möglich, einen ganz ursprünglichen Strand zu finden. Trotzdem gibt es unter den 50 Stränden in Goa den Passenden genau für jeden von uns: Da gibt es die Strände für Pauschal Touristen in Baga und Calangute mit großen luxuriösen Hotelanlangen. Dann gibt es noch relativ natürliche Fischer- Strände wie Benaulim ohne große Partys aber mit Wassersport und Delfin Sightseeing Trips. Es gibt Strände, die die indischen Touristen bevorzugen (Colva) und Strände, die von den Russen (Morjim) dominiert werden. In Süd Goa gibt es besonders schöne Strände wie Agonda und Palolem, die zu ein paar entspannten Tagen am Meer einladen. Aber auch hier ist der Kommerz am Wachsen.

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  • Gefüllte Auberginen

    Im Januar und Februar war ich aufgrund meiner Yoga und Rajasthan Reisen ein sehr häufiger Gast bei Rekha und Rishi, die in Jodhpur ihren “ Incredible Krishna Cooking Workshop“ anbieten.

    Über die beiden habe ich schon in anderen Beiträgen geschrieben.

    In der Tat ist alles an einem Abend bei einem Kochkurs von Rekha und Rishi INCREDIBLE!

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  • Klangschalen Heilkunde

    In meinem Leben hier im indischen Teil des Himalayas sind Klangschalen allgegenwertig. So lebt nicht nur ein großer Teil der tibetischen Flüchtlingsgemeinschaft in den indischen Bergstaaten Himachal Pradesh und Ladakh, sondern ein Großteil der Bevölkerung ist selbst buddhistisch, Klangschalen gehören zum Alltag. So war es nahezu selbstverständlich für mich, immer mal wieder eine tibetische Klangschale in den Händen zu halten, sie anzuschlagen oder voller Begeisterung mit dem Stab um den Schalenrand zu Kreisen und so wunderschöne meditative Klänge und Vibrationen entstehen zu lassen. Doch dabei es ziemlich lange  bleiben.

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  • Happy Shivatri

    „Om Namo Shivaya“. Dieses Mantra wird heute überall in Indien zu ehren des Gottes Shiva gesungen werden. Denn heute ist Maha Shivatri, die Nacht des Shivas. Nach dem Hindu-Mond-Kalender liegt dieser hinduistische Festtag immer am 14 Tag des Neumondes.

    Über den genauen Anlass des Feiertages, ist man sich uneinig. Manche feiern die Hochzeit von Shiva mit seiner Frau Parvati, andere ehren den Tag an dem Shiva in tiefe Meditation  am Berg Kailash versunken ist, wieder andere glauben, dass Shiva an diesem Tag den Tanz Tandava getanzt hat, ein wilder kosmischer Tanz, der die Quelle des Zyklus aus Schöpfung, Erhaltung und Auflösung darstellt.

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  • Neu: Zusammenarbeit mit gemeinnütziger Organisation in Delhi

    Ich selbst bin nach Indien über eine einjährige Freiwilligenarbeit bei einer gemeinnützigen Organisation in Delhi gekommen.

    Frisch nach dem Abitur als 19 jährige, war dieses Jahr ein einschneidendes Erlebnis und eine sehr lehrreiche, aber auch bereichernde Zeit für mich.

     

    Indien ist ein wunderschönes Land mit wunderbaren Menschen. Doch trotz des zunehmenden Fortschritts des Schwellenlandes, begegnet einem die Armut in Indien an jeder Straßenecke.

    Bettelnde Frauen mit ihren Babys, durch Züge kriechende Krüppel in Lumpen, Kinder die in Restaurants arbeiten, dürftig zusammengeschusterte Zeltunterkünfte, die als Behausungen dienen. Auch das ist Indien.

    Und gerade da wo Geld ist, zieht es auch die Ärmsten der Armen hin. Touristen bedeuten Geld und so ist es unvermeidlich, das Reisende während ihrer Indienreise neben schönen Eindrücken, auch Leid und Armut begegnen werden.

    Doch was tut man dann? Man möchte helfen. Schließlich ist man hier als Gast im Land und es steht einem deutlich mehr Geld zur Verfügung als dem durchschnittlichen Inder.

    Doch was ist richtig oder das Beste?

    Oft stelle ich mich diesen Fragen meiner Gäste. Gibt man Bettlern? Soll man Stifte und Bonbons für die Kinder mitbringen? Kann ich mich irgendwo freiwillig betätigen? Gibt es soziale Einrichtungen an die man Spenden kann?

    Meine Antwort: Oft richtet man mehr Schaden an, wenn man das System des organisierten Bettelns unterstützt. Solange das System funktioniert, werden Kinder  weiterhin auf die Straße geschickt, anstatt in die Schule. Das gleiche gilt für die Frauen.

    Allerdings macht es durchaus Sinn, ein paar Rupien in Münzen bereit zu halten für ältere oder stark behinderte Bettler. Für diese Menschengruppe ist das tägliche Betteln oft die einzige Überlebensmöglichkeit.

    Auch das Mitbringen von Stiften und Süßem hat in den Touristengegenden eher dazu geführt, dass sich bei den Kindern eine Starke Forderung nach Geschenken von Touristen eingestellt hat, welche oft unangenehm sein können.

    Besucht man jedoch soziale Einrichtungen, ist bei jemanden zu Besuch oder hat ein ganz besonderes Verhältnis zu einer Familie, sind kleine Mitbringsel wie Süßigkeiten jedoch eine nette Aufmerksamkeit.

    Ansonsten empfehle ich als gezielte Unterstützung für Indien und seine ärmere Bevölkerungsschicht, gezielte Geldspenden an gut funktionierende gemeinnützige Organisationen.

    Wer kein Geld, aber Zeit und Arbeitskraft hat, sowie einen kulturellen Austausch sucht, dem empfehle ich eine freiwillige Tätigkeit. Allerdings ist hier zu beachten, dass Freiwilligenarbeit erst dann Sinn macht, wenn einem dafür auch ein längerer Zeitraum zur Verfügung steht und man sich wirklich darauf einlassen kann. Kurze Freiwilligenaufenthalte unter einem Monat, sind meistens nur ein großer logistischer Aufwand, kosten Geld und bringen vor allem den Bedürftigen kaum etwas, da diese Zeit benötigen, sich an Bezugspersonen zu gewöhnen.

    Chalo! Reisen arbeitet mit der gemeinnützigen Organisation CHETNA zusammen. Die Organisation befindet sich in Delhi und sorgt  seit 2002 fürStraßenkinder und arbeitende Kinder in Delhi und den umliegenden Gegenden. Mehr Infos zur NGO gibt es hier.

    Wir von Chalo! Reisen, empfehlen unseren Gästen eine Geldspende über uns an diese Organisation. Außerdem können wir auch Freiwilligenaufenthalte/Arbeit bei CHETNA organisieren.

    Bei Buchung einer Reise mit Chalo! Reisen ist automatisch ein freiwilliger Spenden-Betrag von 50 € pro Person an CHETNA inkludiert.

    Gern darf natürlich auch eine höhere Summe oder gar für ein ganzes Projekt gespendet werden.

    Außerdem organisiert Chalo!Reisen für seine spendenden Gäste Besuche der Projekte in Delhi.

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