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Gesundheit

Schutzimpfungen

Bei einer direkten Einreise aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch, die Standardimpfungen durchzuführen bzw. zu vervollständigen. Dazu gehören: Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch Masern, Mumps, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe), sowie Pneumokokken.

Außerdem wird empfohlen, sich gegen Hepatitis A und Typhus bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Meningitis ACWY und Japanische Encephalitis zu impfen.

Malaria

Malaria ist in ganz Indien ganzjährig mit saisonalen Schwankungen verbreitet. Besonders während und nach der Monsunzeit ist das Risiko höher sich zu infizieren. Ab Höhen von 1500 Meter tritt Malaria allerdings nicht mehr auf und es besteht somit in Himachal Pradesh und Ladakh kein Risiko einer Infektion.

Man sollte sich durch Kleidung und Mückenschutzmittel sowie mit einem imprägnierten Mückennetz in der Dämmerung und nachts vor Mücken schützen, welche die Krankheit übertragen. Das ist auch sinnvoll, um sich gegen das an Küsten und in den Städten verbreitete Dengue-Fieber zu schützen (tagaktive Mücken).

Auch wird empfohlen, sich hier in Deutschland ein Medikament zur Notfalltherapie verschreiben zu lassen.

Tollwut

Das Tollwutrisiko in Indien ist hoch. Viele streunende Hunde, besonders in den Städten, aber auch Affen sind infiziert und sollten daher nie gefüttert werden. Auf einem Trek ist man manchmal tagelang aus der Reichweite vonjeglicher Zivilisation. Daher sollte man darüber nachdenken, sich gegen Tollwut zu impfen.

Magen-Darm-Erkrankungen

Magen-Darm-Erkrankungen sind in Indien ein großes Problem und viele Reisende leiden an entsprechenden Beschwerden. Dies hat manchmal gar nichts mit der Qualität des Essens, sondern vielmehr mit den ungewöhnlichen und unbekannten Zutaten der Speisen zu tun.

Oft ist das Wasser in Indien stark belastet und es wird dringend davon abgeraten, Wasser aus den Leitungen zu trinken. Es sollte immer nur gefiltertes oder abgepacktes Wasser aus Flaschen zu sich genommen werden. Bei Trekkingtouren macht es Sinn Wasserreinigungstabletten mit dabei zu haben.

Reiseapotheke

– Wasserreinigungstabletten

– Pflaster/Verbandsmaterial

– Breitbandantibiotikum,

–entzündungshemmende Creme

– Malaria Notfallmedikamente

– akute Durchfallmittel

– Medikamente gegen Schmerzen, Fieber und Reiseübelkeit

Höhe und Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist ein ernstzunehmendes Thema, das besonders bei unseren Trekkingtouren und Expeditionen im indischen Himalaya nicht unterschätzt werden sollte. Bei Höhen ab 3500 m muss sich unser Körper langsam an den niedrig werdenden Luftdruck gewöhnen, wodurch auch weniger Sauerstoff in unsere Lungen gelangt. Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, die mit Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit einhergehen. Problematisch wird es, wenn sich Wasser in der Lunge und im Gehirn ansammelt und es zu Ödemen kommt. Dann hilft nur noch der sofortige Abstieg in niedrigere Höhen. Während des Treks werden wir langsam aufsteigen, um uns zu akklimatisieren. Falls wir merken, dass es Probleme bei unseren Gästen gibt (jede Person ist anders fähig, sich zu akklimatisieren, unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnesslevel), kann es passieren, dass entweder die ganze Reisegruppe oder der Teilnehmer mit einem Teammitglied absteigt/zurückkehrt. Zusätzlich macht es Sinn, Notfall-Medikamente (Diamox, Dexamethasone, Nifedipine) gegen die Höhenkrankheit mitzunehmen. Dafür informiert man sich am besten bei der Apotheke oder lässt sich vom Reisearzt beraten. Zusätzlich werden wir für den Notfall Sauerstoff mit dabei haben.

Außerdem falls noch nicht getan, können Sie gern mit unseren Gutscheinen ein kostenloses  Informationsgespräch der BCRT (Berliner Zentrum für Reise- und Tropenmedizin) zum Thema Impfungen, Gesundheit und Höhenanpassung führen. Einfach an einen der vielen Standorte vorher einen Termin vereinbaren und den Gutschein erwähnen.