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Fünf Tage Yoga-Trekking und sechstägige Mountainbike-Pilot-Tour von Dharamshala nach Manali

Amelie und Marlies sind nicht nur zwei sehr ambitionierte Sportlerinnen, sondern vor allem auch sehr abenteuerfreudige Reisende. Zusammen waren sie schon fast in der ganzen Welt unterwegs. Während Marlies sich bei Outdoorsportarten wie Trailrunning, Bergsteigen, Mountainbiken und Klettern auspowert, ist Amelie aktive Triathletin und trainiert dafür fast täglich.

Als die spontane Reiseanfrage für eine zweiwöchige Aktiv-Reise durch den indischen Himalaya im Monat März einging, stellte diese schon eine gewisse Herausforderung für mich dar. Gleichzeitig freute ich mich jedoch auf die Organisation einer ganz besonderen Reise, die so sonst nicht vom „ durchschnittlichen“ Indien-Reisenden – wenn es diesen überhaupt gibt –  gebucht wird. Mir war bewusst, dass die Beiden eine sportliche Herausforderung suchen und gleichzeitig tief in die indische Kultur und Lebensweise eintauchen wollen.

Nun, der Monat März ist eigentlich noch zu früh für intensive Trekkingtouren und Mountainbikereisen. Die höheren Bergpässe sind noch von riesigen Schneemassen bedeckt, sodass für Trekker und Mountainbiker kein Überqueren möglich ist.

Also musste ich etwas umdenken: Aus der Trekkingtour wurde ein fünftägiger Yoga-Trek zu dem heiligen Bergsee Kareri auf 3000 Meter und durch traditionelle Bergdörfer in der Umgebung der tibetischen Exilenklave Mcleod Ganjanj. Da die täglichen vier- bis fünfstündigen Wanderungen eher gemütlicher Natur sein würden, war dieser Trek perfekt um morgendliche und abendliche Yoga-Einheiten in die Tour zu integrieren.

Für den Mountainbike-Trip plante ich eine sechstägige Tour durch den niederen Himalaya von Mcleod Ganj bis zu meinem Wohnort Manali. Letztere Tour hatte ich so noch nie mit Chalo-Reisen Gästen unternommen, kannte jedoch die Teiletappen aus diversen vorherigen Mountainbike-Rennen und eigenen Unternehmungen mit dem Fahrrad.

Beide Touren waren für sich schon etwas Besonderes und dementsprechend freute ich mich selbst auch auf die zwei Wochen mit den Mädels.

Tatsächlich hatten wir zusammen eine grandiose Zeit. Amelie und Marlies waren super aufgeschlossen, sowohl den Touren, als auch der indischen Kultur gegenüber.

So gingen die beiden super flexibel an ihre Reise heran und nahmen alles in sich auf – inklusive der kulinarischen Köstlichkeiten die sich uns täglich boten.

Während wir beim Yoga Trek von einem indischen Trekkingteam begleitet und versorgt wurden, übernachteten wir auf der sechstägigen Fahrradtour überwiegend in Homestays in kleinen versteckten Himalaya Dörfern.

Die Erlebnisse waren so vielzählig und eindrücklich, dass man sie hier gar nicht alle nennen kann.

So machten wir Yoga vor der grandiosen Kulisse des Kareri Sees mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund, wurden von unserem Trekkingkoch zu sich nachhause auf eine Tasse Tee eingeladen, wärmten uns in einem kleinen Lokal an einer heißen tibetischen Nuddelsuppe, während es draußen ordentlich schüttete. Wir erklommen kilometerlange Anstiege sowohl zu Fuß, als auch mit dem Rad, nahmen an religiösen Tempelzeremonien teil und fuhren durch Schaf- und Ziegenherden.

Das Wetter war sehr freundlich zu uns und überraschte uns mit überwiegend strahlenden Sonnenschein und Temperaturen, die uns zusätzlich ins Schwitzen brachten. Doch den Regentag während der ersten Fahrradetappe und die kichererbsengroßen Hagelkörner am zweiten Fahrradtag werden wir wohl so schnell auch nicht mehr vergessen.

Wo immer wir waren, versuchten wir die lokalen Spezialitäten auszuprobieren. So gab es in Baroth fangfrische Forellen aus dem klaren Fluss Uhl, im traditionellen Dorf Jana probierten wir Maisfladen mit Senfpflanzengemüse und Bergziegencurry musste natürlich auch einmal auf den Tisch.

Während der Yoga-Trek eher sanfter Natur war und wir nicht nur die Yoga-Stunden, sondern auch die Bergwelt mit ihren mächtigen Gipfeln, blühenden Rhododendronbäumen und märchenhaften Dörfern in vollen Zügen genießen konnten, kamen wir auf der Radtour auch schon einmal an unsere körperlichen Grenzen.

Die Mädels machten alles mit, freuten sich über jeden einzelnen Tag und bauten zu unserem einheimischen Team eine ganz besondere Beziehung auf, die wohl über die Reise hinaus andauern wird.

Danke für die schöne Zeit mit euch beiden. Ich habe es sehr genossen, auch einmal mit zwei so sportlichen Frauen, wie euch, durch den Himalaya unterwegs zu sein. Kaum zu glauben, dass wir selbst den Ruhetag zwischen den beiden Touren, für einen morgendlichen Berglauf nutzten, bei dem ihr beiden mich ordentlich gefordert habt!

Hier geht es zur Mountainbike Reise von Daramshala nach Manali.

Und hier zum Yoga Trek.