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Das Chalo!Reisen Jahr 2016

Bara Banghal trek

Auch das Jahr 2016 ist von interessanten Reisen, wundervollen Begegnungen und vielen Höhepunkten geprägt worden.

 

Dabei führten uns unsere Reisen einmal quer durch Indien- vom südlichsten Staat Kerala, über Karnataka und Mumbai weiter durch Rajasthan nach Rishikesh und bis zum äußersten Norden in die Hochgebirgsebene Ladakhs. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder auf der Matte- ganz getreu unseres Mottos, waren die „Chalo!“- Reisen ein interessanter Mix aus vielfältigen Aktivitäten und Erlebnissen.

 

Boulderin Hampi

Boulderin Hampi

Begonnen hat das Jahr für uns in Hampi mit einer „Boulderwoche“ in einem der größten Boulder- und Klettergebiete weltweit. Danach ging es auf eine zehntägige Tour durch Kerala mit der Medizinstudentin Lea, die hier in Indien ein Praktikum absolvierte.

Kerala

Marari Strand

Zu Zweit ging es mit dem Hausboot und Kanu durch die Backwaters. Während wir im Arabischen Meer schwammen, konnten wir Delfine beobachten. Außerdem wanderten wir durch die Tee- und Gewürzplantagen der Western Ghats, wurden in die keralischen Kochkünste eingeweiht, machten jeden Morgen Yoga  und erkundeten das Perijar Naturreservat. Eine entspannte Reise mit privatem Fahrer und Übernachtungen in netten Pensionen- so waren wir ganz dicht an dem keralischen Leben und der Kultur.

Yoga Ashram

Ayurvedische Massage im Ashram

 

Im April machten sich die drei Yoga Freundinnen Katja, Katrin und Andrea mit mir auf den Weg in das ländliche Rajasthan. Hier verbrachten wir zwei intensive Wochen im Ashram um Yoga zu praktizieren, ayurvedische Behandlungen zu genießen und am regelmäßigen Ashramleben teilzunehmen. Eine erholsame Reise im „echten Indien“. Wochenendsausflug mit dem Besuch der mittelalterlichen Stadt Jodhpurs und einem Kamelritt der Wüste, sowie die Teilnahme an hinduistischen Ritualen mit dem Guru und ein kurzer Stopp in Mumbai rundeten das Retreat in Indien ab.

Yoga Ashram

Yogastunde im Ashram

Im selben Ashram leitete ich wenige Wochen später ein einwöchiges Kinder-Yoga Camp. Neben Yogaunterricht wurde auch Englisch, Tanzen, Kunst, Kampfsport und Sport unterrichtet. Über freiwillige Unterstützung im nächsten Jahr 2017 freue ich mich sehr!

Hanuman Tibba

Gipfeltag: Hanuman Tibba

Nach kleineren Trekkingtouren im Juni ging es dann auf große Bergsteiger Expedition zum 5932 Meter hohen Hanuman Tibba. Unser kleines Team, bestehend aus Jogi, David und mir, meisterte die Bergtour im alpinem Stil mit Bravour. Ein wahres Abenteuer, dass neben technischem Klettern, viel körperliche Stärke und Willenskraft erforderte.

MTB Manali Leh

Der 4900 Meter hohe Nakeela Pass

Schon wenig später ging es weiter hoch hinauf- doch diesmal auf den Fahrrädern. Unser Ziel hieß Leh- dafür überquerten wir in 8 Tagen 5 Bergpässe (2 davon sind über 5000 Meter) und fuhren für 550 Kilometer auf einer der höchsten Passstraßen der Welt. Zum Schluss wagten wir es sogar bis hoch auf den Kardungla Pass (5600 Meter), dem höchsten befahrbaren Pass weltweit!

Unsere buntgemischte Gruppe aus Jung und Alt mit Frank und Michael aus Deutschland, Subbu aus Indien, Daniel aus England und mir, hatte während der Strecken, aber auch im Camp bei warmen Chai und gutem Essen viel Spaß und war ein tolles Team!

Udaipur

Udaipur

Die Regenzeit im August, hielt Christian, Arianne und mich nicht von einer zweiwöchigen Reise durch Rajasthan ab. Das Taj Mahal in Agra, ein Kamelritt durch die Wüste Tharr mit Sonnenuntergang und anschließender Übernachtung unter dem indischen Sternenhimmel, Yoga im Ashram, heftiger Monsun in Jodhpur, Paläste und Forts, Zugfahren quer durch den Wüstenstaat und der Besuch der romantischen Stadt Udaipur sind nur einige Höhepunkte dieser erlebnisreichen Reise. Schade, dass unsere gemeinsame Trekkingtour krankheitsbedingt ausgefallen ist. Vielleicht holen wir sie ja ein anderes Mal nach, denn Christians Trekkingschuhe warten in Manali noch auf ihn.

Rajasthan

Yoga vor dem Fort in Jodhpur

Nach einer kurzen Reise in das buddhistisch geprägte Spiti Tal mit Teilnahme an buddhistischen Zeremonien, wohnen in einem der höchsten Dörfer der Welt auf 4200 Meter und Besteigung des 5960 Meter hohen Kanamo Gipfels, besuchte uns Anja für einen zwölftägigen Trek von Manali nach Daramshala.

Welch ein Gefühl!

Kanamo Gipfel

Der Trek ist wohl einer der schönsten im gesamten Himalaya: Wilde Berglandschaften, Gletscher, einsame Schafhirten mit ihren Tieren, ein abgelegenes Dorf zwischen zwei hohen Pässen und deren Überquerung. Intensive Tageswanderungen von 6 bis 8 Stunden, gemeinsames Kochen und viele interessante Gespräche- es war eine friedvolle Zeit.

Bara Banghal trek

12 Tage Trekking im Himalaya

Ende September nahm ich als frisch gesponsertes „Hero Action Team-Mitglied“ (das einzige gesponserte Mountainbike Team in Indien) am internationalen Hero MTB Himalaya teil. Das neuntägige Rennen ist eines der körperlich fordernsten Ereignisse für mich im Jahr und ich freue mich darüber, gut durch das Rennen gekommen zu sein. Mittlerweile hat sich das Rennen zu einem wahren Geheimtipp unter Mountainbikern etabliert und es nehmen immer mehr internationale Fahrer teil. Für 2017 wird Chalo-Reisen Komplettpakete mit Vor- und Nachprogramm anbieten (Mehr dazu im Januar Newsletter).

MTB Himalaya

MTB Himalaya Rennen

Im Oktober durfte ich mit zwei ganz besonderen Mädels reisen. Gracy und Susanne sind nicht nur sehr interessierte und aktive Reisende, sondern wurden mir auch zwei gute Freundinnen.

Mit Gracy auf Trekking-Tour

Mit Gracy auf Trekking-Tour

 

In nur wenigen Tagen trekkten wir auf einen 4200 Meter hohen Pass, besuchten das Taj Mahal, lebten in einem Yoga Ashram in Rajasthan und Rishikesh und erkundeten Jodhpur, Delhi und Daramshala.

Danke an alle Teilnehmer für dieses schöne Jahr. Erst durch eure aufgeschlossene und reisefreudige Art, konnten die Reisen zu diesen tollen Erlebnissen werden. Ich hoffe euch bleiben die Touren, wie auch mir, in langer und guter Erinnerung.

Indien ist kein einfaches Reiseland und kann schnell überfordern, doch mit etwas Flexibilität, Offenheit und einer positiven Einstellung, wird Indien schnell zu einem Land mit dem man sich auf ewig verbunden fühlen wird.