Chalo! Reisen auf Instagram Chalo! Reisen auf Skype Chalo! Reisen auf FacebookYouTube-Channel von Chalo! Reisen

Die Menschen des Manali Leh Highways

11900091_883870045034519_1044057191180541908_o

ich auf dem MAnali Leh Highway mit dem Fahrrad unterwegs

Nach Darcha, dem letzten Dorf auf dem Manali-Leh Highway,  gibt es füer etwa 300 km bis Rumtse  keine Siedlungen. Außer Berge, Staub und Gletscher gibt es nicht viel mehr. Trotz dessen oder gerade deswegen ist dieser Highway im nördlichsten Indien so besonders.
Dennoch gibt es in regelmäßigen Abständen kleinere Zeltunterkünfte die von Menschen aus Himachal und Ladakh für etwa 3 Monate bewirtschaftet werden. Diese Zeltstaedte besitzen sogar Namen wie Patseo, Sarchu oder Pang und bieten einfache Unterkünfte, heißen Chai und Verpflegung. Mitten im Nirgendwo trifft man ca. alle 50 km auf diese temporären künstlichen Orte.
Die Bewirtschafter sind hart im nehmen, sind sie doch Tag ein Tag aus Wind, Staub und extremen Temperaturen ausgesetzt. Hier gibt es keinen Strom, oder heißes Wasser, dafür aber einfache und günstige Mahlzeiten und dicke Decken.

20150919_133436[1]

Die Ladakhi Frau bewirtschaftet fuer drei Monate diese Zeltunterkunft und kocht taeglich leckere Mahlzeiten


Hier übernachten zumeist Trucker auf dem Weg zwischen Manali und Leh, aber auch Taxifahrer, Biker und Abenteurer, die mit ihrem Fahrrad unterwegs sind. Man stellt sich zwar lieber nicht vor, wer und wie viele vorher in den provisorischen Bettenlagern geschlafen haben, doch oberhalb der 4000 m und ohne andere Optionen hat man keine großen Ansprüche mehr. Tatsächlich sind diese sogenannten Dhabas schon oft lebensrettend bei plötzlichen Schmeeeinbruechen oder Fahrzeugpannen gewesen.

Pause in Darcha

Pause in Darcha

Ich selbst finde die Zeltraststätten großartig und ich habe sogar meine Lieblings-Dhabas, die ich regelmäßig ansteure, wenn ich mit Motorrad, Fahrrad oder Auto unterwegs bin. In Koksar gibt es das beste Ziegencurry, in Whiskey Nallah freundliche Ladakhi Frauen die sogar eigenen Yogurt und die beste Parantha haben und in Pang freue ich mich auf einen tibetischen Butter Tee. Die Leute kennen mich mittlerweile schon und wundern sich nicht darüber, wenn ich mir einfach eine Decke schnappe und Tee trinke um mich im Schutz des Zeltes auszuruhen.