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  • Zwölftägiger Bara Banghal Trek- ein Trek für alle, die das Trekken mögen

    Bara Banghal Trek

    Äh… ja klar, denkt man sich. Wer einen zwölftägigen Trek bucht, der wird doch irgendwie auch eine Leidenschaft für das mehrtägige Wandern im Freien haben, oder?

    Bara Banghal trek

    Nun. Trekking ist nicht gleich Trekking. Es gibt Trekkingrouten mit gut ausgebauten Pfaden und Wegmakierungen, Treks mit Teehäusern, Unterkunft und Verpflegung auf dem Weg, es gibt Touren in niedriger Höhe und es gibt den Bara Banghal Trek. Ein Trek, auf dem für mehrere Tage zwar auf jede Menge Ziegen und Schafe, jedoch auf keine Zivilisation, stößt, ein Trek auf dem es über Gletscher, Fels und auch mal durch Ziegenschei… auf bis zu 4700 Meter geht, ein Trek bei dem die Wege hin und wieder durch Erdrutsche verschüttet sein können, ein Trek, bei dem man je nach Wetterlage und Situation auch einmal flexibel sein muss.

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  • OMMMMMMMMM

    Om

    Auch sich schon mal darüber gewundert, was das ganze Om-Gesinge am Anfang und ende der Yogastunde soll? Hier findet ihr vielleicht ein paar Erklärungen zum Om und seiner Bedeutung.

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  • Durch den Monsun

    Wenn Kinder vor Freude juchzen, Frauen anfangen die Wäsche zuwaschen und die Männer sich beginnen auf der Straße einzuseifen- dann ist Monsun in Rajasthan!

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    Monsun in Jaipur

    Mir ist der Monsunregen nach 6 Jahren Indien natürlich nicht fremd, dennoch überrascht mich seine Heftigkeit und Intensität immer wieder auf’s Neue!

    In Himachal, dem Bergstaat in dem ich lebe, gibt es den Monsunregen natürlich auch. Besonders in den Monaten Juli und August, kann man ihm kaum entgehen. Dann sind die Berge wolkenverhangen, die Straßen werden zu kleinen Bächen und es gibt auch den ein oder anderen Erdrutsch.

    Monsun in Indien

    Monsun im Himalaya

    Doch selbst in der Monsunzeit regnet es hier nicht täglich und auch im restlichen Teil des Jahres sind Niederschläge in den bergen nichts ungewöhnliches, sodass der Monsun irgendwie einem normalen Regen gleicht. Hinzu kommt, das sich unsere Reiserouten in der Monsunzeit mehr Richtung Norden verschieben- in die Hochgebirgsebenen, wo der Regen erst gar nicht hinkommt.

    Also, was ich zum Ausdruck bringen möchte ist, dass an mir die Regenzeit irgendwie immer vorbei geht, außer ich Reise in das indische Flachland!

    Wer schon einmal in Indien war, weiß, dass es hier ziemlich warm und ziemlich trocken ist. Vorallem in Rajasthan sieht man kaum einen Tropfen Wasser, es sei denn es ist die Schweißperle auf der Nasenspitze.

    Die Menschen sehnen den Regen regelrecht herbei um endlich die ausgedörrten Felder bestellen zukönnen.

    Ein regelrechter Erleichterungsseufzer ertönt im ganzen Land, mit eintreffen des ersten Monsunregens.

    Monsun in Suedindien

    Monsun in Suedindien

    Doch dieser Regen ist nicht einfach nur ein Regen. Nein, er kommt in aller Plötzlichkeit und mit gewaltiger Heftigkeit. In sekundenschnelle ziehen sich dichte Wolken zusammen und lassen dann gewaltige Wassermassen auf den Erdboden nieder. Man kann keinen Tropfen, nicht einmal Wasserpfäden ausmachen, sondern es sind wie Eimer voller Wasser, die ausgekippt werden!

    Auch die Lautstärke ist enorm! Während man sonst vorallem Hupgeräusche und den Verkehr wahrnimmt, verschwindet diese Geräuschkullisse unter dem rauschenden Regen der auf Metalldächer niederprasselt.

    Die städtische Infrastruktur in Indien ist für solch einen Regen nicht gemacht. Und obwohl der Monsun jährlich fast auf den Tag genau immer wieder kommt, scheinen die Inder selbst über die heftigen Regengüsse überrascht.

    Überflutete Straßen in Jodhpur

    Überflutete Straßen in Jodhpur

    Es gibt kein richtiges Abflusssystem und so stehen ganze Großstädte unter Wasser. Straßen werden zu Flüssen , in deren hüfthohen Wasser der Verkehr aus Mensch, Auto und Kuh zum erliegen kommt. Stromausfall in der Monsunzeit ist der Regelfall. Die Decken der Häuser können den Regen nicht mehr halten und es tropft einfach durch, hinein ins Zimmer! Auch  Züge können nicht mehr fahren- denn außerhalb der Städte kann der ausgedörrte Boden so schnell das Wasser nicht aufnehmen und es kommt zu Überschwemmungen im ganzen Land.

    Doch die Menschen sehen’s nicht so tragisch, sondern freuen sich über das kühlende Nass und machen das beste draus. In den blasenwerfenden Fützen spielen Kinder und alles, was mal wieder gesäubert werden muss, ob Gegenstand oder Mensch, wird hinaus gebracht und ordentlich eingeseift.

    Kinder spielen in den Pfützen

    Kinder spielen in den Pfützen

    Auch ich habe es aufgegeben mich unterzustellen um auf das Regenende zuwarten und tanze mit den Kindern im Regen. Natürlich bin ich innerhalb weniger Sekunden durchtränkt, doch was macht es schon. Kalt ist es nämlich nicht!

    Und so schnell wie der Monsunregen kommt, verschwindet er dann auch wieder. Die ersten Wolkenlöcher tuen sich auf und die intensiven Sonnenstrahlen trocknen in wenigen Minuten unsere nassen Kleider und alles scheint so, als wäre nichts gewesen- bis zum nächsten Wolkenbruch!

  • Ein Indischer Kochkurs und Rezept

    Zubereitung eines indischen Gemüsereises

    Kochkurs

    Das indische Essen ist einfach ein großer Bestandteil des Reiseerlebnisses in Indien! Die raffiniert zubereiteten Gerichte unterscheiden sich stark von Region zu Region- unterschiedliche Gewürze, Gemüse und Zutaten werden genutzt um schließlich ein ganz exotisches und stimmiges Mahl auf den Tisch zuzaubern! Ein Kochkurs in Indien ist nicht nur ein Erlebnis, sondern auch ein wertvolles Mitbringsel- schließlich lernt man aus erster Hand die indischen Küchengeheimnisse und kann daheim in Deutschland ein wenig Indien zurück in die Küche holen.

    In Jodhpur gibt es es mit Rekha und Rishi, die den „Incredible Krishna Cooking Workshop“ leiten, einen ganz besonderen Ort mit zwei besonderen Menschen um in die Geheimnisse der rajasthanischen Küche einzutauchen.

    indischer Kochkurs

    Während Rishi einen persönlich mit seiner Autorikschah vom Hotel abholt und wieder zurück brachte, leitete seine Frau Rekha den Kochunterricht. Rekha ist nicht nur eine sehr erfahrene Köchin, sondern auch eine hervorragende Gastgeberin und sehr liebenswerte Person! Beide haben uns wie Freunde in ihrem zuhause aufgenommen und uns an ihrem Leben teilhaben lassen! Wir kochten an diesem Abend unzählige Gerichte, bereiteten Saffron Lassi zu, machten Paneer Pakora, kochten Okraschoten und Kohl, einen indischen Reise (Byriani), gefülltes indisches Brot und, und, und!

    Heute möchte ich mit euch das Byriani Gericht von Rekha teilen, mein persönlicher Favorit beim Kochkurs in Jodhpur, an dem wir während unserer Rajasthan Reise teilgenommen haben:

    Indischer Gemüse Reis- ein leckeres vollständiges Gericht

     Zutaten:

    175 g Basmati Reis

    2 Teelöffel Ghee (geklärte Butter)

    1 Stück Zimt

    3 Kardamomkapseln

    2 Nelken

    1 Lorbeerblatt

    1 Teelöffel Kreuzkümmel Samen

    1 Teelöffel Ingwer-Knoblauch Paste

    1 Teelöffel gehackte grüne Chillies

    1/2 Teelöffel Kurkuma

    1 Teelöffel Koriander

    2 gewürfelte Tomaten

    1 gewürfelte Zwiebel

    Salz

    300 g gewürfeltes gemischtes Gemüse (Karotten, Blumenkohl, Bohnen, Kartoffeln, Erbsen)

    1 Teelöffel gehackter Koriander und Nüsse

    Zubereitung:

     

    Wasche den Reisen und weiche ihn für 15 Minuten ein. Dann erhitze in einem Topf die Butter und röste die Nelken, den Kardamom, das Lorbeerblatt und die Zimtstange zusammen mit dem Kreuzkümmel solange, bis der Kreuzkümmel etwas bräunlich wird. Dann die grünen Chillies, die Ingwer-Knoblauchpaste und die gewürfelte Zwiebel dazugeben. Die Zwiebel etwas bräunlich anschmoren und dann den gemahlenen Kurkuma und Koriander zufügen, sowie  die gewürfelten Tomaten und das Gemüse. Alles miteinander vermengen, den Reis und 500 Millimeter Wasser dazu geben und alles köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Zum Schluss den Reis mit Nüssen und gehackten Koriander garnieren. Guten Appetit!

  • Ein Dorf auf 4200 Metern-Kibber

    Das Dorf Kibber- im Hintergrund der Kanamo Gipfel

    Das Dorf Kibber- im Hintergrund der Kanamo Gipfel

    Im Spiti Tal ist alles hoch. Der niedrigste Punkt liegt auf 3000 Meter, alles andere ist höher: Dörfer,  Pässe, Berge, Klöster…

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  • Ich kann’s einfach nicht lassen!

    Eine weitere Bergbesteigung

    Kanamo Gipfel Spiti

    Krankheitsbedingt viel leider unser geplanter siebentägiger Trek über den Parangla Pass (5600 m) vom Spiti Tal nach Ladakh aus!

    Der Trek sollte vom 4200 Meter hohen Dorf Kibber starten, doch unsere Gäste fühlten sich leider mit Fieber und Erkältung einfach nicht wohl und Fit und entschieden sich, lieber direkt per Auto nach Leh zufahren.

    Das Dorf Kibber- im Hintergrund der Kanamo Gipfel

    Das Dorf Kibber- im Hintergrund der Kanamo Gipfel

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  • Rajasthan Rundreise

    Rajasthan

    In Zwei Wochen durch den indischen Wüstenstaat mit Palästen, Kamelen, Yoga und interessanten Begegnungen

    Rajasthan ist neben Agra und Delhi das Hauptreiseziel, vieler westlicher Reisender. Tatsächlich ist der große Wüstenstaat mit seinen eindrucksvollen Geschichten von Maharajas und Mogulkönigen, die sich in den mächtigen Forts und prächtigen Palästen im gesamten Staat nachvollziehen lassen, ein Highlight! Dazu kommt der tiefe Einblick in die gelebten Religionen der Menschen, wenn man die uralten Jain Tempel in Jaisalmer besucht, an hinduistischen Ritualen in Pushkar teilnimmt oder die größte Moschee Indiens in Delhi besucht.

    Die prägensten und rührensten Momente jedoch, erlebt man mit den Indern zusammen: Wenn man eine Schulklasse in einem kleinen Dorf besucht, wenn man im zuhause einer indischen Großfamilie zum Tee eingeladen wird, wenn man von einer alten Frau in die Künste der Handwäsche an einem Bach eingführt wird, Kühe und Ziegen melkt, im Monsunregen tanzt, Mango Lassi trinkt, mit Händen isst, im Schlafzug reist, mit den Verkäufern verhandelt und, und, und…

    Wenn man dann noch schöne Yogastunden nimmt und in die kulinarischen Genüsse der indischen Küche eintaucht, ist die Rajasthanreise perfekt!

    Hier ein kleiner Tourenbericht unserer letzten Rajasthan Rundreise:

    Rajasthan

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  • Unser Abenteuer zum Hanuman Tibba

    Hanuman Tibba

    Endlich ist mein Artikel ueber unser kleines Abenteuer auf den Hanuman Tibba Gipfel beim Bergsteiger.de online! Wenn ihr Lust auf ein paar mehr Einblicke in unser kleines Abenteuer habt, dann lest hier!

  • Transport in Indien- Reisen von A nach B in Indien

    Wie man am besten -je nach Budget- durch Indien reist

    Indien ist mit einer Fläche von 3, 3 Millionen Quadratkilometern nicht nur recht groß, sondern riesig! Vorallem als Reisender mit nicht ganz so viel Zeit, wird man sich der Größe des Subkontinents dann erst so richtig bewusst, wenn es an die Planung der Indien Reise geht!

    Schnell wird klar, hier müssen viele und lange Strecken zurückgelegt werden, um von einem Ort zum Nächsten zukommen, 300 km und mehr sind da keine Seltenheit!

    Glücklicherweise ist Indien ein relativ günstiges Reiseland mit vielen Transportmöglichkeiten!

    Je nach Zeit und Budget, kann ein Jeder seine Indienreise so planen, wie es ihm am besten passt!

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  • Das indische Tourismus Visum

    Touisten Visum Indien

    Indien hatte es einem mit einer Reise zum Subkontinent in den letzten Jahren nicht gerade einfach gemacht! Schon allein die Beantragung des Touristen Visa war lästig. Wollte man früher die Beantragung des Visa selbst regeln und nicht noch zusätzlich in irgendwelche Visa-Agenturen investieren, so musste man dafür in eine der wenigen Großstädte reisen um dort persönlich die Visa Beantragung einzureichen und das fertige Visum auch wieder abzuholen.  Für manche hieß das, extra von Mecklenburg nach Berlin zufahren, oder von Hannover nach Hamburg!

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