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Bayern und Tirol – eine vielseitige Urlaubsregion

Hier ein Beitrag über die schöne Bergwelt der heimischen Regionen Bayern und Tirol

 

Zugspitze im Mai

Zugspitze im Mai

Die Geschichte von Bayern und Tirol ist seit vielen Jahrhunderten eng miteinander verwoben. Auch wenn der Freistaat Bayern und das Land Tirol heute zu verschiedenen Staaten gehören, so gehen doch die Ursprünge auf gemeinsame Wurzeln zurück. Sprechen doch beide einen ähnlichen Dialekt, pflegen die gleiche Kultur und stehen zu denselben althergebrachten Tradition.

Als Urlauber findet man gerade in der Grenzregion von Bayern und Tirol nicht nur bodenständige und nette Gastgeber, sondern auch weltbekannte Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten.

Beginnen wir die Entdeckungstour in der heimlichen Bergsteigerhauptstadt der Alpen, die Rede ist natürlich von Innsbruck. Glänzendes Wahrzeichen der „Stadt mit der Brücke über den Inn“ ist das Goldene Dachl in der historischen Altstadt. Das Goldene Dachl ist ein Prunkerker an der ehemaligen Residenz der Tiroler Landesfürsten. Sage uns schreibe 2657 feuervergoldete Kupferschindeln lassen das Dachl im Sonnenlicht golden glänzen; kein Wunder, daß tausende Touristen hier Halt machen.

Direkt an der Grenze von Bayern nach Tirol liegt die Stadt Füssen. Die mittelalterliche Burganlage, das sogenannte Hohe Schloß, geht auf ein römisches Kastell zurück, das die Furt am Lech bewachte. Der Lech als Fluß ist hier das grenzüberschreitende Band von Tirol und Bayern. Seit dem Jahr 2012 führt ein 125 Kilometer langer Weitwanderweg durch die Naturparkregion Tiroler Lech, durch eine der letzten Wildflusslandschaften Europas bis hin zum Lechfall bei Füssen. Höhepunkt des Lechwegs ist – im wahrsten Sinne des Wortes – die Seilhängebrücke bei Holzgau. Sie überspannt die Höhenbachschlucht mit über 100 Metern Höhe und auf einer Länge von 200 Metern.

Einige Kilometer hinter der tirolerisch-bayerischen Grenze liegt die ehemalige Olympiastadt Garmisch-Partenkirchen. Hier finden zu Füßen der Zugspitze alljährlich internationale Skiflug- und Skiabfahrtswettbewerbe statt. Alles überragend zieht die Zugspitze als höchster Berg Deutschlands und berühmtester „Fast-Dreitausender“ jährlich über eine halbe Million Urlaubsgäste an, die von den Bergbahnen in Bayern und Tirol, von Grainau und Ehrwald, bequem hinaufbefördert werden.

Auch die Zugspitze hat eine von Bayern und Tirol gemeinsam geprägte Geschichte. Der 2.962 Meter hohe Gipfel der Zugspitze markiert den Grenzverlauf am Grat des Wettersteinmassivs und wurde im Jahr 1820 erstmals von Josef Naus bestiegen, einem bayerischen Vermessungsingenieur, der wiederum gebürtiger Tiroler war.

Die Zugspitze immer vor Augen haben wollte der bayerische Märchenkönig, als er auf dem Schachen oberhalb von Garmisch das sogenannte „Königshaus“ errichten ließ. Von außen läßt das im Holz-Chalet-Stil errichtete Königshaus den Besucher nicht erahnen, daß sich im Obergeschoß ein Prunksaal im maurischen Stil befindet, das sogenannte „Türkische Zimmer“. Orientalische Pracht in den bayerischen Bergen auf über 1.800 Metern Höhe. Das Königshaus kann sich in seiner alpinen Beschaulichkeit natürlich mit den anderen Bauwerken König Ludwig II. nicht messen, genießen die Schlösser Neuschwanstein und Linderhof doch Weltruf. Allein Neuschwanstein verzeichnet jährlich weit über eine Million Besucher. Viele Besuche führten den menschenscheuen bayerischen Monarchen schon als Kind in das benachbarte Tirol.

Die Reihe bayerisch-tirolerischer Gemeinsamkeiten ließe sich noch lange fortsetzen, als Urlauber hat man die beste Gelegenheit, dies selbst zu erleben. Auf den Berggipfeln von Bayern und Tirol, bei der Besichtigung der grenzüberschreitenden Sehenswürdigkeiten und nicht zuletzt beim guten Essen und Trinken, das die bayerisch-tirolerische Küche bietet.

 

25.08.2014, Siegfried Einsle www.residence-sonnleiten.at